Subpopulation overview

8 subpopulations with differing results

  • Minor (d, f, h)
  • Not proven (a, b, c, e, g)
Subpopulation overview
Subpopulation overviewPatient groupsAdded benefitCertainty of evidenceMortalityMorbidityQuality of lifeAdverse effects
a)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung allein den…Not proven–No data are availableNo data are availableNo data are availableNo data are available
b)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung allein den…Not proven–Not assessableNot assessableNo data are availableNot assessable
c)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…Not proven–No data are availableNo data are availableNo data are availableNo data are available
d)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…MinorHintNo statistically significant or relevant differencePositive effect with low or unclear certainty of evidenceNo data are availableNo statistically significant or relevant difference
e)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…Not proven–No data are availableNo data are availableNo data are availableNo data are available
f)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…MinorHintNo statistically significant or relevant differencePositive effect with low or unclear certainty of evidenceNo data are availableNo statistically significant or relevant difference
g)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…Not proven–No data are availableNo data are availableNo data are availableNo data are available
h)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…MinorHintNo statistically significant or relevant differencePositive effect with low or unclear certainty of evidenceNo data are availableNo statistically significant or relevant difference
How to read the symbols
  • ↑↑ positive statistically significant and relevant effect with high certainty of evidence
  • ↑ positive statistically significant and relevant effect with low or unclear certainty of evidence
  • ↔ no statistically significant or relevant difference
  • ↓ negative statistically significant and relevant effect with low or unclear certainty of evidence
  • ↓↓ negative statistically significant and relevant effect with high certainty of evidence
  • n.a.: not assessable
  • Ø No data are available

Therapeutic indication

Forxiga ist bei erwachsenen Patienten indiziert zur Behandlung von unzureichend kontrolliertem Typ-2-Diabetes mellitus in Ergänzung zu einer Diät und Bewegung – als Monotherapie, wenn Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit als ungeeignet erachtet wird. – zusätzlich zu…Show full text

Forxiga ist bei erwachsenen Patienten indiziert zur Behandlung von unzureichend kontrolliertem Typ-2-Diabetes mellitus in Ergänzung zu einer Diät und Bewegung – als Monotherapie, wenn Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit als ungeeignet erachtet wird. – zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des Typ-2-Diabetes.

Subpopulation a)

Not proven
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung allein den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, und für die die Anwendung von Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit nicht geeignet ist, bei Patienten ohne hohes kardiovaskuläres Risiko

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin als Monotherapie gegenüber einem Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid):

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
MorbidityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNo data are availableEs liegen keine Daten vor.

Active substance

Dapagliflozin

Appropriate comparator therapy

Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid)

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Forxiga mit dem Wirkstoff Dapagliflozin, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Antidiabetika zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ 2 bei erwachsenen Patienten in Ergänzung zu Diät und Bewegung angezeigt ist.

Vorliegend wird das gesamte zugelassene Anwendungsgebiet betrachtet. Hierbei wurden vier Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe a1)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung allein den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, und für die die Anwendung von Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit nicht geeignet ist, bei Patienten ohne hohes kardiovaskuläres Risiko


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) bestimmt.

Es liegt keine Studie vor. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen von Dapagliflozin als Monotherapie gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation b)

Not proven
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung allein den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, und für die die Anwendung von Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit nicht geeignet ist, bei Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin als Monotherapie gegenüber einem Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid):

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNot assessableEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
MorbidityNot assessableEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNot assessableEs liegen keine bewertbaren Daten vor.

Active substance

Dapagliflozin

Appropriate comparator therapy

Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid)

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Forxiga mit dem Wirkstoff Dapagliflozin, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Antidiabetika zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ 2 bei erwachsenen Patienten in Ergänzung zu Diät und Bewegung angezeigt ist.

Vorliegend wird das gesamte zugelassene Anwendungsgebiet betrachtet. Hierbei wurden vier Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe a2)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung allein den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, und für die die Anwendung von Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit nicht geeignet ist, bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) bestimmt.

Es wurde die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, zweiarmige Studie DECLARE-TIMI 58 vorgelegt. In dieser Studie wurden Patienten mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ 2 sowie mit einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung bzw. mit mindestens einem Risikofaktor für eine kardiovaskuläre Erkrankung untersucht. Verglichen wurde die Gabe von Dapagliflozin gegenüber Placebo, jeweils zusätzlich zu einer sogenannten Standardtherapie des Diabetes mellitus Typ 2 und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren und Komorbiditäten.

In der Studie wurden lediglich 1,9 % der Patienten mit Dapagliflozin ohne weitere antidiabetische Therapie behandelt. Zudem ist unklar, inwieweit bzw. wie groß der Anteil der Patienten ist, bei denen das Zulassungskriterium „Metformin-Unverträglichkeit“ berücksichtigt wurde.

In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen von Dapagliflozin als Monotherapie gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation c)

Not proven
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohes kardiovaskuläres Risiko

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
MorbidityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNo data are availableEs liegen keine Daten vor.

Active substance

Dapagliflozin

Appropriate comparator therapy

Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) oder Metformin + Empagliflozin

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Forxiga mit dem Wirkstoff Dapagliflozin, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Antidiabetika zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ 2 bei erwachsenen Patienten in Ergänzung zu Diät und Bewegung angezeigt ist.

Vorliegend wird das gesamte zugelassene Anwendungsgebiet betrachtet. Hierbei wurden vier Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe b1)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohes kardiovaskuläres Risiko


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:
  • Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) oder
  • Metformin + Empagliflozin
Es liegt keine Studie vor. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation d)

MinorHint
↑ Back to overview
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen.
  • Proof
  • Indication
  • Hint: A small study, a study with relevant uncertainties, indirect comparisons, historical controls, or similar evidence is available
  • Major
  • Considerable
  • Minor: Previously unattained moderate improvement in treatment-relevant benefit that is more than marginal: reduction of non-serious symptoms, relevant avoidance of adverse effects
  • Non-quantifiable
  • Not proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNo statistically significant or relevant differenceKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbidityPositive effect with low or unclear certainty of evidenceVorteil in „Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz“, „schwere Herzinsuffizienz (SMQ Herzinsuffizienz), im kombinierten Endpunkt „Nierenerkrankung" sowie in den Einzelkomponenten „bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR“ und „Nierenerkrankung im Endstadium“.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNo statistically significant or relevant differenceInsgesamt keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede; Vorteil in Gesamtrate der SUE“ und im Detail beim spezifischen UE „Blasenkarzinom“; Nachteil bei „Therapieabbrüchen wegen UE" und im Detail beim spezifischen UE „definitive diabetische Ketoazidosen (DKA)“.

Active substance

Dapagliflozin

Appropriate comparator therapy

Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) oder Metformin + Empagliflozin oder Metformin + Liraglutid Hinweis: Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.​

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
Summary of the G-BA's supporting reasons

Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Forxiga mit dem Wirkstoff Dapagliflozin, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Antidiabetika zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ 2 bei erwachsenen Patienten in Ergänzung zu Diät und Bewegung angezeigt ist.

Vorliegend wird das gesamte zugelassene Anwendungsgebiet betrachtet. Hierbei wurden vier Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe b2)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:

  • Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) oder
  • Metformin + Empagliflozin oder
  • Metformin + Liraglutid

Hinweis: Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.

Es wurde die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, zweiarmige Studie DECLARE-TIMI 58 vorgelegt. In dieser Studie wurden Patienten mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ 2 sowie mit einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung bzw. mit mindestens einem Risikofaktor für eine kardiovaskuläre Erkrankung untersucht. Verglichen wurde die Gabe von Dapagliflozin gegenüber Placebo, jeweils zusätzlich zu einer sogenannten Standardtherapie des Diabetes mellitus Typ 2 und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren und Komorbiditäten.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Patienten überwiegend entsprechend den Empfehlungen der geltenden Leitlinien bzw. der regionalen klinischen Praxis behandelt wurden. Daher wird die Studie für diese Patientengruppe für die frühe Nutzenbewertung herangezogen.

In der Kategorie Morbidität in den Endpunkten Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz, schwere Herzinsuffizienz (SMQ Herzinsuffizienz), im kombinierten Endpunkt bezüglich einer Nierenerkrankung bzw. in den Einzelkomponenten bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR und Nierenerkrankung im Endstadium sowie in der Kategorie Nebenwirkungen in den Endpunkten Gesamtrate der SUE und beim spezifischen UE Blasenkarzinom zeigen sich jeweils statistisch signifikante Unterschiede zugunsten von Dapagliflozin. Im Gegensatz dazu zeigt sich in den Endpunkten Therapieabbruch wegen UE und beim spezifischen UE definitive diabetische Ketoazidosen (DKA) jeweils ein statistisch signifikanter Unterschied zum Nachteil von Dapagliflozin. Bei den übrigen Endpunkten lassen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen feststellen. Endpunkte zur Kategorie Lebensqualität wurden in der Studie nicht erhoben.

Vor dem Hintergrund, dass die durchgeführte Therapieintensivierung insbesondere im Vergleichsarm hätte weiter optimiert werden können, ist die Studie insgesamt mit Unsicherheiten behaftet.

In der Gesamtschau wird ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientengruppe abgeleitet.

Subpopulation e)

Not proven
↑ Back to overview
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohes kardiovaskuläres Risiko.

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
MorbidityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNo data are availableEs liegen keine Daten vor.

Active substance

Dapagliflozin

Appropriate comparator therapy

Humaninsulin + Metformin oder nur Humaninsulin, wenn Metformin gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam ist

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Forxiga mit dem Wirkstoff Dapagliflozin, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Antidiabetika zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ 2 bei erwachsenen Patienten in Ergänzung zu Diät und Bewegung angezeigt ist.

Vorliegend wird das gesamte zugelassene Anwendungsgebiet betrachtet. Hierbei wurden vier Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe c1)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohes kardiovaskulär Risiko


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:
  • Humaninsulin + Metformin oder
  • nur Humaninsulin, wenn Metformin gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam ist
Es liegt keine Studie vor. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation f)

MinorHint
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen.
  • Proof
  • Indication
  • Hint: A small study, a study with relevant uncertainties, indirect comparisons, historical controls, or similar evidence is available
  • Major
  • Considerable
  • Minor: Previously unattained moderate improvement in treatment-relevant benefit that is more than marginal: reduction of non-serious symptoms, relevant avoidance of adverse effects
  • Non-quantifiable
  • Not proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNo statistically significant or relevant differenceKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbidityPositive effect with low or unclear certainty of evidenceVorteil in „Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz“, „schwere Herzinsuffizienz (SMQ Herzinsuffizienz), im kombinierten Endpunkt „Nierenerkrankung" sowie in den Einzelkomponenten „bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR“ und „Nierenerkrankung im Endstadium“.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNo statistically significant or relevant differenceInsgesamt keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede; Vorteil in Gesamtrate der SUE“ und im Detail beim spezifischen UE „Blasenkarzinom“; Nachteil bei „Therapieabbrüchen wegen UE" und im Detail beim spezifischen UE „definitive diabetische Ketoazidosen (DKA)“.

Active substance

Dapagliflozin

Appropriate comparator therapy

Humaninsulin + Metformin oder Humaninsulin + Empagliflozin oder Humaninsulin + Liraglutid oder Humaninsulin, wenn die bestimmten Kombinationspartner gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam sindHinweis: Empagliflozin ​und Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.​

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Forxiga mit dem Wirkstoff Dapagliflozin, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Antidiabetika zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ 2 bei erwachsenen Patienten in Ergänzung zu Diät und Bewegung angezeigt ist.

Vorliegend wird das gesamte zugelassene Anwendungsgebiet betrachtet. Hierbei wurden vier Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe c2)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohes kardiovaskulär Risiko


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:
  • Humaninsulin + Metformin oder
  • Humaninsulin + Empagliflozin oder
  • Humaninsulin + Liraglutid oder
  • Humaninsulin, wenn die bestimmten Kombinationspartner gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam sind
Hinweis: Empagliflozin und Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.

Es wurde die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, zweiarmige Studie DECLARE-TIMI 58 vorgelegt. In dieser Studie wurden Patienten mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ 2 sowie mit einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung bzw. mit mindestens einem Risikofaktor für eine kardiovaskuläre Erkrankung untersucht. Verglichen wurde die Gabe von Dapagliflozin gegenüber Placebo, jeweils zusätzlich zu einer sogenannten Standardtherapie des Diabetes mellitus Typ 2 und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren und Komorbiditäten.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Patienten überwiegend entsprechend den Empfehlungen der geltenden Leitlinien bzw. der regionalen klinischen Praxis behandelt wurden. Daher wird die Studie für diese Patientengruppe für die frühe Nutzenbewertung herangezogen.

In der Kategorie Morbidität in den Endpunkten Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz, schwere Herzinsuffizienz (SMQ Herzinsuffizienz), im kombinierten Endpunkt bezüglich einer Nierenerkrankung bzw. in den Einzelkomponenten bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR und Nierenerkrankung im Endstadium sowie in der Kategorie Nebenwirkungen in den Endpunkten Gesamtrate der SUE und beim spezifischen UE Blasenkarzinom zeigen sich jeweils statistisch signifikante Unterschiede zugunsten von Dapagliflozin. Im Gegensatz dazu zeigt sich in den Endpunkten Therapieabbruch wegen UE und beim spezifischen UE definitive diabetische Ketoazidosen (DKA) jeweils ein statistisch signifikanter Unterschied zum Nachteil von Dapagliflozin. Bei den übrigen Endpunkten lassen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen feststellen. Endpunkte zur Kategorie Lebensqualität wurden in der Studie nicht erhoben.

Vor dem Hintergrund, dass die durchgeführte Therapieintensivierung insbesondere im Vergleichsarm hätte weiter optimiert werden können, ist die Studie insgesamt mit Unsicherheiten behaftet.

In der Gesamtschau wird ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientengruppe abgeleitet.

Subpopulation g)

Not proven
↑ Back to overview
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit Insulin (mit oder ohne einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohes kardiovaskuläres Risiko

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
MorbidityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNo data are availableEs liegen keine Daten vor.

Active substance

Dapagliflozin

Appropriate comparator therapy

Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin)

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Forxiga mit dem Wirkstoff Dapagliflozin, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Antidiabetika zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ 2 bei erwachsenen Patienten in Ergänzung zu Diät und Bewegung angezeigt ist.

Vorliegend wird das gesamte zugelassene Anwendungsgebiet betrachtet. Hierbei wurden vier Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe d1)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit Insulin (mit oder ohne einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohes kardiovaskulär Risiko


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:
Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin).

Es liegt keine Studie vor. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation h)

MinorHint
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit Insulin (mit oder ohne einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen.
  • Proof
  • Indication
  • Hint: A small study, a study with relevant uncertainties, indirect comparisons, historical controls, or similar evidence is available
  • Major
  • Considerable
  • Minor: Previously unattained moderate improvement in treatment-relevant benefit that is more than marginal: reduction of non-serious symptoms, relevant avoidance of adverse effects
  • Non-quantifiable
  • Not proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNo statistically significant or relevant differenceKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbidityPositive effect with low or unclear certainty of evidenceVorteil in „Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz“, „schwere Herzinsuffizienz (SMQ Herzinsuffizienz), im kombinierten Endpunkt „Nierenerkrankung" sowie in den Einzelkomponenten „bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR“ und „Nierenerkrankung im Endstadium“.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNo statistically significant or relevant differenceInsgesamt keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede; Vorteil in Gesamtrate der SUE“ und im Detail beim spezifischen UE „Blasenkarzinom“; Nachteil bei „Therapieabbrüchen wegen UE" und im Detail beim spezifischen UE „definitive diabetische Ketoazidosen (DKA)“.

Active substance

Dapagliflozin

Appropriate comparator therapy

Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin oder Empagliflozin oder Liraglutid) Hinweis: Empagliflozin ​und Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.​

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Forxiga mit dem Wirkstoff Dapagliflozin, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Antidiabetika zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ 2 bei erwachsenen Patienten in Ergänzung zu Diät und Bewegung angezeigt ist.

Vorliegend wird das gesamte zugelassene Anwendungsgebiet betrachtet. Hierbei wurden vier Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe d2)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit Insulin (mit oder ohne einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohes kardiovaskulär Risiko


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:
  • Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin oder Empagliflozin oder Liraglutid)
Hinweis: Empagliflozin und Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.

Es wurde die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, zweiarmige Studie DECLARE-TIMI 58 vorgelegt. In dieser Studie wurden Patienten mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ 2 sowie mit einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung bzw. mit mindestens einem Risikofaktor für eine kardiovaskuläre Erkrankung untersucht. Verglichen wurde die Gabe von Dapagliflozin gegenüber Placebo, jeweils zusätzlich zu einer sogenannten Standardtherapie des Diabetes mellitus Typ 2 und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren und Komorbiditäten.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Patienten überwiegend entsprechend den Empfehlungen der geltenden Leitlinien bzw. der regionalen klinischen Praxis behandelt wurden. Daher wird die Studie für diese Patientengruppe für die frühe Nutzenbewertung herangezogen.

In der Kategorie Morbidität in den Endpunkten Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz, schwere Herzinsuffizienz (SMQ Herzinsuffizienz), im kombinierten Endpunkt bezüglich einer Nierenerkrankung bzw. in den Einzelkomponenten bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR und Nierenerkrankung im Endstadium sowie in der Kategorie Nebenwirkungen in den Endpunkten Gesamtrate der SUE und beim spezifischen UE Blasenkarzinom zeigen sich jeweils statistisch signifikante Unterschiede zugunsten von Dapagliflozin. Im Gegensatz dazu zeigt sich in den Endpunkten Therapieabbruch wegen UE und beim spezifischen UE definitive diabetische Ketoazidosen (DKA) jeweils ein statistisch signifikanter Unterschied zum Nachteil von Dapagliflozin. Bei den übrigen Endpunkten lassen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen feststellen. Endpunkte zur Kategorie Lebensqualität wurden in der Studie nicht erhoben.

Vor dem Hintergrund, dass die durchgeführte Therapieintensivierung insbesondere im Vergleichsarm hätte weiter optimiert werden können, ist die Studie insgesamt mit Unsicherheiten behaftet.

In der Gesamtschau wird ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen von Dapagliflozin in Kombination mit anderen Antidiabetika gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientengruppe abgeleitet.

Decisions for Forxiga (5)

  1. This Decision

    • E14 Nicht näher bezeichneter Diabetes mellitus
    • E12 Diabetes mellitus in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
    • +2 more
    Not provenMinor
    • I50 Herzinsuffizienz
    Considerable
    • N18 Chronische Nierenkrankheit
    ConsiderableMinor
    • E12 Diabetes mellitus in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
    • E11 Diabetes mellitus, Typ 2
    Not proven
    • I50 Herzinsuffizienz
    Minor

ATC group names are the official German titles of ATC-GM, version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

In English: The Scientific Institute of the AOK (WIdO) is the author of ATC-GM with DDD, which is based on the work “ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment” published by the WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology. The official publication is by the Federal Institute for Drugs and Medical Devices (BfArM).

Data status: 2026-10-29