Reagila
Cariprazin
ATC group N05AX Andere Antipsychotika
Subpopulation overview
3 subpopulations with differing results
- Minor (b)
- Not proven (a, c)
| Subpopulation overview | Patient groups | Added benefit | Certainty of evidence | Mortality | Morbidity | Quality of life | Adverse effects |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| a) | Erwachsene Patienten mit Schizophrenie (Akutbehandlung) | Not proven | – | Not assessable | Not assessable | Not assessable | Not assessable |
| b) | Erwachsene Patienten mit Schizophrenie mit überwiegender Negativsymptomatik in Langzeitbehandlung | Minor | Indication | No statistically significant or relevant difference | Positive effect with high certainty of evidence | No data are available | No statistically significant or relevant difference |
| c) | Erwachsene Patienten mit Schizophrenie ohne überwiegende Negativsymptomatik in Langzeitbehandlung | Not proven | – | No data are available | No data are available | No data are available | No data are available |
How to read the symbols
- ↑↑ positive statistically significant and relevant effect with high certainty of evidence
- ↑ positive statistically significant and relevant effect with low or unclear certainty of evidence
- ↔ no statistically significant or relevant difference
- ↓ negative statistically significant and relevant effect with low or unclear certainty of evidence
- ↓↓ negative statistically significant and relevant effect with high certainty of evidence
- n.a.: not assessable
- Ø No data are available
Therapeutic indication
Reagila wird zur Behandlung von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten angewendet.
Subpopulation a)
Not proven
↑ Back to overviewErwachsene Patienten mit Schizophrenie (Akutbehandlung)
Added benefit
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
- Major
- Considerable
- Minor
- Non-quantifiable
- Not proven: No added benefit has been proven
- Lesser benefit
Endpoint overview
| Mortality | Not assessable | Es liegen keine bewertbaren Daten vor. |
|---|---|---|
| Morbidity | Not assessable | Es liegen keine bewertbaren Daten vor. |
| Quality of life | Not assessable | Es liegen keine bewertbaren Daten vor. |
| Adverse effects | Not assessable | Es liegen keine bewertbaren Daten vor. |
Active substance
Cariprazin
Appropriate comparator therapy
Amisulprid oder Aripiprazol oder Olanzapin oder Paliperidon oder Quetiapin oder Risperidon oder Ziprasidon.
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des Wirkstoffes Cariprazin. Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet:
„Reagila wird zur Behandlung von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten angewendet“
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden folgende Patientengruppen unterschieden:
Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für die Patientengruppe a) lautet:
„Amisulprid oder Aripiprazol oder Olanzapin oder Paliperidon oder Quetiapin oder Risperidon oder Ziprasidon“
Für die Nutzenbewertung von Cariprazin zieht der pharmazeutische Unternehmer zwei randomisierte,multizentrische, doppelblinde Studien (RGH-MD-04 RGH-MD-16) heran, in denen Cariprazin entweder gegenüber Aripiprazol oder gegenüber Risperidon verglichen wird.
Für die Fragestellung der Akutbehandlung der Schizophrenie wurden die Studien RGH-MD-04 und RGH-MD-16 identifiziert. Das in diesen Studien vorgenommene starre Dosierungsregime ohne Möglichkeit einer patientenindividuellen Anpassung entspricht nicht den Anforderungen einer Akutbehandlung. Da nicht auszuschließen ist, dass sich ein hoher Anteil von Patienten in den Studien findet, bei denen die Arzneimittel entweder über- oder unterdosiert sind, sind die Studien insgesamt für die Bewertung des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht geeignet. Für Patienten mit akuten Symptomen der Schizophrenie liegen daher keine relevanten Daten vor; der Zusatznutzen ist für diese Patienten nicht belegt.
„Reagila wird zur Behandlung von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten angewendet“
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden folgende Patientengruppen unterschieden:
- Erwachsene Patienten mit Schizophrenie (Akutbehandlung)
- Erwachsene Patienten mit Schizophrenie mit überwiegender Negativsymptomatik in Langzeitbehandlung
- Erwachsene Patienten mit Schizophrenie ohne überwiegende Negativsymptomatik in Langzeitbehandlung.
Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für die Patientengruppe a) lautet:
„Amisulprid oder Aripiprazol oder Olanzapin oder Paliperidon oder Quetiapin oder Risperidon oder Ziprasidon“
Für die Nutzenbewertung von Cariprazin zieht der pharmazeutische Unternehmer zwei randomisierte,multizentrische, doppelblinde Studien (RGH-MD-04 RGH-MD-16) heran, in denen Cariprazin entweder gegenüber Aripiprazol oder gegenüber Risperidon verglichen wird.
Für die Fragestellung der Akutbehandlung der Schizophrenie wurden die Studien RGH-MD-04 und RGH-MD-16 identifiziert. Das in diesen Studien vorgenommene starre Dosierungsregime ohne Möglichkeit einer patientenindividuellen Anpassung entspricht nicht den Anforderungen einer Akutbehandlung. Da nicht auszuschließen ist, dass sich ein hoher Anteil von Patienten in den Studien findet, bei denen die Arzneimittel entweder über- oder unterdosiert sind, sind die Studien insgesamt für die Bewertung des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht geeignet. Für Patienten mit akuten Symptomen der Schizophrenie liegen daher keine relevanten Daten vor; der Zusatznutzen ist für diese Patienten nicht belegt.
Subpopulation b)
MinorIndication
↑ Back to overviewErwachsene Patienten mit Schizophrenie mit überwiegender Negativsymptomatik in Langzeitbehandlung
Added benefit
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber Risperidon:
Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen.
Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen.
- Proof
- Indication: One good, larger study is available
- Hint
- Major
- Considerable
- Minor: Previously unattained moderate improvement in treatment-relevant benefit that is more than marginal: reduction of non-serious symptoms, relevant avoidance of adverse effects
- Non-quantifiable
- Not proven
- Lesser benefit
Endpoint overview
| Mortality | No statistically significant or relevant difference | Keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede. |
|---|---|---|
| Morbidity | Positive effect with high certainty of evidence | Vorteile im psychosozialen Funktionsniveau. |
| Quality of life | No data are available | Es liegen keine Daten vor. |
| Adverse effects | No statistically significant or relevant difference | Keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede. |
Active substance
Cariprazin
Appropriate comparator therapy
Amisulprid oder Aripiprazol oder Olanzapin oder Paliperidon oder Quetiapin oder Risperidon oder Ziprasidon.
ICD codes
Diagnoses
Show all 9 diagnoses
- Paranoide Schizophrenie
- Zyklische Schizophrenie
- Schizophrenie
- Katatone Schizophrenie
- Chronische Schizophrenie a.n.k.
- Schizophrenia simplex
- Hebephrene Schizophrenie
- Schizophreniforme Psychose
- Undifferenzierte Schizophrenie
Summary of the G-BA's supporting reasons
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des Wirkstoffes Cariprazin. Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet:
„Reagila wird zur Behandlung von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten angewendet“
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden folgende Patientengruppen unterschieden:
Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für die Patientengruppe b1) lautet:
„Amisulprid oder Aripiprazol oder Olanzapin oder Paliperidon oder Quetiapin oder Risperidon oder Ziprasidon“.
Zur Bewertung des Zusatznutzens liegen die Ergebnisse der aktiv kontrollierten Studie RGH-188-005 zum Vergleich von Cariprazin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie Risperidon vor. In diese Studie wurden ausschließlich Patienten in Langzeittherapie eingeschlossen, bei denen überwiegend Negativsymptomatik vorlag. Es zeigten sich keine Unterschiede in der Mortalität und in den Nebenwirkungen, und es liegen keine Daten zur Lebensqualität vor. Die statistisch signifikanten Effekte von Cariprazin im Endpunkt „Psychosoziales Funktionsniveau“ werden im Ausmaß als gering eingestuft. Die Ergebnisse des CGI werden unterstützend herangezogen. Bei der PANSS-Negativskala und dem PANSS-FNS zeigen sich Effekte, deren klinische Relevanz fraglich ist. Das Ausmaß des Zusatznutzens wird als gering eingestuft.
Aufgrund des randomisierten und verblindeten Designs der Studie wird das Verzerrungspotenzial der Ergebnisse trotz Unsicherheiten hinsichtlich der Möglichkeiten zur individuellen Dosisanpassung und der fehlenden Daten zu den Begleitmaßnahmen als gering eingestuft.
In der Gesamtschau wird ein Hinweis für einen geringen Zusatznutzen von Cariprazin gegenüber Risperidon festgestellt.
„Reagila wird zur Behandlung von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten angewendet“
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden folgende Patientengruppen unterschieden:
- Erwachsene Patienten mit Schizophrenie (Akutbehandlung)
- Erwachsene Patienten mit Schizophrenie mit überwiegender Negativsymptomatik in Langzeitbehandlung
- Erwachsene Patienten mit Schizophrenie ohne überwiegende Negativsymptomatik in Langzeitbehandlung.
Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für die Patientengruppe b1) lautet:
„Amisulprid oder Aripiprazol oder Olanzapin oder Paliperidon oder Quetiapin oder Risperidon oder Ziprasidon“.
Zur Bewertung des Zusatznutzens liegen die Ergebnisse der aktiv kontrollierten Studie RGH-188-005 zum Vergleich von Cariprazin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie Risperidon vor. In diese Studie wurden ausschließlich Patienten in Langzeittherapie eingeschlossen, bei denen überwiegend Negativsymptomatik vorlag. Es zeigten sich keine Unterschiede in der Mortalität und in den Nebenwirkungen, und es liegen keine Daten zur Lebensqualität vor. Die statistisch signifikanten Effekte von Cariprazin im Endpunkt „Psychosoziales Funktionsniveau“ werden im Ausmaß als gering eingestuft. Die Ergebnisse des CGI werden unterstützend herangezogen. Bei der PANSS-Negativskala und dem PANSS-FNS zeigen sich Effekte, deren klinische Relevanz fraglich ist. Das Ausmaß des Zusatznutzens wird als gering eingestuft.
Aufgrund des randomisierten und verblindeten Designs der Studie wird das Verzerrungspotenzial der Ergebnisse trotz Unsicherheiten hinsichtlich der Möglichkeiten zur individuellen Dosisanpassung und der fehlenden Daten zu den Begleitmaßnahmen als gering eingestuft.
In der Gesamtschau wird ein Hinweis für einen geringen Zusatznutzen von Cariprazin gegenüber Risperidon festgestellt.
Subpopulation c)
Not proven
↑ Back to overviewErwachsene Patienten mit Schizophrenie ohne überwiegende Negativsymptomatik in Langzeitbehandlung
Added benefit
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
- Major
- Considerable
- Minor
- Non-quantifiable
- Not proven: No added benefit has been proven
- Lesser benefit
Endpoint overview
| Mortality | No data are available | Es liegen keine Daten vor. |
|---|---|---|
| Morbidity | No data are available | Es liegen keine Daten vor. |
| Quality of life | No data are available | Es liegen keine Daten vor. |
| Adverse effects | No data are available | Es liegen keine Daten vor. |
Active substance
Cariprazin
Appropriate comparator therapy
Amisulprid oder Aripiprazol oder Olanzapin oder Paliperidon oder Quetiapin oder Risperidon oder Ziprasidon.
ICD codes
Diagnoses
Show all 9 diagnoses
- Paranoide Schizophrenie
- Zyklische Schizophrenie
- Schizophrenie
- Katatone Schizophrenie
- Chronische Schizophrenie a.n.k.
- Schizophrenia simplex
- Hebephrene Schizophrenie
- Schizophreniforme Psychose
- Undifferenzierte Schizophrenie
Summary of the G-BA's supporting reasons
„Reagila wird zur Behandlung von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten angewendet“
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden folgende Patientengruppen unterschieden:
Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für die Patientengruppe b2) lautet:
„Amisulprid oder Aripiprazol oder Olanzapin oder Paliperidon oder Quetiapin oder Risperidon oder Ziprasidon“
Da für Patienten in Langzeitbehandlung ohne überwiegende Negativsymptomatik keine Daten vorgelegt wurden, ist der Zusatznutzen für diese Patientengruppe nicht belegt.
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden folgende Patientengruppen unterschieden:
- Erwachsene Patienten mit Schizophrenie (Akutbehandlung)
- Erwachsene Patienten mit Schizophrenie mit überwiegender Negativsymptomatik in Langzeitbehandlung
- Erwachsene Patienten mit Schizophrenie ohne überwiegende Negativsymptomatik in Langzeitbehandlung.
Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für die Patientengruppe b2) lautet:
„Amisulprid oder Aripiprazol oder Olanzapin oder Paliperidon oder Quetiapin oder Risperidon oder Ziprasidon“
Da für Patienten in Langzeitbehandlung ohne überwiegende Negativsymptomatik keine Daten vorgelegt wurden, ist der Zusatznutzen für diese Patientengruppe nicht belegt.
Data status: 2026-10-29