↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
Morbidität
n.b.Nicht bewertbar
Lebensqualität
n.b.Nicht bewertbar
Nebenwirkungen
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
So lesen Sie die Symbole
↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
n.b.: nicht bewertbar
Ø Es liegen keine Daten vor
Anwendungsgebiet
FABHALTA wird angewendet zur Behandlung erwachsener Patienten mit Komplement-3-Glomerulopathie (C3G) in Kombination mit einem Renin-Angiotensin-System (RAS)-Inhibitor oder bei Patienten, die intolerant gegen RAS-Inhibitoren sind oder bei denen ein RAS-Inhibitor kontraindiziert…Gesamten Text anzeigen
FABHALTA wird angewendet zur Behandlung erwachsener Patienten mit Komplement-3-Glomerulopathie (C3G) in Kombination mit einem Renin-Angiotensin-System (RAS)-Inhibitor oder bei Patienten, die intolerant gegen RAS-Inhibitoren sind oder bei denen ein RAS-Inhibitor kontraindiziert ist
Patientengruppe
Erwachsene mit Komplement-3-Glomerulopathie (C3G)
Zusatznutzen
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Iptacopan, allein oder in Kombination mit Renin-Angiotensin-System(RAS)-Inhibitoren, gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie: Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
Erheblich
Beträchtlich
Gering
Nicht quantifizierbar
Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
Mortalität
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
Es traten keine Todesfälle auf.
Morbidität
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Lebensqualität
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Nebenwirkungen
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
Kein für die Nutzenbewertung relevanter Unterschied.
Aktiver Wirkstoff
Iptacopan
Zweckmäßige Vergleichstherapie
Mycophenolatmofetil in Kombination mit Kortikosteroiden
Chronisches nephritisches Syndrom mit Dense-deposit-Krankheit
Akutes nephritisches Syndrom mit diffuser mesangiokapillärer Glomerulonephritis
Akutes nephritisches Syndrom mit Dense-deposit-Krankheit
Rapid-progressives nephritisches Syndrom mit diffuser mesangiokapillärer Glomerulonephritis
Rapid-progressives nephritisches Syndrom mit Dense-deposit-Krankheit
Isolierte Proteinurie mit Dense-deposit-Krankheit
Isolierte Proteinurie mit diffuser mesangiokapillärer Glomerulonephritis
Nephrotisches Syndrom mit Dense-deposit-Krankheit
Persistierende Hämaturie mit Dense-deposit-Krankheit
Membranoproliferative Glomerulonephritis
Persistierende Hämaturie mit diffuser mesangiokapillärer Glomerulonephritis
Nephrotisches Syndrom mit diffuser mesangiokapillärer Glomerulonephritis
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des Wirkstoffes Iptacopan aufgrund der Überschreitung der 30Mio.Euro-Umsatzgrenze. Das Arzneimittel Fabhalta wurde als Orphan Drug zugelassen. Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet: „FABHALTA wird angewendet zur Behandlung erwachsener Patienten mit Komplement-3-Glomerulopathie (C3G) in Kombination mit einem Renin-Angiotensin-System (RAS)-Inhibitor oder bei Patienten, die intolerant gegen RAS-Inhibitoren sind oder bei denen ein RAS-Inhibitor kontraindiziert ist.“ Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA Mycophenolatmofetil in Kombination mit Kortikosteroiden bestimmt. Der pharmazeutische Unternehmer legt eine Teilpopulation der RCT APPEAR-C3G vor, in der Iptacopan mit Placebo, jeweils in Kombination mit Mycophenolatmofetil und Kortikosteroiden, verglichen wurde. In der relevanten Teilpopulation traten keine Todesfälle auf. Für die Morbiditätsendpunkte Fatigue (FACIT-Fatigue, PGI-S) und Gesundheitszustand (EQ-5D-VAS) liegen keine geeigneten Daten vor. Die Ergebnisse zum Surrogatendpunkt Proteinurie werden nur ergänzend dargestellt. Für den Lebensqualitätsendpunkt SF-36 (MCS, PCS) liegen ebenfalls keine geeigneten Daten vor. In der Kategorie Nebenwirkungen zeigt sich bei den Gesamtraten der SUE kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsarmen. In der relevanten Teilpopulation traten zudem keine Therapieabbrüche wegen UE auf. In der Gesamtschau der Ergebnisse sind die vorgelegten Daten insgesamt nicht ausreichend, um die Ableitung eines Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie zu rechtfertigen. Ein Zusatznutzen ist somit nicht belegt.