Übersicht der Subpopulationen

2 Subpopulationen mit unterschiedlichem Ergebnis

  • Nicht quantifizierbar (b)
  • Ist nicht belegt (a)
Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Erwachsene Patienten mit rezidivierender oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
b)Erwachsene Patienten mit rezidivierender oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie…Nicht quantifizierbarAnhaltspunktPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitNicht bewertbarEs liegen keine Daten vorNicht bewertbar
So lesen Sie die Symbole
  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Zydelig wird in Kombination mit Rituximab zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) angewendet: • die mindestens eine vorangehende Therapie erhalten haben

Subpopulation a)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit rezidivierender oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), die mindestens eine vorangehende Therapie erhalten haben und für die eine Chemotherapie angezeigt ist

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Idelalisib

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Eine patientenindividuelle, optimierte Chemotherapie nach Maßgabe des Arztes unter Beachtung des Zulassungsstatus, bevorzugt in Kombination mit Rituximab sofern angezeigt

ICD-Codes

Diagnosen

  • CLL [Chronische lymphatische Leukämie]
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung für den Wirkstoff Idelalisib in Kombination mit Rituximab zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), die mindestens eine vorangehende Therapie erhalten haben, nach Ablauf der Befristung der Geltungsdauer des vorherigen Beschlusses.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientengruppen unterschieden:

a) Erwachsene Patienten, für die eine Chemotherapie angezeigt ist

b) Erwachsene Patienten, für die eine Chemotherapie nicht angezeigt ist

zu Patientengruppe a)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie hat der G-BA „eine patientenindividuelle, optimierte Chemotherapie nach Maßgabe des Arztes unter Beachtung des Zulassungsstatus, bevorzugt in Kombination mit Rituximab sofern angezeigt“ bestimmt.

Für die Gruppe der Patienten mit rezidivierender oder refraktärer CLL, für die eine Chemotherapie angezeigt ist, wurden keine Daten für die Bewertung des Zusatznutzens von Idelalisib gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie vorgelegt. Ein Zusatznutzen für Idealisib ist somit nicht belegt.

Subpopulation b)

Nicht quantifizierbarAnhaltspunkt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit rezidivierender oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), die mindestens eine vorangehende Therapie erhalten haben und für die eine Chemotherapie nicht angezeigt ist

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber Best-Supportive-Care:

Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen
  • Beleg
  • Hinweis
  • Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar: Die wissenschaftliche Datengrundlage lässt keine Quantifizierung zu
  • Ist nicht belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil im Gesamtüberleben.
MorbiditätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Idelalisib

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Ibrutinib oder Best-Supportive-Care

ICD-Codes

Diagnosen

  • CLL [Chronische lymphatische Leukämie]
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung für den Wirkstoff Idelalisib in Kombination mit Rituximab zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), die mindestens eine vorangehende Therapie erhalten haben, nach Ablauf der Befristung der Geltungsdauer des vorherigen Beschlusses.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientengruppen unterschieden:

a) Erwachsene Patienten für die eine Chemotherapie angezeigt ist

b) Erwachsene Patienten für die eine Chemotherapie nicht angezeigt ist

zu Patientengruppe b)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie hat der G-BA Ibrutinib oder Best-Supportive-Care bestimmt.

Für die erneute Nutzenbewertung von Idelalisib hat der pharmazeutische Unternehmer Analysen zum finalen Datenschnitt der randomisierten, doppelblinden, multizentrischen Phase-III-Studie GS-US-312-0116 und zusätzlich unterstützende Daten aus der Extensionsstudie GS-US-312-0117 eingereicht. Im Verumarm erhielten die Patienten Idelalisib in Kombination mit Rituximab. Die Patienten im Vergleichsarm erhielten Placebo und Rituximab. Zudem war in beiden Studienarmen die Gabe einer patientenindividuellen supportiven Begleitmedikation möglich, falls diese nach dem Ermessen des behandelnden Arztes erforderlich und nicht gegen den Tumor gerichtet war.

Der Vergleichsarm der Studie GS-US-312-0116 bildet die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie Best-Supportive-Care nicht ab, die qualitative Bestimmung eines Zusatznutzens aus den Studienergebnissen ist unter der Berücksichtigung vorhandener Limitationen allerdings trotzdem möglich.

Zum Zeitpunkt des finalen Datenschnittes wurden alle Studienteilnehmer mit Idelalisib (in der Monotherapie) behandelt oder hatten die Studie abgebrochen. Die Ergebnisse des finalen Datenschnittes sind daher als verzerrter einzustufen, als die Ergebnisse des in der Erstbewertung zuvor berücksichtigten Datenschnittes. Dessen ungeachtet, sind die statistisch signifikanten Vorteile zum Gesamtüberleben und zum progressionsfreien Überleben der beiden Datenschnitte vergleichbar und bestätigen somit das Ergebnis der Erstbewertung von Idelalisib. Daten zur Lebensqualität sind nicht erhoben worden. Hinsichtlich der Endpunktkategorie Nebenwirkungen kann, insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Behandlungszeiträume in den beiden Studienarmen, keine Aussage zum Ausmaß eines Zusatznutzens hergeleitet werden.

Eine Quantifizierung des Zusatznutzens von Idelalisib ist aufgrund der fehlenden Umsetzung der Vergleichstherapie sowie methodischer Limitationen nicht möglich.

In der Gesamtschau liegt ein Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie Best-Supportive-Care vor, der aber nicht quantifizierbar ist, weil die wissenschaftliche Datenlage dies nicht zulässt.

Beschlüsse zu Zydelig (3)

    • C82 Follikuläres Lymphom
    Ist nicht belegt
  1. Dieser Beschluss

    • C91 Lymphatische Leukämie
    Ist nicht belegtNicht quantifizierbar
    • C91 Lymphatische Leukämie
    Nicht quantifizierbarIst nicht belegt

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026