Erwachsene mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS), die bislang noch keine…
Ist nicht belegt
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↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
So lesen Sie die Symbole
↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
n.b.: nicht bewertbar
Ø Es liegen keine Daten vor
Anwendungsgebiet
Ponvory ist angezeigt zur Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) mit aktiver Erkrankung, definiert durch klinischen Befund oder Bildgebung.
Erwachsene mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS), die bislang noch keine krankheitsmodifizierende Therapie erhalten haben oder mit krankheitsmodifizierender Therapie vorbehandelte Erwachsene, deren Erkrankung nicht hochaktiv ist; EDSS-Score ≤ 3,5
Zusatznutzen
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Ponesimod gegenüber Teriflunomid:
Hinweis für einen geringen Zusatznutzen
Beleg
Hinweis: Eine gute, größere Studie liegt vor
Anhaltspunkt
Erheblich
Beträchtlich
Gering: Bisher nicht erreichte moderate und nicht nur geringfügige Verbesserung des therapierelevanten Nutzens: Verringerung von nicht schwerwiegenden Symptomen, relevante Vermeidung von Nebenwirkungen
Nicht quantifizierbar
Ist nicht belegt
Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
Mortalität
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
Kein für die Nutzenbewertung relevanter Unterschied.
Morbidität
↑↑Positiver Effekt bei hoher Aussagesicherheit
Vorteil im Endpunkt bestätigte Krankheitsschübe.
Lebensqualität
↑Positiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
Vorteil bei der Verschlechterung gegenüber Studienbeginn im körperlichen Summenscore des SF-36v2.
Nebenwirkungen
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
Keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede in den Endpunkten SUEs und Abbruch wegen UE; im Detail Nachteil im spezifischen UE Bradykardie, Vorteil im spezifischen UE Alopezie.
Aktiver Wirkstoff
Ponesimod
Zweckmäßige Vergleichstherapie
Interferon beta-1a oder Interferon beta-1b oder Glatirameracetat oder Dimethylfumarat oder Teriflunomid oder Ocrelizumab unter Berücksichtigung der Zulassung
Multiple Sklerose mit vorherrschend schubförmigem Verlauf
Multiple Sklerose mit sekundär-chronischem Verlauf
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Nutzenbewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Ponvory mit dem Wirkstoff Ponesimod.
Ponesimod ist zugelassen zur Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) mit aktiver Erkrankung, definiert durch klinischen Befund oder Bildgebung. In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientenpopulationen unterschieden, wobei die vorliegende Bewertung ausschließlich die Patientenpopulation a) umfasst:
Erwachsene mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS), die bislang noch keine krankheitsmodifizierende Therapie erhalten haben oder mit krankheitsmodifizierender Therapie vorbehandelte Erwachsene, deren Erkrankung nicht hochaktiv ist; a1) EDSS-Score ≤ 3,5 a2) EDSS-Score > 3,5
Erwachsene mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) mit hochaktiver Erkrankung trotz Behandlung mit einer krankheitsmodifizierenden Therapie
Zu Patientenpopulation a1)
Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurden vom G-BA die Wirkstoffe Interferon beta-1a oder Interferon beta-1b oder Glatirameracetat oder Dimethylfumarat oder Teriflunomid oder Ocrelizumab bestimmt.
Für diese Patientengruppe legt der pharmazeutische Unternehmer die RCT OPTIMUM vor, in der Ponesimod gegenüber Teriflunomid über einen Zeitraum von 108 Wochen verglichen wurde.
Bei Erwachsenen mit einem EDSS-Score ≤ 3,5 (leichte Behinderung) zeigt sich in der Mortalität kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen. In dem Morbiditätsendpunkt bestätigte Krankheitsschübe sowie in der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei der Verschlechterung des körperlichen Summenscores des SF-36v2 zeigt sich jeweils ein statistisch signifikanter Vorteil. Diese Vorteile spiegeln sich allerdings nicht in weiteren patientenrelevanten Endpunkten wie der Behinderungsprogression oder Fatigue wider. Anhand der Nebenwirkungen lässt sich insgesamt weder ein höherer noch ein geringerer Schaden für Ponesimod ableiten.
In der Gesamtschau wird daher ein Hinweis für einen geringen Zusatznutzen von Ponesimod gegenüber Teriflunomid bei Erwachsenen mit einem EDSS-Score ≤ 3,5 festgestellt.
Erwachsene mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS), die bislang noch keine krankheitsmodifizierende Therapie erhalten haben oder mit krankheitsmodifizierender Therapie vorbehandelte Erwachsene, deren Erkrankung nicht hochaktiv ist; EDSS-Score > 3,5
Zusatznutzen
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Ponesimod gegenüber Teriflunomid:
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
Erheblich
Beträchtlich
Gering
Nicht quantifizierbar
Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
Mortalität
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
Kein für die Nutzenbewertung relevanter Unterschied.
Morbidität
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
Kein für die Nutzenbewertung relevanter Unterschied.
Lebensqualität
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
Kein für die Nutzenbewertung relevanter Unterschied.
Nebenwirkungen
↔Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
Keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede in den Endpunkten SUEs und Abbruch wegen UE; im Detail Nachteil im spezifischen UE Bradykardie, Vorteil im spezifischen UE Alopezie.
Aktiver Wirkstoff
Ponesimod
Zweckmäßige Vergleichstherapie
Interferon beta-1a oder Interferon beta-1b oder Glatirameracetat oder Dimethylfumarat oder Teriflunomid oder Ocrelizumab unter Berücksichtigung der Zulassung
Multiple Sklerose mit vorherrschend schubförmigem Verlauf
Multiple Sklerose mit sekundär-chronischem Verlauf
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Nutzenbewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Ponvory mit dem Wirkstoff Ponesimod.
Ponesimod ist zugelassen zur Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) mit aktiver Erkrankung, definiert durch klinischen Befund oder Bildgebung. In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientenpopulationen unterschieden, wobei die vorliegende Bewertung ausschließlich die Patientenpopulation a) umfasst:
Erwachsene mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS), die bislang noch keine krankheitsmodifizierende Therapie erhalten haben oder mit krankheitsmodifizierender Therapie vorbehandelte Erwachsene, deren Erkrankung nicht hochaktiv ist; a1) EDSS-Score ≤ 3,5 a2) EDSS-Score > 3,5
Erwachsene mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) mit hochaktiver Erkrankung trotz Behandlung mit einer krankheitsmodifizierenden Therapie
Zu Patientenpopulation a2)
Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurden vom G-BA die Wirkstoffe Interferon beta-1a oder Interferon beta-1b oder Glatirameracetat oder Dimethylfumarat oder Teriflunomid oder Ocrelizumab bestimmt.
Für diese Patientengruppe legt der pharmazeutische Unternehmer die RCT OPTIMUM vor, in der Ponesimod gegenüber Teriflunomid über einen Zeitraum von 108 Wochen verglichen wurde.
Bei Erwachsenen mit einem EDSS-Score > 3,5 (stärkere Behinderung) zeigen sich in den Endpunktkategorien Mortalität, Morbidität und gesundheitsbezogene Lebensqualität jeweils keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen. Auch anhand der Nebenwirkungen lässt sich insgesamt weder ein höherer noch ein geringerer Schaden für Ponesimod ableiten.
In der Gesamtschau kann daher kein Zusatznutzen von Ponesimod gegenüber Teriflunomid bei Erwachsenen mit einem EDSS-Score > 3,5 festgestellt werden.