Übersicht der Subpopulationen

2 Subpopulationen mit unterschiedlichem Ergebnis

  • Gering (b)
  • Ist nicht belegt (a)
Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Erwachsene Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma, das trotz hochdosierter inhalativer…Ist nicht belegt–Nicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbar
b)Erwachsene Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma, das trotz hochdosierter inhalativer…GeringAnhaltspunktKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
So lesen Sie die Symbole
  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Fasenra ist angezeigt als Add-on-Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma, das trotz hochdosierter inhalativer Kortikosteroide plus lang wirksamer Beta-Agonisten unzureichend kontrolliert ist.

Subpopulation a)

Ist nicht belegt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma, das trotz hochdosierter inhalativer Corticosteroide plus lang wirksamer Beta-Agonisten unzureichend kontrolliert ist und für die die weiteren Möglichkeiten der Therapieeskalation noch nicht ausgeschöpft sind

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
MorbiditätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
LebensqualitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
NebenwirkungenNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Benralizumab

Zweckmäßige Vergleichstherapie

eine patientenindividuelle Therapieeskalation: - der hochdosierten inhalativen Corticosteroide (ICS) und der langwirksamen Beta-Agonisten (LABA) mit Tiotropium und ggf. orale Corticosteroide (OCS)*' oder - bei IgE-vermittelter Pathogenese des Asthmas ggf. Omalizumab zusätzlich zu hochdosierten ICS und LABA und ggf. OCS*' oder - ggf. der hochdosierten ICS und LABA mit OCS*'*² oder - ggf. der hochdosierten ICS und LABA mit Mepolizumab bei Patienten, die nicht anderweitig eskaliert werden können *' Orale Corticosteroide sollten nur kurzzeitig und in der niedrigst-wirksamen Dosis eingesetzt werden. Bei der Behandlung des Asthmas mit OCS ist darauf zu achten, dass die Dosierung von OCS die Cushing-Schwelle möglichst nicht dauerhaft überschreitet. Eine Behandlung von Exazerbationen ist davon abzugrenzen. *² Eine Therapie mit OCS ist im Vergleich zu den anderen genannten Wirkstoffen - sofern diese geeignet sind - nicht als zu präferierende Therapieoption anzusehen.

ICD-Codes

Diagnosen

  • Mischform des Asthma bronchiale
  • Vorwiegend allergisches Asthma bronchiale
  • Nichtallergisches Asthma bronchiale
  • Asthma bronchiale
  • Mischform des Asthma bronchiale, als unkontrolliert und schwer bezeichnet
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Fasenra mit dem Wirkstoff Benralizum ab lautet das hier bewertete Anwendungsgebiet:
„Fasenra ist angezeigt als Add-on-Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma, das trotz hochdosierter inhalativer Kortikosteroide plus lang wirksamer Beta-Agonisten unzureichend kontrolliert ist.“

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientengruppen nach der jeweiligen Möglichkeit der Therapieeskalation unterschieden.

Zu Patientengruppe a)
Erwachsene Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma, das trotz hochdosierter inhalativer Corticosteroide plus lang wirksamer Beta-Agonisten unzureichend kontrolliert ist und für die die weiteren Möglichkeiten der Therapieeskalation noch nicht ausgeschöpft sind.


Die zweckmäßige Vergleichstherapie lautet:
„eine patientenindividuelle Therapieeskalation:
  • der hochdosierten inhalativen Corticosteroide (ICS) und der langwirksamen Beta-Agonisten (LABA) mit Tiotropium und ggf. orale Corticosteroide (OCS) oder
  • bei IgE-vermittelter Pathogenese des Asthmas ggf. Omalizumab zusätzlich zu hochdosierten ICS und LABA und ggf. OCS oder
  • ggf. der hochdosierten ICS und LABA mit OCS oder
  • ggf. der hochdosierten ICS und LABA mit Mepolizumab bei Patienten, die nicht anderweitig eskaliert werden können.“
Für die Bewertung des Zusatznutzens legte der pharmazeutische Unternehmer die randomisierten, kontrollierten, doppelblinden Studien CALIMA, SIROCCO und ZONDA vor. Die Studien CALIMA und SIROCCO können wegen hoher Unsicherheiten bezüglich der Umsetzung der zweckmäßigen Vergleichstherapie und der Selektion der Patientengruppen nicht für die Nutzenbewertung herangezogen werden. Die Daten der Studie ZONDA enthalten nur Daten von Patienten, die als weitestgehend austherapiert angesehen werden können. Es liegen daher keine Daten zur Bewertung eines Zusatznutzens für diese Patientengruppe vor.

Ein Zusatznutzen ist somit nicht belegt.

Subpopulation b)

GeringAnhaltspunkt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma, das trotz hochdosierter inhalativer Corticosteroide plus lang wirksamer Beta-Agonisten unzureichend kontrolliert ist und für die die weiteren Möglichkeiten der Therapieeskalation bereits ausgeschöpft sind

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen.
  • Beleg
  • Hinweis
  • Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering: Bisher nicht erreichte moderate und nicht nur geringfügige Verbesserung des therapierelevanten Nutzens: Verringerung von nicht schwerwiegenden Symptomen, relevante Vermeidung von Nebenwirkungen
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbiditätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil durch eine Dosisreduktion der oralen Glukokortikoidtherapie (OCS)
LebensqualitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
NebenwirkungenKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.

Aktiver Wirkstoff

Benralizumab

Zweckmäßige Vergleichstherapie

eine patientenindividuelle Therapieeskalation: - der hochdosierten inhalativen Corticosteroide (ICS) und der langwirksamen Beta-Agonisten (LABA) mit Tiotropium und ggf. orale Corticosteroide (OCS)*' oder - bei IgE-vermittelter Pathogenese des Asthmas ggf. Omalizumab zusätzlich zu hochdosierten ICS und LABA und ggf. OCS*' oder - ggf. der hochdosierten ICS und LABA mit OCS*'*² oder - ggf. der hochdosierten ICS und LABA mit Mepolizumab bei Patienten, die nicht anderweitig eskaliert werden können *' Orale Corticosteroide sollten nur kurzzeitig und in der niedrigst-wirksamen Dosis eingesetzt werden. Bei der Behandlung des Asthmas mit OCS ist darauf zu achten, dass die Dosierung von OCS die Cushing-Schwelle möglichst nicht dauerhaft überschreitet. Eine Behandlung von Exazerbationen ist davon abzugrenzen. *² Eine Therapie mit OCS ist im Vergleich zu den anderen genannten Wirkstoffen - sofern diese geeignet sind - nicht als zu präferierende Therapieoption anzusehen.

ICD-Codes

Diagnosen

  • Mischform des Asthma bronchiale
  • Vorwiegend allergisches Asthma bronchiale
  • Nichtallergisches Asthma bronchiale
  • Asthma bronchiale
  • Mischform des Asthma bronchiale, als unkontrolliert und schwer bezeichnet
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Fasenra mit dem Wirkstoff Benralizumab lautet das hier bewertete Anwendungsgebiet:
„Fasenra ist angezeigt als Add-on-Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma, das trotz hochdosierter inhalativer Kortikosteroide plus lang wirksamer Beta-Agonisten unzureichend kontrolliert ist.“

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientengruppen nach der jeweiligen Möglichkeit der Therapieeskalation unterschieden.

Zu Patientengruppe b)
Erwachsene Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma, das trotz hochdosierter inhalativer Corticosteroide plus lang wirksamer Beta-Agonisten unzureichend kontrolliert ist und für die die weiteren Möglichkeiten der Therapieeskalation bereits ausgeschöpft sind


Die zweckmäßige Vergleichstherapie lautet:
„eine patientenindividuelle Therapieeskalation:
  • der hochdosierten inhalativen Corticosteroide (ICS) und der langwirksamen Beta-Agonisten (LABA) mit Tiotropium und ggf. orale Corticosteroide (OCS) oder - bei IgE-vermittelter Pathogenese des Asthmas ggf. Omalizumab zusätzlich zu hochdosierten ICS und LABA und ggf. OCS oder
  • ggf. der hochdosierten ICS und LABA mit OCS oder
  • ggf. der hochdosierten ICS und LABA mit Mepolizumab bei Patienten, die nicht anderweitig eskaliert werden können.“
Für die Bewertung des Zusatznutzens legte der pharmazeutische Unternehmer die randomisierten, kontrollierten, doppelblinden Studien CALIMA, SIROCCO und ZONDA vor. Die Studien CALIMA und SIROCCO können wegen hoher Unsicherheiten bezüglich der Umsetzung der zweckmäßigen Vergleichstherapie und der Selektion der Patientengruppen nicht für die Nutzenbewertung herangezogen werden.

Die Daten der Studie ZONDA enthalten Daten von Patienten, die als weitestgehend austherapiert angesehen werden können und werden daher für die Patientenpopulation b) berücksichtigt. Für die Endpunkte Mortalität, Lebensqualität und Nebenwirkungen zeigten sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen. Für den Endpunkt „OCS-Reduktionen auf ≤ 5 mg/Tag bzw. auf 0 mg/Tag“ ergibt sich ein statistisch signifikanter Vorteil zugunsten von Benralizumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie.

Die Aussagewahrscheinlichkeit des Zusatznutzens wird als Anhaltspunkt eingestuft, da laut Studienprotokoll nicht die vollumfängliche Möglichkeit bestand, bei Bedarf eine notwendige patientenindividuelle Therapieeskalation mit Tiotropium bzw. ggf. auch mit Omalizumab oder Mepolizumab einzuleiten.

In der Gesamtschau stellt der G-BA einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen fest.

Beschlüsse zu Fasenra (2)

  1. Dieser Beschluss

    • J45 Asthma bronchiale
    Ist nicht belegtGering
    • M30 Panarteriitis nodosa und verwandte Zustände
    Ist nicht belegt

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026