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Zusatznutzen je Patientengruppe

  • Ist nicht belegt2

Beschlüsse, neueste zuerst

Je Beschluss sind nur die Patientengruppen aufgeführt, die mit dieser Erkrankung codiert sind.

Ongentys

Beschluss vom 16.03.2017
Ist nicht belegt
Erwachsene Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (Morbus Parkinson) mit motorischen „End-of-dose“-Fluktuationen, bei denen unter Levodopa/DOPA-Decarboxylase-Hemmern (DDCI) keine Stabilisierung erreicht werden kann.

Aktiver Wirkstoff

Opicapon

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Die zweckmäßige Vergleichstherapie bei erwachsenen Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (Morbus Parkinson) mit motorischen „End-of-dose“-Fluktuationen, bei denen unter Levodopa/DOPA-Decarboxylasehemmern keine Stabilisierung erreicht werden kann, ist die Zusatztherapie mit: einem Non-Ergot-Dopaminagonisten (Piribedil, Pramipexol, Ropinirol oder Rotigotin) oder einem Catechol-O-Methyltransferase-(COMT)-Hemmer (Entacapon) oder einem Monoamin-Oxidase-(MAO)-B-Hemmer (Rasagilin, Safinamid oder Selegilin).

ICD-Codes

  • G20.21
  • G20.01
  • G20.91
  • G20.11
Diagnosen
  • Primäres Parkinson-Syndrom mit schwerster Beeinträchtigung mit Wirkungsfluktuation
  • Primäres Parkinson-Syndrom mit geringer Beeinträchtigung mit Wirkungsfluktuation
  • Primäres Parkinson-Syndrom mit mäßiger Beeinträchtigung mit Wirkungsfluktuation

Xadago

Beschluss vom 05.11.2015
Ist nicht belegt
Erwachsene Patienten mit idiopathischer Parkinson-Krankheit im mittleren bis späten Krankheitsstadium mit Fluktuationen, die mit einer stabilen Dosierung von L-Dopa, alleine oder in Kombination mit weiteren Parkinsonmedikamenten, behandelt werden.

Aktiver Wirkstoff

Safinamid

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Zusatztherapie mit − einem Non-Ergot Dopaminagonisten oder − einem Catechol-O-Methyltransferase (COMT)-Hemmer oder − einem Monoamin-Oxidase (MAO)-B-Hemmer. Es wird vorausgesetzt, dass Levodopa in Kombination mit einem Decarboxylase-Hemmer gegeben wird. Sollte unter Ausschöpfung aller medikamentösen Therapieoptionen die Symptomkontrolle insuffizient sein, ist eine tiefe Hirnstimulation in Erwägung zu ziehen.

ICD-Codes

  • G20.21
  • G20.01
  • G20.91
  • G20.11
Diagnosen
  • Primäres Parkinson-Syndrom mit schwerster Beeinträchtigung mit Wirkungsfluktuation
  • Primäres Parkinson-Syndrom mit geringer Beeinträchtigung mit Wirkungsfluktuation
  • Primäres Parkinson-Syndrom mit mäßiger Beeinträchtigung mit Wirkungsfluktuation

Die Bezeichnungen der Erkrankungen sind die amtlichen Titel der ICD-10-GM, Version 2026.

Die Erstellung erfolgt unter Verwendung der maschinenlesbaren Fassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026