↑Positiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
Morbidität
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
Lebensqualität
ØEs liegen keine Daten vor
Nebenwirkungen
↑Positiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
So lesen Sie die Symbole
↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
n.b.: nicht bewertbar
Ø Es liegen keine Daten vor
Anwendungsgebiet
Elotuzumab ist in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason zur Behandlung des rezidivierten und refraktären Multiplen Myeloms bei Erwachsenen indiziert, die mindestens zwei vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor, erhalten haben und…Gesamten Text anzeigen
Elotuzumab ist in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason zur Behandlung des rezidivierten und refraktären Multiplen Myeloms bei Erwachsenen indiziert, die mindestens zwei vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor, erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Progression gezeigt haben.
Patientengruppe
Erwachsene mit rezidivierten und refraktären Multiplem Myelom, die mindestens zwei vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor, erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Progression gezeigt haben
Zusatznutzen
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Elotuzumab in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason gegenüber Pomalidomid in Kombination mit Dexamethason:
Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen
Beleg
Hinweis
Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
Erheblich
Beträchtlich: Bisher nicht erreichte deutliche Verbesserung des therapierelevanten Nutzens: Abschwächung schwerwiegender Symptome, moderate Verlängerung der Lebensdauer, spürbare Linderung der Erkrankung, relevante Vermeidung schwerwiegender Nebenwirkungen oder bedeutsame Vermeidung anderer Nebenwirkungen
Gering
Nicht quantifizierbar
Ist nicht belegt
Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
Mortalität
↑Positiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
Vorteil im Gesamtüberleben.
Morbidität
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
Keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
Lebensqualität
ØEs liegen keine Daten vor
Es liegen keine Daten vor.
Nebenwirkungen
↑Positiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
Vorteil in dem Endpunkt schwere UE (CTCAE-Grad ≥ 3).
Aktiver Wirkstoff
Elotuzumab
Zweckmäßige Vergleichstherapie
- Bortezomib in Kombination mit pegyliertem liposomalen Doxorubicin
oder
- Bortezomib in Kombination mit Dexamethason
oder
- Lenalidomid in Kombination mit Dexamethason
oder
- Pomalidomid in Kombination mit Dexamethason
oder
- Elotuzumab in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason
oder
- Carfilzomib in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason
oder
- Carfilzomib in Kombination mit Dexamethason
oder
- Daratumumab in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason
oder
- Daratumumab in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung des Wirkstoffes Elotuzumab aufgrund des Ablaufes der Befristung des Beschlusses vom 2. April 2020. Elotuzumab ist in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason zur Behandlung des rezidivierten und refraktären Multiplen Myeloms bei Erwachsenen indiziert, die mindestens zwei vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor, erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Progression gezeigt haben.
Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde bestimmt:
Bortezomib in Kombination mit pegyliertem liposomalen Doxorubicin
oder
Bortezomib in Kombination mit Dexamethason
oder
Lenalidomid in Kombination mit Dexamethason
oder
Pomalidomid in Kombination mit Dexamethason
oder
Elotuzumab in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason
oder
Carfilzomib in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason
oder
Carfilzomib in Kombination mit Dexamethason
oder
Daratumumab in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason
oder
Daratumumab in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason
Der pharmazeutische Unternehmer legt die Ergebnisse der offenen, randomisierten kontrollierten Studie ELOQUENT-3 vor, in der Elotuzumab plus Pomalidomid und Dexamethason mit Pomalidomid plus Dexamethason verglichen wird.
Für den Endpunkt Gesamtüberleben zeigt sich ein statistisch signifikanter Effekt zugunsten von E-Pd, der als eine deutliche Verbesserung bewertet wird.
Für die Symptomatik und den Gesundheitszustand zeigt sich kein statistisch signifikanter Unterschied.
Zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität liegen aus der Studie ELOQUENT-3 keine geeigneten Daten vor.
Bei den Nebenwirkungen zeigt sich beim Endpunkt schwere unerwünschte Ereignisse (CTCAE-Grad ≥ 3) ein Vorteil von E-Pd.
Im Ergebnis stellt der G-BA für E-Pd einen beträchtlichen Zusatznutzen gegenüber Pd fest.
Die Aussagesicherheit für den festgestellten Zusatznutzen wird in die Kategorie „Anhaltspunkt“ eingestuft. Diesbezüglich wird unter anderem berücksichtigt, dass die Subgruppenanalysen für das Merkmal „Vorangegangene Stammzelltransplantation“ einen inhomogenen Effekt für den Endpunkt Gesamtüberleben, bei allerdings einer insgesamt geringen Fallzahl, aufzeigen.