Enerzair Breezhaler
Indacaterol/Glycopyrronium/Mometason
Ergebnis auf einen Blick
Zusatznutzen
Ist nicht belegt- Mortalität
- Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
- Morbidität
- Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
- Lebensqualität
- Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
- Nebenwirkungen
- Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
So lesen Sie die Symbole
- ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
- ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
- ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
- ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
- ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
- n.b.: nicht bewertbar
- Ø Es liegen keine Daten vor
Anwendungsgebiet
Enerzair Breezhaler ist angezeigt als Erhaltungstherapie für die Behandlung von Asthma bei erwachsenen Patienten, die mit einer Kombination aus einem langwirksamen Beta-2-Agonisten und einer hohen Dosis eines inhalativen Kortikosteroids als Erhaltungstherapie nicht ausreichend…Gesamten Text anzeigen
Anwendungsgebiet
Enerzair Breezhaler ist angezeigt als Erhaltungstherapie für die Behandlung von Asthma bei erwachsenen Patienten, die mit einer Kombination aus einem langwirksamen Beta-2-Agonisten und einer hohen Dosis eines inhalativen Kortikosteroids als Erhaltungstherapie nicht ausreichend kontrolliert sind und bei denen im Vorjahr eine oder mehrere Asthmaexazerbationen aufgetreten sind.
Patientengruppe
Erwachsene Patienten mit Asthma, die mit einer Kombination aus einem LABA und einer hohen Dosis eines ICS als Erhaltungstherapie nicht ausreichend kontrolliert sind und bei denen im Vorjahr eine oder mehrere Asthmaexazerbationen aufgetreten sind
Zusatznutzen
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Indacaterolacetat/Glycopyrroniumbromid/Mometasonfuroat gegenüber Salmeterol/ Fluticason + Tiotropium
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
- Erheblich
- Beträchtlich
- Gering
- Nicht quantifizierbar
- Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
- Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
| Mortalität | Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied | Keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede. |
|---|---|---|
| Morbidität | Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied | Keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede. |
| Lebensqualität | Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied | Keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede. |
| Nebenwirkungen | Kein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied | Keine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede. |
Aktiver Wirkstoff
Indacaterol/Glycopyrronium/Mometason
Zweckmäßige Vergleichstherapie
hochdosiertes ICS und LABA und LAMA
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Enerzair Breezhaler mit der Wirkstoffkombination Indacaterolacetat/Glycopyrroniumbromid/ Mometasonfuroat. Die Wirkstoffkombination ist zugelassen zur Behandlung von Asthma bei erwachsenen Patienten, die mit einer Kombination aus einem LABA und einer hohen Dosis eines inhalativen Kortikosteroids als Erhaltungstherapie nicht ausreichend kontrolliert sind und bei denen im Vorjahr eine oder mehrere Asthmaexazerbationen aufgetreten sind. Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde eine Therapie aus hochdosiertem ICS und LABA und LAMA vom G-BA bestimmt. Der Nutzenbewertung liegt die randomisierte, kontrollierte Phase-III-Studie ARGON zugrunde, in der die Wirkstoffkombination Indacaterolacetat/Glycopyrroniumbromid/Mometasonfuroat in 2 unterschiedlichen Dosierungen (150/50/80 µg oder 150/50/160 µg) mit Salmeterol/Fluticason und Tiotropium verglichen wurde. Eine Verblindung erfolgte nur gegenüber der Dosierung der Interventionsarme. Für die Nutzenbewertung wird nur der zulassungskonforme Interventionsarm (Dosierung 150/50/160 µg) und nur die zulassungskonforme Teilpopulation (Patienten, die zuvor mit einem hoch dosierten inhalativen Kortikosteroid und einem LABA behandelt wurden) berücksichtigt.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse in keiner Endpunktkategorie signifikante Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen.
Ein Zusatznutzen für die Wirkstoffkombination Indacaterolacetat/ Glycopyrroniumbromid/ Mometasonfuroat für erwachsene Patienten mit Asthma, die mit einer Kombination aus einem LABA und einer hohen Dosis eines inhalativen Kortikosteroids als Erhaltungstherapie nicht ausreichend kontrolliert sind und bei denen im Vorjahr eine oder mehrere Asthmaexazerbationen aufgetreten sind, ist gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie Salmeterol/ Fluticason und Tiotropium folglich nicht belegt.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse in keiner Endpunktkategorie signifikante Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen.
Ein Zusatznutzen für die Wirkstoffkombination Indacaterolacetat/ Glycopyrroniumbromid/ Mometasonfuroat für erwachsene Patienten mit Asthma, die mit einer Kombination aus einem LABA und einer hohen Dosis eines inhalativen Kortikosteroids als Erhaltungstherapie nicht ausreichend kontrolliert sind und bei denen im Vorjahr eine oder mehrere Asthmaexazerbationen aufgetreten sind, ist gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie Salmeterol/ Fluticason und Tiotropium folglich nicht belegt.
Datenstand: 29.10.2026