Subpopulation overview

4 subpopulations, all: Not proven

Subpopulation overview
Subpopulation overviewPatient groupsAdded benefitCertainty of evidenceMortalityMorbidityQuality of lifeAdverse effects
a)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn Metformin den Blutzucker zusammen mit einer…Not proven–Not assessableNot assessableNot assessableNot assessable
b)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn ein orales Antidiabetikum (außer Metformin)…Not proven–No data are availableNo data are availableNo data are availableNo data are available
c)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn zwei orale Antidiabetika zusammen mit einer…Not proven–No data are availableNo data are availableNo data are availableNo data are available
d)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn Basalinsulin (mit oder ohne Metformin)…Not proven–Not assessableNot assessableNot assessableNot assessable
How to read the symbols
  • ↑↑ positive statistically significant and relevant effect with high certainty of evidence
  • ↑ positive statistically significant and relevant effect with low or unclear certainty of evidence
  • ↔ no statistically significant or relevant difference
  • ↓ negative statistically significant and relevant effect with low or unclear certainty of evidence
  • ↓↓ negative statistically significant and relevant effect with high certainty of evidence
  • n.a.: not assessable
  • Ø No data are available

Therapeutic indication

Lyxumia wird angewendet bei Erwachsenen zur Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus in Kombination mit oralen blutzuckersenkenden Arzneimitteln und/oder Basalinsulin, wenn diese zusammen mit Diät und Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend senken.

Subpopulation a)

Not proven
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn Metformin den Blutzucker zusammen mit einer Diät und Bewegung nicht ausreichend senkt

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) + Metformin:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNot assessableEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
MorbidityNot assessableEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
Quality of lifeNot assessableEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
Adverse effectsNot assessableEs liegen keine bewertbaren Daten vor.

Active substance

Lixisenatid

Appropriate comparator therapy

Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) + Metformin

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung für den Wirkstoff Lixisenatid (Lyxumia) zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden 4 Patientengruppen nach dem Kriterium der glykämischen Kontrolle und der geeigneten Arzneimitteltherapie unterschieden.

Patientengruppe a)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn Metformin den Blutzucker zusammen mit einer Diät und Bewegung nicht ausreichend senkt


Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für diese Patientengruppe lautet:
Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) + Metformin.

Für den Vergleich von Lixisenatid in Kombination mit Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie lagen keine direkt vergleichenden Studien vor. Vom pharmazeutischen Unternehmer wurde ein adjustierter indirekter Vergleich gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie (Sulfonylharnstoff [Glibenclamid oder Glimepirid] in Kombination mit Metformin) vorgelegt. Als Brückenkomparatoren für die indirekten Vergleiche ergaben sich durch die vorgelegten Studien Exenatide plus Metformin (indirekter Vergleich 1) sowie Sitagliptin plus Metformin. (indirekter Vergleich 2). Hierzu wurden auf Seiten des zu bewertenden Arzneimittels in Kombination mit Metformin 2 Studien herangezogen (Studien GetGoal-X für den indirekten Vergleich 1 und die Studie EFC10780 für den indirekten Vergleich 2). Auf Seiten der Intervention Sulfonylharnstoff in Kombination mit Metformin wählte der pharmazeutische Unternehmer die Studien Derosa 2010, Derosa 2011 (indirekter Vergleich 1) und Arechavaleta 2011 (indirekter Vergleich 2).

Diese Studien sind jedoch nicht für einen indirekten Vergleich geeignet, da die Dosierung der Sulfonylharnstoffe nicht zulassungskonform erfolgte (Studien Derosa 2011 und Derosa 2010), das Einschlusskriterium gewählte untere Wert des HbA1c von 7,0 % bereits zu Studienbeginn in dem laut Leitlinien empfohlenen Zielkorridor entsprach (Studie GetGoal-X). Die Studien des indirekten Vergleichs 2 sind ebenso nicht für einen indirekten Vergleich geeignet, da sich die in den Studien beobachteten Patientenpopulationen studienübergreifend hinsichtlich des Alters, des Körpergewichts, des Ausgangs-HbA1c-Wertes und der Geschlechterverteilung voneinander unterscheiden.

In der zusammenfassenden Würdigung der beschriebenen methodischen Mängel der vorgelegten Daten für die Kombination von Lixisenatid plus Metformin kommt der G-BA zu dem Ergebnis, dass für Lixisenatid kein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie festgestellt wird.

Ein Zusatznutzen ist somit nicht belegt.

Subpopulation b)

Not proven
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn ein orales Antidiabetikum (außer Metformin) den Blutzucker zusammen mit einer Diät und Bewegung nicht ausreichend senkt

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid):

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
MorbidityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNo data are availableEs liegen keine Daten vor.

Active substance

Lixisenatid

Appropriate comparator therapy

Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) (Hinweis: Wenn Metformin gemäß Fachinformation nicht geeignet ist, ist Humaninsulin als Therapieoption einzusetzen)

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung für den Wirkstoff Lixisenatid (Lyxumia) zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden 4 Patientengruppen nach dem Kriterium der glykämischen Kontrolle und der geeigneten Arzneimitteltherapie unterschieden.

Patientengruppe b)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn ein orales Antidiabetikum (außer Metformin) den Blutzucker zusammen mit einer Diät und Bewegung nicht ausreichend senkt


Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für diese Patientengruppe lautet:
Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid). Hinweis: Wenn Metformin gemäß Fachinformation nicht geeignet ist, ist Humaninsulin als Therapieoption einzusetzen.

Es wurde keine Studie vorgelegt, die für die Bewertung des Zusatznutzens einer Therapie bestehend aus einem oralen Antidiabetikum (außer Metformin) in Kombination mit Lixisenatid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie (Sulfonylharnstoff (Glibenclamid bzw. Glimepirid) + Metformin bzw. Sulfonylharnstoff + Humaninsulin, wenn Metformin gemäß Fachinformation nicht geeignet ist) geeignet gewesen wäre.

Für Patienten, bei denen eine Therapie mit einem oralen Antidiabetikum (außer Metformin) zusammen mit Diät und Bewegung allein zur Blutzuckerkontrolle nicht ausreicht, ist der Zusatznutzen nicht belegt.

Subpopulation c)

Not proven
↑ Back to overview
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn zwei orale Antidiabetika zusammen mit einer Diät und Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend senken

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber Metformin + Humaninsulin:

Ein Zusatznutzen gilt als nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
MorbidityNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Quality of lifeNo data are availableEs liegen keine Daten vor.
Adverse effectsNo data are availableEs liegen keine Daten vor.

Active substance

Lixisenatid

Appropriate comparator therapy

Metformin + Humaninsulin (Hinweis: ggf. Therapie nur mit Humaninsulin, wenn Metformin nicht ausreichend wirksam ist)

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung für den Wirkstoff Lixisenatid (Lyxumia) zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden 4 Patientengruppen nach dem Kriterium der glykämischen Kontrolle und der geeigneten Arzneimitteltherapie unterschieden.

Patientengruppe c)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn zwei orale Antidiabetika zusammen mit einer Diät und Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend senken


Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für diese Patientengruppe lautet:
Metformin + Humaninsulin. Hinweis: ggf. Therapie nur mit Humaninsulin, wenn Metformin nicht ausreichend wirksam ist.

Für diese Konstellation betrachtet der pharmazeutische Unternehmer die Kombination Lixisenatid plus Metformin und Sulfonylharnstoffe und benennt eine basalunterstützte orale Therapie (BOT), bestehend aus Basalinsulin in Kombination mit oralen Antidiabetika (Metformin und Sulfonylharnstoff), als zweckmäßige Vergleichstherapie. Begründet wird dies vom pharmazeutischen Unternehmer damit, dass dieses von ihm vorgeschlagene Therapieschema im Versorgungsalltag häufig Anwendung findet und beruft sich darüber hinaus auf Leitlinien, in denen eine BOT erst nach dem Versagen von zwei oralen Antidiabetika empfohlen wird. Der pharmazeutische Unternehmer weicht von der Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie des G-BA ab, der für diese Indikation Humaninsulin in Kombination mit Metformin, ggf. Humaninsulin allein, wenn die zusätzliche Gabe von Metformin unverträglich oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht mehr ausreichend wirksam ist, benannt hat.

Eine Mehrfachkombination mit drei oder mehr blutzuckersenkenden Wirkstoffen wird insbesondere aufgrund der schlechten Steuerbarkeit und einem erhöhtem Risiko für Arzneimittelinteraktionen und Nebenwirkungen (insbesondere Hypoglykämien) als kritisch angesehen. Eine Dreifachkombination wird in den vom pharmazeutischen Unternehmer zitierten Leitlinien nicht empfohlen, vielmehr wird zur Dreifachkombination angemerkt, dass die Evidenz hierzu begrenzt ist. Des Weiteren wird eine BOT dahingehend spezifiziert, dass primär Metformin zusätzlich zu einem Basalinsulin empfohlen wird und nicht eine Kombination mit zwei oralen Antidiabetika. Auch ist nach Versagen einer Kombinationstherapie aus zwei oralen Antidiabetika im Rahmen einer Therapieeskalation nicht zwingend die Fortführung der bisherigen Therapie, sondern vielmehr ein Austausch einzelner Behandlungs-Komponenten gegen Basalinsulin möglich. Zusammenfassend wird der Argumentation des pharmazeutischen Unternehmers zur Wahl der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht gefolgt. Da somit keine Nachweise für die Nutzenbewertung von Lixisenatid in der Dreifach-Kombination mit oralen Antidiabetika (Metformin und Sulfonylharnstoffen) gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie Humaninsulin plus Metformin, ggf. nur Humaninsulin vorliegen, gilt der Zusatznutzen von Lixisenatid als nicht belegt.

Subpopulation d)

Not proven
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn Basalinsulin (mit oder ohne Metformin) zusammen mit einer Diät und Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend senkt

Added benefit

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber Metformin + Humaninsulin:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Major
  • Considerable
  • Minor
  • Non-quantifiable
  • Not proven: No added benefit has been proven
  • Lesser benefit

Endpoint overview

MortalityNot assessableEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
MorbidityNot assessableEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
Quality of lifeNot assessableEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
Adverse effectsNot assessableEs liegen keine bewertbaren Daten vor.

Active substance

Lixisenatid

Appropriate comparator therapy

Metformin + Humaninsulin (Hinweis: ggf. Therapie nur mit Humaninsulin, wenn Metformin gemäß Fachinformation unverträglich oder nicht ausreichend wirksam ist)

ICD codes

Show all 80 ICD codes

Diagnoses

Show all 26 diagnoses
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung für den Wirkstoff Lixisenatid (Lyxumia) zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden 4 Patientengruppen nach dem Kriterium der glykämischen Kontrolle und der geeigneten Arzneimitteltherapie unterschieden.

Patientengruppe d)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn Basalinsulin (mit oder ohne Metformin) zusammen mit einer Diät und Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend senkt


Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für diese Patientengruppe lautet:
Metformin + Humaninsulin. Hinweis: ggf. Therapie nur mit Humaninsulin, wenn Metformin nicht ausreichend wirksam ist.

Für den Vergleich von Lixisenatid in Kombination mit einem Basalinsulin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie lagen keine direkt vergleichenden Studien vor. Vom pharmazeutischen Unternehmer wurde im Dossier zur Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V ein adjustierter indirekter Vergleich gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie über die Verkettung von zwei Brückenkomparatoren (Basalinsulin plus orale Antidiabetika bzw. Premix-Insulin plus orale Antidiabetika) durchgeführt. Hierzu wurden insgesamt fünf Studien vorgelegt. Auf Seiten des zu bewertenden Arzneimittels wurde die Studie GetGoal-L eingeschlossen, für die zweckmäßige Vergleichstherapie die Studien Robbins 2007, Ligthelm 2011, Rosenstock 2008 sowie Fritsche 2010. Der G-BA erachtet die vorgelegten Studien und somit den indirekten Vergleich jedoch als nicht geeignet für den Nachweis eines Zusatznutzens, da entweder der Brückenkomparator nicht geeignet bzw. vergleichbar ist, die Intervention durch den zusätzlichen Einsatz von Glitazonen nicht der zweckmäßigen Vergleichstherapie entspricht, die Patienten hinsichtlich ihrer antidiabetischen Vorbehandlung oder aufgrund unterschiedlichen HbA1c-Ausgangswerten nicht vergleichbar waren. Darüber hinaus waren die angewendeten Therapieregime in den Studien nicht immer vergleichbar und die Operationalisierungen einzelner Endpunkte, z.B. Hypoglykämien, wichen in den Studien voneinander ab.

In der zusammenfassenden Würdigung der beschriebenen Mängel sind die vorliegenden Studien nicht für einen indirekten Vergleich und somit insgesamt für die Bewertung eines Zusatznutzens von Lixisenatid in Kombination mit Insulin geeignet. In der Gesamtschau ergibt sich daher kein Zusatznutzen von Lixisenatid in der Kombination mit einem Basalinsulin (mit oder ohne Metformin) gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie.

ATC group names are the official German titles of ATC-GM, version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

In English: The Scientific Institute of the AOK (WIdO) is the author of ATC-GM with DDD, which is based on the work “ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment” published by the WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology. The official publication is by the Federal Institute for Drugs and Medical Devices (BfArM).

Data status: 2026-10-29