Upstaza
Eladocagen exuparvovec
ATC-Gruppe A16AB Enzyme
Ergebnis auf einen Blick
Zusatznutzen
Nicht quantifizierbarAussagesicherheit
Anhaltspunkt
- Mortalität
- Nicht bewertbar
- Morbidität
- Positiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
- Lebensqualität
- Es liegen keine Daten vor
- Nebenwirkungen
- Nicht bewertbar
So lesen Sie die Symbole
- ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
- ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
- ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
- ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
- ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
- n.b.: nicht bewertbar
- Ø Es liegen keine Daten vor
Anwendungsgebiet
Upstaza ist indiziert für die Behandlung von Patienten im Alter ab 18 Monaten mit einer klinisch, molekularbiologisch und genetisch bestätigten Diagnose eines Aromatische-L-Aminosäure-Decarboxylase-(AADC)-Mangels mit einem schweren Phänotyp.
Patientengruppe
Patientinnen und Patienten im Alter ab 18 Monate mit einer klinisch, molekularbiologisch und genetisch bestätigten Diagnose eines Aromatische-L-Aminosäure-Decarboxylase-(AADC)-Mangels mit einem schweren Phänotyp
Zusatznutzen
Ausmaß des Zusatznutzens und Aussagekraft der Nachweise von Eladocagene Exuparvovec:
Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen, weil die wissenschaftliche Datengrundlage eine Quantifizierung nicht zulässt
Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen, weil die wissenschaftliche Datengrundlage eine Quantifizierung nicht zulässt
- Beleg
- Hinweis
- Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
- Erheblich
- Beträchtlich
- Gering
- Nicht quantifizierbar: Die wissenschaftliche Datengrundlage lässt keine Quantifizierung zu
- Ist nicht belegt
- Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
| Mortalität | Nicht bewertbar | Die Daten sind nicht bewertbar. |
|---|---|---|
| Morbidität | Positiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit | Vorteil bei den motorischen Meilensteinen „Vollständige Kopfkontrolle“ und „Sitzen ohne Unterstützung“. |
| Lebensqualität | Es liegen keine Daten vor | Es liegen keine Daten vor. |
| Nebenwirkungen | Nicht bewertbar | Die Daten sind nicht bewertbar. |
Aktiver Wirkstoff
Eladocagen exuparvovec
Zweckmäßige Vergleichstherapie
k. A.
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels „Upstaza“ mit dem Wirkstoff Eladocagene Exuparvovec. Upstaza wurde als Orphan Drug und unter besonderen Bedingungen für die Behandlung von Patienten im Alter ab 18 Monaten mit einer klinisch, molekularbiologisch und genetisch bestätigten Diagnose eines Aromatische-L-Aminosäure-Decarboxylase-(AADC)-Mangels mit einem schweren Phänotyp zugelassen. Für Eladocagene Exuparvovec zur Behandlung von Patientinnen und Patienten im Alter ab 18 Monate mit einer klinisch, molekularbiologisch und genetisch bestätigten Diagnose eines Aromatische-L-Aminosäure-Decarboxylase-(AADC)-Mangels mit einem schweren Phänotyp liegen Ergebnisse der einarmigen Langzeitnachbeobachtungsstudie AADC-1602 zu den Endpunkten Mortalität, Morbidität und Nebenwirkungen vor. Darüber hinaus wurde ein nicht-adjustierter indirekter Vergleich ohne Brückenkomparator für die Endpunkte Mortalität sowie dem Morbiditätsendpunkt „Erreichen der motorischen Meilensteine“ vorgelegt. Dazu vergleicht der pharmazeutische Unternehmer die Daten der Langzeitbeobachtungsstudie AADC-1602 (Datenschnitt 15. Juli 2022) mit einer natürlichen Verlaufskohorte (NHDB).
Der vorgelegte indirekte Vergleich kann aufgrund der beschriebenen Limitationen nicht berücksichtigt werden.
Auch wenn der indirekte Vergleich nicht für die Nutzenbewertung herangezogen werden kann, dokumentiert die NHDB einen deterministisch verlaufenden natürlichen Krankheitsverlauf bei Kindern mit AADC-Mangel, in dem die motorischen Meilensteine von der weit überwiegenden Mehrheit der Patientinnen und Patienten nicht erreicht werden. Daher können die in der Langzeitnachbeobachtungsstudie AADC-1602 gezeigten dramatischen Effekte in den Meilenstein-Analysen für die Nutzenbewertung berücksichtigt und mit hinreichender Sicherheit Vorteile von Eladocagene Exuparvovec für die Endpunkte „Erreichen der vollständigen Kopfkontrolle“ und „Sitzen ohne Unterstützung“ im Vergleich zum natürlichen Krankheitsverlauf abgeleitet werden.
Da keine robusten Daten für eine vergleichende Bewertung vorliegen, ist eine Quantifizierung des Ausmaßes des Zusatznutzens auf Grundlage der vorgelegten Daten nicht möglich.
Darüber hinaus bestehen aufgrund fehlender Daten zur Lebensqualität und fehlender vergleichender Daten zur Mortalität und zum Sicherheitsprofil von Eladocagene Exuparvovec relevante Unsicherheiten, die eine Einschätzung des Ausmaßes des Zusatznutzens nicht ermöglichen. Das Verzerrungspotenzial der einarmigen Studiendaten wird auf Studien- und Endpunktebene als hoch eingeschätzt.
Insgesamt wird für Eladocagene Exuparvovec ein Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen abgeleitet, weil die wissenschaftliche Datengrundlage eine Quantifizierung nicht zulässt.
Der vorgelegte indirekte Vergleich kann aufgrund der beschriebenen Limitationen nicht berücksichtigt werden.
Auch wenn der indirekte Vergleich nicht für die Nutzenbewertung herangezogen werden kann, dokumentiert die NHDB einen deterministisch verlaufenden natürlichen Krankheitsverlauf bei Kindern mit AADC-Mangel, in dem die motorischen Meilensteine von der weit überwiegenden Mehrheit der Patientinnen und Patienten nicht erreicht werden. Daher können die in der Langzeitnachbeobachtungsstudie AADC-1602 gezeigten dramatischen Effekte in den Meilenstein-Analysen für die Nutzenbewertung berücksichtigt und mit hinreichender Sicherheit Vorteile von Eladocagene Exuparvovec für die Endpunkte „Erreichen der vollständigen Kopfkontrolle“ und „Sitzen ohne Unterstützung“ im Vergleich zum natürlichen Krankheitsverlauf abgeleitet werden.
Da keine robusten Daten für eine vergleichende Bewertung vorliegen, ist eine Quantifizierung des Ausmaßes des Zusatznutzens auf Grundlage der vorgelegten Daten nicht möglich.
Darüber hinaus bestehen aufgrund fehlender Daten zur Lebensqualität und fehlender vergleichender Daten zur Mortalität und zum Sicherheitsprofil von Eladocagene Exuparvovec relevante Unsicherheiten, die eine Einschätzung des Ausmaßes des Zusatznutzens nicht ermöglichen. Das Verzerrungspotenzial der einarmigen Studiendaten wird auf Studien- und Endpunktebene als hoch eingeschätzt.
Insgesamt wird für Eladocagene Exuparvovec ein Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen abgeleitet, weil die wissenschaftliche Datengrundlage eine Quantifizierung nicht zulässt.
Datenstand: 29.10.2026