Piqray
Alpelisib
ATC-Gruppe L01EM Phosphatidylinositol-3-kinase (Pi3K)-Inhibitoren
Übersicht der Subpopulationen
5 Subpopulationen mit unterschiedlichem Ergebnis
- Ist nicht belegt (b, d, e)
- Geringerer Nutzen (a, c)
| Übersicht der Subpopulationen | Patientengruppen | Zusatznutzen | Aussagesicherheit | Mortalität | Morbidität | Lebensqualität | Nebenwirkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| a) | Postmenopausale Frauen mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen… | Geringerer Nutzen | Hinweis | Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit | Negativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit |
| b) | Männer mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen… | Ist nicht belegt | – | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor |
| c) | Postmenopausale Frauen mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen… | Geringerer Nutzen | Hinweis | Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit | Negativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit |
| d) | Männer mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen… | Ist nicht belegt | – | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor |
| e) | Postmenopausale Frauen mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen… | Ist nicht belegt | – | Positiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit | Negativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit |
So lesen Sie die Symbole
- ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
- ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
- ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
- ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
- ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
- n.b.: nicht bewertbar
- Ø Es liegen keine Daten vor
Anwendungsgebiet
Piqray wird in Kombination mit Fulvestrant angewendet zur Behandlung von postmenopausalen Frauen und Männern mit einem Hormonrezeptor (HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2 (HER2)-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit…Gesamten Text anzeigen
Anwendungsgebiet
Piqray wird in Kombination mit Fulvestrant angewendet zur Behandlung von postmenopausalen Frauen und Männern mit einem Hormonrezeptor (HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2 (HER2)-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit PIK3CA-Mutation bei Fortschreiten der Erkrankung nach endokriner Therapie als Monotherapie
Subpopulation a)
Zusatznutzen
Hinweis auf einen geringeren Nutzen.
- Beleg
- Hinweis: Eine gute, größere Studie liegt vor
- Anhaltspunkt
- Erheblich
- Beträchtlich
- Gering
- Nicht quantifizierbar
- Ist nicht belegt
- Geringerer Nutzen: Nutzen des Arzneimittels ist geringer als der Nutzen der zweckmäßigen Vergleichstherapie
Endpunktübersicht
| Mortalität | Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied | kein statistisch signifikanter Unterschied |
|---|---|---|
| Morbidität | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit | Nachteile in der Symptomatik (Übelkeit /Erbrechen, Appetitverlust, Diarrhö). |
| Lebensqualität | Negativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit | Nachteil in der Skala soziale Funktion. |
| Nebenwirkungen | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit | Nachteile in den SUEs, schweren UEs CTCAE-Grad ≥ 3 und den Therapieabbrüchen aufgrund von UE sowie im Detail bei spezifischen UEs |
Aktiver Wirkstoff
Alpelisib
Zweckmäßige Vergleichstherapie
- Ribociclib in Kombination mit einem nicht-steroidalen Aromatasehemmer oder - Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder - Anastrozol oder - Letrozol oder - Fulvestrant oder - ggf. Tamoxifen, wenn Aromatasehemmer nicht geeignet sind
ICD-Codes
Diagnosen
Alle 9 Diagnosen anzeigen
- Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
- Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung der äußeren 2 Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
- Metastasierendes Mammakarzinom
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
- Lungen- und/oder Lebermetastasen sind nicht vorhanden
- Lungen- und/oder Lebermetastasen sind vorhanden
- Endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
- Endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt:
- Ribociclib in Kombination mit einem nicht-steroidalen Aromatasehemmer oder
- Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder
- Anastrozol oder
- Letrozol oder
- Fulvestrant oder
- ggf. Tamoxifen, wenn Aromatasehemmer nicht geeignet sind.
In der Kategorie Mortalität zeigt sich in der präspezifizierten Subgruppenanalyse für das Merkmal „Lungen- und/oder Lebermetastasen“ eine Effektmodifikation im Endpunkt Gesamtüberleben für die Gesamtpopulation (Patientenpopulation a1 und a2), aufgrund dessen eine getrennte Bewertung des Zusatznutzens in Abhängigkeit davon vorgenommen wird, ob Lungen- und/oder Lebermetastasen vorhanden sind.
Für Patientinnen, bei denen keine Lungen- und/oder Lebermetastasen vorhanden sind, zeigt sich kein statistisch signifikanter Unterschied im Gesamtüberleben. Ein Zusatznutzen in Bezug auf das Gesamtüberleben ist für diese Patientenpopulation somit nicht belegt.
In den Endpunkten zur Symptomatik, Lebensqualität und zu Nebenwirkungen zeigen sich ausschließlich negative Effekte. Dabei wird bei den Nebenwirkungen insgesamt ein bedeutsamer Nachteil der Behandlung mit Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant im Vergleich zu Fulvestrant festgestellt.
In der Gesamtbewertung lässt sich vertretbar ableiten, dass Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant einen geringeren Nutzen aufweist als die zweckmäßige Vergleichstherapie.
Das Verzerrungspotential wird als niedrig eingestuft. Es kann somit in Bezug auf die Aussagesicherheit ein Hinweis abgeleitet werden.
Insgesamt wird somit für Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant ein Hinweis auf einen geringeren Nutzen festgestellt.
Subpopulation b)
Zusatznutzen
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
- Erheblich
- Beträchtlich
- Gering
- Nicht quantifizierbar
- Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
- Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
| Mortalität | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor. |
|---|---|---|
| Morbidität | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor. |
| Lebensqualität | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor. |
| Nebenwirkungen | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor. |
Aktiver Wirkstoff
Alpelisib
Zweckmäßige Vergleichstherapie
Therapie nach Maßgabe des Arztes.
ICD-Codes
Diagnosen
Alle 9 Diagnosen anzeigen
- Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
- Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung der äußeren 2 Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
- Metastasierendes Mammakarzinom
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
- Lungen- und/oder Lebermetastasen sind nicht vorhanden
- Lungen- und/oder Lebermetastasen sind vorhanden
- Endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
- Endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt: Eine Therapie nach Maßgabe des Arztes.Es liegen aus der Studie SOLAR-1 keine Daten vor, auf deren Basis die Bewertung der Patientenpopulation vorgenommen werden kann.
Somit ist ein Zusatznutzen für Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant nicht belegt.
Subpopulation c)
Zusatznutzen
Hinweis auf einen geringeren Nutzen.
- Beleg
- Hinweis: Eine gute, größere Studie liegt vor
- Anhaltspunkt
- Erheblich
- Beträchtlich
- Gering
- Nicht quantifizierbar
- Ist nicht belegt
- Geringerer Nutzen: Nutzen des Arzneimittels ist geringer als der Nutzen der zweckmäßigen Vergleichstherapie
Endpunktübersicht
| Mortalität | Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied | kein statistisch signifikanter Unterschied |
|---|---|---|
| Morbidität | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit | Vorteil für die Funktionsskala Dyspnoe. Nachteile in der Symptomatik (Übelkeit /Erbrechen, Diarrhö, Appetitverlust). |
| Lebensqualität | Negativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit | Nachteile in der Skala soziale Funktion. |
| Nebenwirkungen | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit | Nachteile in den SUEs, schweren UEs CTCAE-Grad ≥ 3 und den Therapieabbrüchen aufgrund von UE sowie im Detail bei spezifischen UEs |
Aktiver Wirkstoff
Alpelisib
Zweckmäßige Vergleichstherapie
- Abemaciclib in Kombination mit Fulvestrant oder - Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder - Tamoxifen oder - Anastrozol oder - Fulvestrant als Monotherapie; nur für Patientinnen mit Rezidiv oder Progress nach einer Antiöstrogen-Behandlung oder - Letrozol; nur für Patientinnen mit Rezidiv oder Progress nach einer Antiöstrogen-Behandlung oder - Exemestan; nur für Patientinnen mit Progress nach einer Antiöstrogen-Behandlung oder - Everolimus in Kombination mit Exemestan; nur für Patientinnen ohne symptomatische viszerale Metastasierung, nachdem es zu einer Progression nach einem nicht-steroidalen Aromataseinhibitor gekommen ist
ICD-Codes
Diagnosen
Alle 9 Diagnosen anzeigen
- Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
- Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung der äußeren 2 Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
- Metastasierendes Mammakarzinom
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
- Lungen- und/oder Lebermetastasen sind nicht vorhanden
- Lungen- und/oder Lebermetastasen sind vorhanden
- Endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
- Endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt:
- Abemaciclib in Kombination mit Fulvestrant oder
- Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder
- Tamoxifen oder
- Anastrozol oder
- Fulvestrant als Monotherapie; nur für Patientinnen mit Rezidiv oder Progress nach einer Antiöstrogen-Behandlung oder
- Letrozol; nur für Patientinnen mit Rezidiv oder Progress nach einer Antiöstrogen-Be-handlung oder
- Exemestan; nur für Patientinnen mit Progress nach einer Antiöstrogen-Behandlung oder
- Everolimus in Kombination mit Exemestan; nur für Patientinnen ohne symptomatische viszerale Metastasierung, nachdem es zu einer Progression nach einem nicht-steroidalen Aromataseinhibitor gekommen ist.
In der Kategorie Mortalität zeigt sich für den Endpunkt Gesamtüberleben kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungen.
In der Kategorie Morbidität liegen unter Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant überwiegend Nachteile vor.
Hinsichtlich der Kategorie Lebensqualität besteht ebenfalls ein Nachteil.
Bei den Endpunkten zu den Nebenwirkungen zeigen sich durchweg statistisch signifikante Nachteile. Dabei wird bei den Nebenwirkungen insgesamt ein bedeutsamer Nachteil der Behandlung mit Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant im Vergleich zu Fulvestrant festgestellt.
In der Gesamtbewertung lässt sich vertretbar ableiten, dass Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant einen geringeren Nutzen aufweist als die zweckmäßige Vergleichstherapie.
Das Verzerrungspotential wird als niedrig eingestuft. Es kann somit in Bezug auf die Aussagesicherheit ein Hinweis abgeleitet werden.
Insgesamt wird somit für Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant ein Hinweis auf einen geringeren Nutzen festgestellt.
Subpopulation d)
Zusatznutzen
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
- Erheblich
- Beträchtlich
- Gering
- Nicht quantifizierbar
- Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
- Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
| Mortalität | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor. |
|---|---|---|
| Morbidität | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor. |
| Lebensqualität | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor. |
| Nebenwirkungen | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor. |
Aktiver Wirkstoff
Alpelisib
Zweckmäßige Vergleichstherapie
Therapie nach Maßgabe des Arztes.
ICD-Codes
Diagnosen
Alle 9 Diagnosen anzeigen
- Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
- Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung der äußeren 2 Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
- Metastasierendes Mammakarzinom
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
- Lungen- und/oder Lebermetastasen sind nicht vorhanden
- Lungen- und/oder Lebermetastasen sind vorhanden
- Endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
- Endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt: Eine Therapie nach Maßgabe des Arztes.Es liegen aus der Studie SOLAR-1 keine Daten vor, auf deren Basis die Bewertung der Patientenpopulation vorgenommen werden kann.
Somit ist ein Zusatznutzen für Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant nicht belegt.
Subpopulation e)
Zusatznutzen
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
- Erheblich
- Beträchtlich
- Gering
- Nicht quantifizierbar
- Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
- Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
| Mortalität | Positiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit | statistisch signifikanter Vorteil |
|---|---|---|
| Morbidität | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit | Nachteile in der Symptomatik (Übelkeit /Erbrechen, Appetitverlust, Diarrhö). |
| Lebensqualität | Negativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit | Nachteil in der Skala soziale Funktion. |
| Nebenwirkungen | Negativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit | Nachteile in den SUEs, schweren UEs CTCAE-Grad ≥ 3 und den Therapieabbrüchen aufgrund von UE sowie im Detail bei spezifischen UEs |
Aktiver Wirkstoff
Alpelisib
Zweckmäßige Vergleichstherapie
- Ribociclib in Kombination mit einem nicht-steroidalen Aromatasehemmer oder - Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder - Anastrozol oder - Letrozol oder - Fulvestrant oder - ggf. Tamoxifen, wenn Aromatasehemmer nicht geeignet sind
ICD-Codes
Diagnosen
Alle 9 Diagnosen anzeigen
- Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
- Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung der äußeren 2 Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
- Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
- Metastasierendes Mammakarzinom
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Postmenopausale Frauen, endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
- Lungen- und/oder Lebermetastasen sind nicht vorhanden
- Lungen- und/oder Lebermetastasen sind vorhanden
- Endokrine Vortherapie in der (neo-)adjuvanten Therapiesituation
- Endokrine Vortherapie im lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium
Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt:
- Ribociclib in Kombination mit einem nicht-steroidalen Aromatasehemmer oder
- Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant oder
- Anastrozol oder
- Letrozol oder
- Fulvestrant oder
- ggf. Tamoxifen, wenn Aromatasehemmer nicht geeignet sind.
In der Kategorie Mortalität zeigt sich in der präspezifizierten Subgruppenanalyse für das Merkmal „Lungen- und/oder Lebermetastasen“ eine Effektmodifikation im Endpunkt Gesamtüberleben für die Gesamtpopulation (Patientenpopulation a1 und a2), aufgrund dessen eine getrennte Bewertung des Zusatznutzens in Abhängigkeit davon vorgenommen wird, ob Lungen- und/oder Lebermetastasen vorhanden sind.
Für Patientinnen, bei denen Lungen- und/oder Lebermetastasen vorhanden sind, zeigt sich eine statistisch signifikante Verlängerung im Gesamtüberleben, die als eine relevante, in ihrem Ausmaß jedoch nicht abschließend quantifizierbare Verbesserung bewertet wird.
Diesem Vorteil stehen ausschließlich negative Effekte in den Endpunkten zur Symptomatik, Lebensqualität und zu Nebenwirkungen gegenüber. Dabei wird bei den Nebenwirkungen insgesamt ein bedeutsamer Nachteil der Behandlung mit Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant im Vergleich zu Fulvestrant festgestellt.
In einer Abwägungsentscheidung gelangt der G-BA zu dem Ergebnis, dass in diesem Fall der Vorteil hinsichtlich des Gesamtüberlebens gegenüber den Nachteilen insgesamt nicht überwiegt. Im Ergebnis wird festgestellt, dass ein Zusatznutzen für Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant nicht belegt ist.
Datenstand: 29.10.2026