Übersicht der Subpopulationen

2 Subpopulationen, alle: Ist nicht belegt

Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Erwachsene mit rezidivierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis mit…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
b)Erwachsene mit rezidivierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis ohne…Ist nicht belegt–Kein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
So lesen Sie die Symbole
  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Fasenra ist angezeigt als Add-on-Therapie bei erwachsenen Patienten mit rezidivierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis.

Subpopulation a)

Ist nicht belegt
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Erwachsene mit rezidivierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis mit organgefährdender oder lebensbedrohlicher Manifestation; zur Add-on Behandlung

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Benralizumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Benralizumab

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Individualisierte Therapie unter Auswahl von Cyclophosphamid und Rituximab zur Remissionsinduktion gefolgt von Mepolizumab zum Remissionserhalt jeweils in Kombination mit Glukokortikoiden

ICD-Codes

Diagnosen

  • Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung eines neuen Anwendungsgebietes für den Wirkstoff Benralizumab. Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet „Fasenra ist angezeigt als Add-on-Therapie bei erwachsenen Patienten mit rezidivierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA).“

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientengruppen unterschieden, je nachdem ob eine organgefährdende oder lebensbedrohliche Manifestation der EGPA vorliegt oder nicht.

a) Erwachsene mit rezidivierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis mit organgefährdender oder lebensbedrohlicher Manifestation; zur Add-on Behandlung

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA eine individualisierte Therapie unter Auswahl von Cyclophosphamid und Rituximab zur Remissionsinduktion gefolgt von Mepolizumab zum Remissionserhalt jeweils in Kombination mit Glukokortikoiden bestimmt.

Für die Add-on Behandlung Erwachsener mit rezidivierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) mit organgefährdender oder lebensbedrohlicher Manifestation legt der pharmazeutische Unternehmer keine Studien gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie vor.

Ein Zusatznutzen von Benralizumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie ist somit für die Add-on Behandlung Erwachsener mit rezidivierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) mit organgefährdender oder lebensbedrohlicher Manifestation nicht belegt.

Subpopulation b)

Ist nicht belegt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene mit rezidivierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis ohne organgefährdende oder lebensbedrohliche Manifestation; zur Add-on Behandlung

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Benralizumab gegenüber Mepolizumab:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedEs traten keine Todesfälle auf.
MorbiditätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
LebensqualitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede im SF-36.
NebenwirkungenKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.

Aktiver Wirkstoff

Benralizumab

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Mepolizumab

ICD-Codes

Diagnosen

  • Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung eines neuen Anwendungsgebietes für den Wirkstoff Benralizumab. Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet „Fasenra ist angezeigt als Add-on-Therapie bei erwachsenen Patienten mit rezidivierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA).“

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientengruppen unterschieden, je nachdem ob eine organgefährdende oder lebensbedrohliche Manifestation der EGPA vorliegt oder nicht.

b) Erwachsene mit rezidivierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis ohne organgefährdende oder lebensbedrohliche Manifestation; zur Add-on Behandlung

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA Mepolizumab bestimmt.

Für die Nutzenbewertung liegen die Ergebnisse der MANDARA-Studie vor, in der die Wirksamkeit und Sicherheit von Benralizumab mit Mepolizumab über 52-Wochen verglichen wird.

In dieser Studie traten keine Todesfälle auf. In der Kategorie Morbidität zeigen sich für die Endpunkte Remission, Asthmasymptomatik (mittels ACQ-6), sinunasale Symptomatik (mittels SNOT-22), Aktivitätsbeeinträchtigung (mittels WPAI Frage 6), sowie für die Symptomatik (mittels PGIS) weder Vor- noch Nachteile für Benralizumab gegenüber Mepolizumab. Auch in der Kategorie gesundheitsbezogene Lebensqualität erhoben mittels des generischen Fragebogens SF-36 und der Kategorie Nebenwirkungen liegen keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen Benralizumab und Mepolizumab vor.

In der Gesamtschau liegen somit weder Vor- noch Nachteile von Benralizumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie Mepolizumab vor. Für die Add-on Behandlung Erwachsener mit rezidivierender oder refraktärer EGPA ohne organgefährdende oder lebensbedrohliche Manifestation ist ein Zusatznutzen von Benralizumab somit nicht belegt.

Beschlüsse zu Fasenra (2)

    • J45 Asthma bronchiale
    Ist nicht belegtGering
  1. Dieser Beschluss

    • M30 Panarteriitis nodosa und verwandte Zustände
    Ist nicht belegt

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026