Subpopulation overview

5 subpopulations with differing results

  • Not proven (b, d, e)
  • Lesser benefit (a, c)
Subpopulation overview
Subpopulation overviewPatient groupsAdded benefitCertainty of evidenceMortalityMorbidityQuality of lifeAdverse effects
a)Postmenopausale Frauen mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen…Lesser benefitIndicationNo statistically significant or relevant differenceNegative effect with high certainty of evidenceNegative effect with low or unclear certainty of evidenceNegative effect with high certainty of evidence
b)Männer mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen…Not proven–No data are availableNo data are availableNo data are availableNo data are available
c)Postmenopausale Frauen mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen…Lesser benefitIndicationNo statistically significant or relevant differenceNegative effect with high certainty of evidenceNegative effect with low or unclear certainty of evidenceNegative effect with high certainty of evidence
d)Männer mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen…Not proven–No data are availableNo data are availableNo data are availableNo data are available
e)Postmenopausale Frauen mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen…Not proven–Positive effect with low or unclear certainty of evidenceNegative effect with high certainty of evidenceNegative effect with low or unclear certainty of evidenceNegative effect with high certainty of evidence
How to read the symbols
  • ↑↑ positive statistically significant and relevant effect with high certainty of evidence
  • ↑ positive statistically significant and relevant effect with low or unclear certainty of evidence
  • ↔ no statistically significant or relevant difference
  • ↓ negative statistically significant and relevant effect with low or unclear certainty of evidence
  • ↓↓ negative statistically significant and relevant effect with high certainty of evidence
  • n.a.: not assessable
  • Ø No data are available

Therapeutic indication

Piqray wird in Kombination mit Fulvestrant angewendet zur Behandlung von postmenopausalen Frauen und Männern mit einem Hormonrezeptor (HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2 (HER2)-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit…Show full text

Piqray wird in Kombination mit Fulvestrant angewendet zur Behandlung von postmenopausalen Frauen und Männern mit einem Hormonrezeptor (HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2 (HER2)-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit PIK3CA-Mutation bei Fortschreiten der Erkrankung nach endokriner Therapie als Monotherapie

Subpopulation a)

Lesser benefitIndication
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Postmenopausale Frauen mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2(HER2)-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit einer PIK3CA-Mutation nach Krankheitsprogression im Anschluss an eine endokrine Therapie als Monotherapie, welche in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation erfolgte; Lungen- und/oder Lebermetastasen sind nicht vorhanden

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant gegenüber Fulvestrant:

Hinweis auf einen geringeren Nutzen.
  • Proof
  • Indication: One good, larger study is available
  • Hint
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven
  • Lesser benefit: The medicinal product's benefit is lower than that of the appropriate comparator therapy

Endpoint overview

MortalityNo statistically significant or relevant differencekein statistisch signifikanter Unterschied
MorbidityNegative effect with high certainty of evidenceNachteile in der Symptomatik (Übelkeit /Erbrechen, Appetitverlust, Diarrhö).
Quality of lifeNegative effect with low or unclear certainty of evidenceNachteil in der Skala soziale Funktion.
Adverse effectsNegative effect with high certainty of evidenceNachteile in den SUEs, schweren UEs CTCAE-Grad ≥ 3 und den Therapieabbrüchen aufgrund von UE sowie im Detail bei spezifischen UEs

Active substance

Alpelisib

Appropriate comparator therapy

- Ribociclib in Kombination mit einem nicht-steroidalen Aromatasehemmer oder - Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder - Anastrozol oder - Letrozol oder - Fulvestrant oder - ggf. Tamoxifen, wenn Aromatasehemmer nicht geeignet sind

ICD codes

Show all 9 ICD codes

Diagnoses

Show all 9 diagnoses
  • Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
  • Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der äußeren 2 Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
  • Metastasierendes Mammakarzinom
Summary of the G-BA's supporting reasons
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet HR-positiven, HER2-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit einer PIK3CA-Mutation nach Krankheitsprogression im Anschluss an eine endokrine Therapie als Monotherapie wurden fünf Patientengruppen unterschieden:

Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
    1. Lungen- und/oder Lebermetastasen sind nicht vorhanden
    2. Lungen- und/oder Lebermetastasen sind vorhanden
Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Männer:
    1. Endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
    1. Endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Patientenpopulation a1)

Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt:
  • Ribociclib in Kombination mit einem nicht-steroidalen Aromatasehemmer oder
  • Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder
  • Anastrozol oder
  • Letrozol oder
  • Fulvestrant oder
  • ggf. Tamoxifen, wenn Aromatasehemmer nicht geeignet sind.
Der pharmazeutische Unternehmer legt Ergebnisse der randomisierten, kontrollierten Studie SOLAR-1 vor, in der Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant mit Placebo in Kombination mit Fulvestrant verglichen wird. Es werden die Ergebnisse einer relevanten Teilpopulation der Studie herangezogen.

In der Kategorie Mortalität zeigt sich in der präspezifizierten Subgruppenanalyse für das Merkmal „Lungen- und/oder Lebermetastasen“ eine Effektmodifikation im Endpunkt Gesamtüberleben für die Gesamtpopulation (Patientenpopulation a1 und a2), aufgrund dessen eine getrennte Bewertung des Zusatznutzens in Abhängigkeit davon vorgenommen wird, ob Lungen- und/oder Lebermetastasen vorhanden sind.

Für Patientinnen, bei denen keine Lungen- und/oder Lebermetastasen vorhanden sind, zeigt sich kein statistisch signifikanter Unterschied im Gesamtüberleben. Ein Zusatznutzen in Bezug auf das Gesamtüberleben ist für diese Patientenpopulation somit nicht belegt.

In den Endpunkten zur Symptomatik, Lebensqualität und zu Nebenwirkungen zeigen sich ausschließlich negative Effekte. Dabei wird bei den Nebenwirkungen insgesamt ein bedeutsamer Nachteil der Behandlung mit Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant im Vergleich zu Fulvestrant festgestellt.

In der Gesamtbewertung lässt sich vertretbar ableiten, dass Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant einen geringeren Nutzen aufweist als die zweckmäßige Vergleichstherapie.

Das Verzerrungspotential wird als niedrig eingestuft. Es kann somit in Bezug auf die Aussagesicherheit ein Hinweis abgeleitet werden.

Insgesamt wird somit für Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant ein Hinweis auf einen geringeren Nutzen festgestellt.

Subpopulation b)

Not proven
↑ Back to overview
Männer mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2(HER2)-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit einer PIK3CA-Mutation nach Krankheitsprogression im Anschluss an eine endokrine Therapie als Monotherapie, welche in der (neo-) adjuvanten Therapiesituation erfolgte

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
MorbidityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNo data are availableEs liegen keine Daten vor.

Active substance

Alpelisib

Appropriate comparator therapy

Therapie nach Maßgabe des Arztes.

ICD codes

Show all 9 ICD codes

Diagnoses

Show all 9 diagnoses
  • Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
  • Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der äußeren 2 Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
  • Metastasierendes Mammakarzinom
Summary of the G-BA's supporting reasons
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet HR-positiven, HER2-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit einer PIK3CA-Mutation nach Krankheitsprogression im Anschluss an eine endokrine Therapie als Monotherapie wurden fünf Patientengruppen unterschieden:

Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
    1. Lungen- und/oder Lebermetastasen sind nicht vorhanden
    2. Lungen- und/oder Lebermetastasen sind vorhanden
Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Männer:
    1. Endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
    1. Endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Patientenpopulation a3)

Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt: Eine Therapie nach Maßgabe des Arztes.Es liegen aus der Studie SOLAR-1 keine Daten vor, auf deren Basis die Bewertung der Patientenpopulation vorgenommen werden kann.

Somit ist ein Zusatznutzen für Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant nicht belegt.

Subpopulation c)

Lesser benefitIndication
↑ Back to overview
Postmenopausale Frauen mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2(HER2)-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit einer PIK3CA-Mutation nach Krankheitsprogression im Anschluss an eine endokrine Therapie als Monotherapie, welche im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium erfolgte

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant gegenüber Fulvestrant:

Hinweis auf einen geringeren Nutzen.
  • Proof
  • Indication: One good, larger study is available
  • Hint
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven
  • Lesser benefit: The medicinal product's benefit is lower than that of the appropriate comparator therapy

Endpoint overview

MortalityNo statistically significant or relevant differencekein statistisch signifikanter Unterschied
MorbidityNegative effect with high certainty of evidenceVorteil für die Funktionsskala Dyspnoe. Nachteile in der Symptomatik (Übelkeit /Erbrechen, Diarrhö, Appetitverlust).
Quality of lifeNegative effect with low or unclear certainty of evidenceNachteile in der Skala soziale Funktion.
Adverse effectsNegative effect with high certainty of evidenceNachteile in den SUEs, schweren UEs CTCAE-Grad ≥ 3 und den Therapieabbrüchen aufgrund von UE sowie im Detail bei spezifischen UEs

Active substance

Alpelisib

Appropriate comparator therapy

- Abemaciclib in Kombination mit Fulvestrant oder - Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder - Tamoxifen oder - Anastrozol oder - Fulvestrant als Monotherapie; nur für Patientinnen mit Rezidiv oder Progress nach einer Antiöstrogen-Behandlung oder - Letrozol; nur für Patientinnen mit Rezidiv oder Progress nach einer Antiöstrogen-Behandlung oder - Exemestan; nur für Patientinnen mit Progress nach einer Antiöstrogen-Behandlung oder - Everolimus in Kombination mit Exemestan; nur für Patientinnen ohne symptomatische viszerale Metastasierung, nachdem es zu einer Progression nach einem nicht-steroidalen Aromataseinhibitor gekommen ist

ICD codes

Show all 9 ICD codes

Diagnoses

Show all 9 diagnoses
  • Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
  • Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der äußeren 2 Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
  • Metastasierendes Mammakarzinom
Summary of the G-BA's supporting reasons
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet HR-positiven, HER2-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit einer PIK3CA-Mutation nach Krankheitsprogression im Anschluss an eine endokrine Therapie als Monotherapie wurden fünf Patientengruppen unterschieden:

Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
    1. Lungen- und/oder Lebermetastasen sind nicht vorhanden
    2. Lungen- und/oder Lebermetastasen sind vorhanden
Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Männer:
    1. Endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
    1. Endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Patientenpopulation b1)

Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt:
  • Abemaciclib in Kombination mit Fulvestrant oder
  • Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder
  • Tamoxifen oder
  • Anastrozol oder
  • Fulvestrant als Monotherapie; nur für Patientinnen mit Rezidiv oder Progress nach einer Antiöstrogen-Behandlung oder
  • Letrozol; nur für Patientinnen mit Rezidiv oder Progress nach einer Antiöstrogen-Be-handlung oder
  • Exemestan; nur für Patientinnen mit Progress nach einer Antiöstrogen-Behandlung oder
  • Everolimus in Kombination mit Exemestan; nur für Patientinnen ohne symptomatische viszerale Metastasierung, nachdem es zu einer Progression nach einem nicht-steroidalen Aromataseinhibitor gekommen ist.
Der pharmazeutische Unternehmer legt Ergebnisse der randomisierten, kontrollierten Studie SOLAR-1 vor, in der Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant mit Placebo in Kombination mit Fulvestrant verglichen wird. Es werden die Ergebnisse einer relevanten Teilpopulation der Studie herangezogen.

In der Kategorie Mortalität zeigt sich für den Endpunkt Gesamtüberleben kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungen.

In der Kategorie Morbidität liegen unter Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant überwiegend Nachteile vor.

Hinsichtlich der Kategorie Lebensqualität besteht ebenfalls ein Nachteil.

Bei den Endpunkten zu den Nebenwirkungen zeigen sich durchweg statistisch signifikante Nachteile. Dabei wird bei den Nebenwirkungen insgesamt ein bedeutsamer Nachteil der Behandlung mit Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant im Vergleich zu Fulvestrant festgestellt.

In der Gesamtbewertung lässt sich vertretbar ableiten, dass Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant einen geringeren Nutzen aufweist als die zweckmäßige Vergleichstherapie.

Das Verzerrungspotential wird als niedrig eingestuft. Es kann somit in Bezug auf die Aussagesicherheit ein Hinweis abgeleitet werden.

Insgesamt wird somit für Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant ein Hinweis auf einen geringeren Nutzen festgestellt.

Subpopulation d)

Not proven
↑ Back to overview
Männer mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2(HER2)-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit einer PIK3CA-Mutation nach Krankheitsprogression im Anschluss an eine endokrine Therapie als Monotherapie, welche im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium erfolgte

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
MorbidityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNo data are availableEs liegen keine Daten vor.

Active substance

Alpelisib

Appropriate comparator therapy

Therapie nach Maßgabe des Arztes.

ICD codes

Show all 9 ICD codes

Diagnoses

Show all 9 diagnoses
  • Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
  • Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der äußeren 2 Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
  • Metastasierendes Mammakarzinom
Summary of the G-BA's supporting reasons
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet HR-positiven, HER2-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit einer PIK3CA-Mutation nach Krankheitsprogression im Anschluss an eine endokrine Therapie als Monotherapie wurden fünf Patientengruppen unterschieden:

Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
    1. Lungen- und/oder Lebermetastasen sind nicht vorhanden
    2. Lungen- und/oder Lebermetastasen sind vorhanden
Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Männer:
    1. Endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
    1. Endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Patientenpopulation b2)

Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt: Eine Therapie nach Maßgabe des Arztes.Es liegen aus der Studie SOLAR-1 keine Daten vor, auf deren Basis die Bewertung der Patientenpopulation vorgenommen werden kann.

Somit ist ein Zusatznutzen für Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant nicht belegt.

Subpopulation e)

Not proven
↑ Back to overview
Postmenopausale Frauen mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2(HER2)-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit einer PIK3CA-Mutation nach Krankheitsprogression im Anschluss an eine endokrine Therapie als Monotherapie, welche in der (neo-) adjuvanten Therapiesituation erfolgte; Lungen- und/oder Lebermetastasen sind vorhanden

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant gegenüber Fulvestrant:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityPositive effect with low or unclear certainty of evidencestatistisch signifikanter Vorteil
MorbidityNegative effect with high certainty of evidenceNachteile in der Symptomatik (Übelkeit /Erbrechen, Appetitverlust, Diarrhö).
Quality of lifeNegative effect with low or unclear certainty of evidenceNachteil in der Skala soziale Funktion.
Adverse effectsNegative effect with high certainty of evidenceNachteile in den SUEs, schweren UEs CTCAE-Grad ≥ 3 und den Therapieabbrüchen aufgrund von UE sowie im Detail bei spezifischen UEs

Active substance

Alpelisib

Appropriate comparator therapy

- Ribociclib in Kombination mit einem nicht-steroidalen Aromatasehemmer oder - Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder - Anastrozol oder - Letrozol oder - Fulvestrant oder - ggf. Tamoxifen, wenn Aromatasehemmer nicht geeignet sind

ICD codes

Show all 9 ICD codes

Diagnoses

Show all 9 diagnoses
  • Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
  • Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der äußeren 2 Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
  • Metastasierendes Mammakarzinom
Summary of the G-BA's supporting reasons
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet HR-positiven, HER2-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit einer PIK3CA-Mutation nach Krankheitsprogression im Anschluss an eine endokrine Therapie als Monotherapie wurden fünf Patientengruppen unterschieden:

Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
    1. Lungen- und/oder Lebermetastasen sind nicht vorhanden
    2. Lungen- und/oder Lebermetastasen sind vorhanden
Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Männer:
    1. Endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
    1. Endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Patientenpopulationen a2)

Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt:
  • Ribociclib in Kombination mit einem nicht-steroidalen Aromatasehemmer oder
  • Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder
  • Anastrozol oder
  • Letrozol oder
  • Fulvestrant oder
  • ggf. Tamoxifen, wenn Aromatasehemmer nicht geeignet sind.
Der pharmazeutische Unternehmer legt Ergebnisse der randomisierten, kontrollierten Studie SOLAR-1 vor, in der Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant mit Placebo in Kombination mit Fulvestrant verglichen wird. Es werden die Ergebnisse einer relevanten Teilpopulation der Studie herangezogen.

In der Kategorie Mortalität zeigt sich in der präspezifizierten Subgruppenanalyse für das Merkmal „Lungen- und/oder Lebermetastasen“ eine Effektmodifikation im Endpunkt Gesamtüberleben für die Gesamtpopulation (Patientenpopulation a1 und a2), aufgrund dessen eine getrennte Bewertung des Zusatznutzens in Abhängigkeit davon vorgenommen wird, ob Lungen- und/oder Lebermetastasen vorhanden sind.

Für Patientinnen, bei denen Lungen- und/oder Lebermetastasen vorhanden sind, zeigt sich eine statistisch signifikante Verlängerung im Gesamtüberleben, die als eine relevante, in ihrem Ausmaß jedoch nicht abschließend quantifizierbare Verbesserung bewertet wird.

Diesem Vorteil stehen ausschließlich negative Effekte in den Endpunkten zur Symptomatik, Lebensqualität und zu Nebenwirkungen gegenüber. Dabei wird bei den Nebenwirkungen insgesamt ein bedeutsamer Nachteil der Behandlung mit Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant im Vergleich zu Fulvestrant festgestellt.

In einer Abwägungsentscheidung gelangt der G-BA zu dem Ergebnis, dass in diesem Fall der Vorteil hinsichtlich des Gesamtüberlebens gegenüber den Nachteilen insgesamt nicht überwiegt. Im Ergebnis wird festgestellt, dass ein Zusatznutzen für Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant nicht belegt ist.

ATC group names are the official German titles of ATC-GM, version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

In English: The Scientific Institute of the AOK (WIdO) is the author of ATC-GM with DDD, which is based on the work “ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment” published by the WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology. The official publication is by the Federal Institute for Drugs and Medical Devices (BfArM).

Data status: 2026-10-29