Übersicht der Subpopulationen

3 Subpopulationen mit unterschiedlichem Ergebnis

  • Beträchtlich (a)
  • Ist nicht belegt (b, c)
Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)HER2-positiver metastasierter Brustkrebs, Patienten mit viszeraler MetastasierungBeträchtlichAnhaltspunktPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitNicht bewertbarNicht bewertbarNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
b)HER2-positiver metastasierter Brustkrebs, Patienten mit nicht viszeraler MetastasierungIst nicht belegt–Kein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedNicht bewertbarNicht bewertbarNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
c)HER2-positiver lokal rezidivierender, inoperabler BrustkrebsIst nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
So lesen Sie die Symbole
  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Perjeta ist zur Anwendung in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel bei erwachsenen Patienten mit HER2-positivem metastasiertem oder lokal rezidivierendem, inoperablem Brustkrebs indiziert, die zuvor noch keine anti-HER2-Therapie oder Chemotherapie zur Behandlung ihrer…Gesamten Text anzeigen

Perjeta ist zur Anwendung in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel bei erwachsenen Patienten mit HER2-positivem metastasiertem oder lokal rezidivierendem, inoperablem Brustkrebs indiziert, die zuvor noch keine anti-HER2-Therapie oder Chemotherapie zur Behandlung ihrer metastasierten Erkrankung erhalten haben.

Subpopulation a)

BeträchtlichAnhaltspunkt
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HER2-positiver metastasierter Brustkrebs, Patienten mit viszeraler Metastasierung

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber Trastuzumab in Kombination mit einem Taxan (Paclitaxel, Docetaxel):

Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen.
  • Beleg
  • Hinweis
  • Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
  • Erheblich
  • Beträchtlich: Bisher nicht erreichte deutliche Verbesserung des therapierelevanten Nutzens: Abschwächung schwerwiegender Symptome, moderate Verlängerung der Lebensdauer, spürbare Linderung der Erkrankung, relevante Vermeidung schwerwiegender Nebenwirkungen oder bedeutsame Vermeidung anderer Nebenwirkungen
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil im Gesamtüberleben.
MorbiditätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
LebensqualitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
NebenwirkungenNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitNachteil im Endpunkt schwerwiegende UE; im Detail Nachteile hinsichtlich einzelner schwerer UE (CTCAE-Grad ≥ 3).

Aktiver Wirkstoff

Pertuzumab

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Trastuzumab in Kombination mit einem Taxan (Paclitaxel, Docetaxel)

ICD-Codes

Alle 9 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 9 Diagnosen anzeigen
  • Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Mammakarzinom
  • Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der inneren 2 Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
  • Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Perjeta mit dem Wirkstoff Pertzuzumab.

Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet:
„Perjeta ist zur Anwendung in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel bei erwachsenen Patienten mit HER2-positivem metastasiertem oder lokal rezidivierendem, inoperablem Brustkrebs indiziert, die zuvor noch keine anti-HER2-Therapie oder Chemotherapie zur Behandlung ihrer metastasierten Erkrankung erhalten haben.“

Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt:
  • zur Behandlung des HER2-positiven, metastasierten Brustkrebs: Trastuzumab in Kombination mit einem Taxan (Paclitaxel, Docetaxel)
  • zur Behandlung des HER2-positiven, lokal rezidivierten, inoperablen Brustkrebs: Strahlentherapie.
Aufgrund der Ergebnisse der a priori geplanten Subgruppenanalyse zum Endpunkt Gesamtüberleben nach Art der Erkrankung in Bezug auf die Lokalisation der Metastasen wurden insgesamt folgende drei Patientengruppen bewertet:
  1. HER2-positiver metastasierter Brustkrebs – Patienten mit viszeraler Metastasierung
  2. HER2-positiver metastasierter Brustkrebs – Patienten mit nicht-viszeraler Metastasierung
  3. Patienten mit HER2-positivem lokal rezidivierendem, inoperablem Brustkrebs.
zu Patientengruppe a)

Für die Bewertung des Zusatznutzens liegen die Ergebnisse der CLEOPATRA-Studie vor. Bei der CLEOPATRA-Studie handelt es sich um eine randomisierte, kontrollierte, doppelblinde Phase-III-Studie, in der Pertuzumab gegenüber Placebo, als zusätzliche Medikation zu Trastuzumab in Kombination mit Docetaxel, verglichen worden ist.

Für Patienten mit viszeraler Metastasierung zeigt sich im Gesamtüberleben ein statistisch signifikanter Vorteil. Für Patienten mit viszeraler Metastasierung wird durch Pertuzumab in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel eine moderate Verlängerung der Überlebensdauer erzielt, weshalb auf Endpunktebene für diese Patientengruppe ein beträchtlicher Zusatznutzen gegenüber der Vergleichstherapie festgestellt wird.

Zu Endpunkten der Kategorie Morbidität liegen keine bewertbaren Daten vor.

Zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität liegen keine bewertbaren Daten vor.

Die vorliegenden Daten zu Nebenwirkungen weisen insgesamt auf einen größeren Schaden hin, der sich insbesondere durch eine Zunahme an schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen darstellt. Die Ergebnisse zu den Nebenwirkungen werden insgesamt nicht als derart schwerwiegend eingestuft, als dass in der Gesamtbewertung eine Herabstufung des Ausmaßes des Zusatznutzens gerechtfertigt wäre.

Der G-BA stuft das Ausmaß des Zusatznutzens von Pertuzumab in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel für Patienten mit HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs und mit viszeraler Metastasierung als beträchtlich ein.

Unsicherheiten verbleiben insbesondere hinsichtlich der Übertragbarkeit der Vortherapien der eingeschlossenen Patienten auf den Versorgungskontext. Die Aussagesicherheit wird daher in die Kategorie „Anhaltspunkt“ eingeordnet.

Subpopulation b)

Ist nicht belegt
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HER2-positiver metastasierter Brustkrebs, Patienten mit nicht viszeraler Metastasierung

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber Trastuzumab in Kombination mit einem Taxan (Paclitaxel, Docetaxel):

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein für die Nutzenbewertung relevanter Unterschied.
MorbiditätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
LebensqualitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
NebenwirkungenNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitNachteil im Endpunkt schwerwiegende UE; im Detail Nachteile hinsichtlich einzelner schwerer UE (CTCAE-Grad ≥ 3).

Aktiver Wirkstoff

Pertuzumab

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Trastuzumab in Kombination mit einem Taxan (Paclitaxel, Docetaxel)

ICD-Codes

Alle 9 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 9 Diagnosen anzeigen
  • Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Mammakarzinom
  • Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der inneren 2 Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
  • Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Perjeta mit dem Wirkstoff Pertzuzumab.

Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet:
„Perjeta ist zur Anwendung in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel bei erwachsenen Patienten mit HER2-positivem metastasiertem oder lokal rezidivierendem, inoperablem Brustkrebs indiziert, die zuvor noch keine anti-HER2-Therapie oder Chemotherapie zur Behandlung ihrer metastasierten Erkrankung erhalten haben.“

Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt:
  • zur Behandlung des HER2-positiven, metastasierten Brustkrebs: Trastuzumab in Kombination mit einem Taxan (Paclitaxel, Docetaxel)
  • zur Behandlung des HER2-positiven, lokal rezidivierten, inoperablen Brustkrebs: Strahlentherapie.
Aufgrund der Ergebnisse der a priori geplanten Subgruppenanalyse zum Endpunkt Gesamtüberleben nach Art der Erkrankung in Bezug auf die Lokalisation der Metastasen wurden insgesamt folgende drei Patientengruppen bewertet:
  1. HER2-positiver metastasierter Brustkrebs – Patienten mit viszeraler Metastasierung
  2. HER2-positiver metastasierter Brustkrebs – Patienten mit nicht-viszeraler Metastasierung
  3. Patienten mit HER2-positivem lokal rezidivierendem, inoperablem Brustkrebs.
zu Patientengruppe b)

Für die Bewertung des Zusatznutzens liegen die Ergebnisse der CLEOPATRA-Studie vor. Bei der CLEOPATRA-Studie handelt es sich um eine randomisierte, kontrollierte, doppelblinde Phase-III-Studie, in der Pertuzumab gegenüber Placebo, als zusätzliche Medikation zu Trastuzumab in Kombination mit Docetaxel, verglichen worden ist.

Für Patienten mit nicht-viszeraler Metastasierung liegt in Anbetracht der Ergebnisse zur Mortalität und Nebenwirkungen für keinen Endpunkt ein Zusatznutzen vor. Insgesamt wird somit festgestellt, dass für Pertuzumab in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe ein Zusatznutzen nicht belegt ist.

Subpopulation c)

Ist nicht belegt
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HER2-positiver lokal rezidivierender, inoperabler Brustkrebs

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber der Strahlentherapie:

Ein Zusatznutzen gilt als nicht belegt
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Pertuzumab

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Strahlentherapie

ICD-Codes

Alle 9 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 9 Diagnosen anzeigen
  • Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Mammakarzinom
  • Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der inneren 2 Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse
  • Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes
  • Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Perjeta mit dem Wirkstoff Pertzuzumab.

Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet:
„Perjeta ist zur Anwendung in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel bei erwachsenen Patienten mit HER2-positivem metastasiertem oder lokal rezidivierendem, inoperablem Brustkrebs indiziert, die zuvor noch keine anti-HER2-Therapie oder Chemotherapie zur Behandlung ihrer metastasierten Erkrankung erhalten haben.“

Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA wie folgt bestimmt:
  • zur Behandlung des HER2-positiven, metastasierten Brustkrebs: Trastuzumab in Kombination mit einem Taxan (Paclitaxel, Docetaxel)
  • zur Behandlung des HER2-positiven, lokal rezidivierten, inoperablen Brustkrebs: Strahlentherapie.
Aufgrund der Ergebnisse der a priori geplanten Subgruppenanalyse zum Endpunkt Gesamtüberleben nach Art der Erkrankung in Bezug auf die Lokalisation der Metastasen wurden insgesamt folgende drei Patientengruppen bewertet:
  1. HER2-positiver metastasierter Brustkrebs – Patienten mit viszeraler Metastasierung
  2. HER2-positiver metastasierter Brustkrebs – Patienten mit nicht-viszeraler Metastasierung
  3. Patienten mit HER2-positivem lokal rezidivierendem, inoperablem Brustkrebs.
zu Patientengruppe c)

Für Patienten mit HER2-positivem lokal rezidivierendem, inoperablem Brustkrebs liegen keine Daten für einen Vergleich von Pertuzumab in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel mit einer Strahlentherapie im Dossier des pharmazeutischen Unternehmers vor. Somit gilt ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie als nicht belegt.

Beschlüsse zu Perjeta (3)

  1. Dieser Beschluss

    • C50 Bösartige Neubildung der Brustdrüse [Mamma]
    BeträchtlichIst nicht belegt
    • C50 Bösartige Neubildung der Brustdrüse [Mamma]
    Ist nicht belegt
    • C50 Bösartige Neubildung der Brustdrüse [Mamma]
    Gering

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026