Übersicht der Subpopulationen

2 Subpopulationen, alle: Ist nicht belegt

Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Erwachsene Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem hepatozellulärem Karzinom mit…Ist nicht belegt–Kein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
b)Erwachsene Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem hepatozellulärem Karzinom mit…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
So lesen Sie die Symbole
  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Lenvima ist indiziert als Monotherapie für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem hepatozellulärem Karzinom (HCC), die zuvor noch keine systemische Therapie erhalten haben.

Subpopulation a)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem hepatozellulärem Karzinom mit Child-Pugh A oder keiner Leberzirrhose ohne systemische Vortherapie

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Lenvatinib gegenüber Sorafenib:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbiditätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil im Endpunkt Diarrhö.
LebensqualitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedVorteile bei Rollenfunktion, Körperbild und Ernährung; Nachteil für kognitive Funktion (westliche Regionen); insgesamt kein überwiegender Vor- oder Nachteil.
NebenwirkungenKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.

Aktiver Wirkstoff

Lenvatinib

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Sorafenib

ICD-Codes

Diagnosen

  • Hepatozelluläres Karzinom
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung eines neuen Anwendungsgebietes für das Arzneimittel Lenvima mit dem Wirkstoff Lenvatinib. Das vorliegend bewertete Anwendungsgebiet lautet: „Lenvima ist indiziert als Monotherapie für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem hepatozellulärem Karzinom (HCC), die zuvor noch keine systemische Therapie erhalten haben“.

Für Lenvatinib zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem hepatozellulären Karzinom (HCC), die keine vorherige systemische Therapie erhalten haben und für die eine lokoregionäre Therapie nicht infrage kommt, wurden zwei Patientengruppen unterschieden:
  1. Erwachsene Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem HCC mit Child-Pugh A oder keiner Leberzirrhose ohne systemische Vortherapie
  2. Erwachsene Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem HCC mit Child-Pugh B ohne systemische Vortherapie
Patientengruppe a)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA Sorafenib bestimmt.

Für diese Patientengruppe legt der pharmazeutische Unternehmer die offene RCT REFLECT vor, in der Lenvatinib mit Sorafenib verglichen wurde.

Beim Morbiditätsendpunkt Diarrhö zeigten sich statistisch signifikante Effekte zugunsten von Lenvatinib. Zudem zeigten sich bei den Lebensqualitätsendpunkten Rollenfunktion, Körperbild und Ernährung statistisch signifikante Effekte zugunsten von Lenvatinib. Dem steht ein statistisch signifikanter Nachteil unter Lenvatinib im Endpunkt kognitive Funktion in der Subgruppe der westlichen Regionen gegenüber.

Hingegen konnten zwischen den Behandlungsgruppen keine statistisch signifikanten Unterschiede im Mortalitätsendpunkt Gesamtüberleben, in den Nebenwirkungen sowie in allen weiteren erhobenen Endpunkten der Kategorien Morbidität und gesundheitsbezogene Lebensqualität gezeigt werden.

Deutliche Unsicherheiten ergeben sich durch das offene Studiendesign, die Imbalancen bei den Patientencharakteristika zwischen den beiden Studienarmen und durch den hohen Anteil der Studienpopulation aus Asien und der pazifischen Region, da in der Indikation HCC im Vergleich zu Patienten in den westlichen Regionen besonders große Unterschiede in Ätiologie, Prognose und Krankheitsverlauf bestehen.

In einer Abwägungsentscheidung aller positiven und negativen Effekte von Lenvatinib ergibt sich vor dem Hintergrund der beschriebenen deutlichen Unsicherheiten kein Zusatznutzen von Lenvatinib gegenüber Sorafenib für die Therapie von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem HCC mit Child-Pugh A oder keiner Leberzirrhose ohne systemische Vortherapie. Der Zusatznutzen ist somit nicht belegt.

In der Gesamtschau ist daher für Patientengruppe a unter Berücksichtigung der beschriebenen Unsicherheiten ein Zusatznutzen nicht belegt.

Subpopulation b)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem hepatozellulärem Karzinom mit Child-Pugh B ohne systemische Vortherapie

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Lenvatinib gegenüber Best-Supportive-Care:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Lenvatinib

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Best Supportive Care

ICD-Codes

Diagnosen

  • Hepatozelluläres Karzinom
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung eines neuen Anwendungsgebietes für das Arzneimittel Lenvima mit dem Wirkstoff Lenvatinib. Das vorliegend bewertete Anwendungsgebiet lautet: „Lenvima ist indiziert als Monotherapie für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem hepatozellulärem Karzinom (HCC), die zuvor noch keine systemische Therapie erhalten haben“.

Für Lenvatinib zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem hepatozellulären Karzinom (HCC), die keine vorherige systemische Therapie erhalten haben und für die eine lokoregionäre Therapie nicht infrage kommt, wurden zwei Patientengruppen unterschieden:
  1. Erwachsene Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem HCC mit Child-Pugh A oder keiner Leberzirrhose ohne systemische Vortherapie
  2. Erwachsene Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem HCC mit Child-Pugh B ohne systemische Vortherapie
Patientengruppe b)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA Best-Supportive-Care bestimmt, wobei als Best-Supportive-Care die Therapie verstanden wird, die eine bestmögliche, patienten-individuell optimierte, unterstützende Behandlung zur Linderung von Symptomen und Verbesserung der Lebensqualität gewährleistet.

Für diese Patientengruppe liegen keine Daten für die Bewertung des Zusatznutzens von Lenvatinib vor.

Für Patientengruppe b ist ein Zusatznutzen nicht belegt.

Beschlüsse zu Lenvima (3)

  1. Dieser Beschluss

    • C22 Bösartige Neubildung der Leber und der intrahepatischen Gallengänge
    Ist nicht belegt
    • C73 Bösartige Neubildung der Schilddrüse
    Ist nicht belegt
    • C54 Bösartige Neubildung des Corpus uteri
    Beträchtlich

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026