Übersicht der Subpopulationen

4 Subpopulationen, alle: Ist nicht belegt

Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Erwachsene Patienten ohne bekannte atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankung (Myokardinfarkt,…Ist nicht belegt–Nicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbar
b)Erwachsene Patienten mit bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung…Ist nicht belegt–Kein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedNicht bewertbarKein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
c)Erwachsene Patienten ohne bekannte atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankung (Myokardinfarkt,…Ist nicht belegt–Nicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbar
d)Erwachsene Patienten mit bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung…Ist nicht belegt–Nicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbar
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  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
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Anwendungsgebiet

Praluent ist, begleitend zu einer Diät, angezeigt zur Behandlung bei Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygote familiäre und nicht familiäre) oder gemischter Dyslipidämie: • in Kombination mit einem Statin oder mit einem Statin und anderen lipidsenkenden…Gesamten Text anzeigen

Praluent ist, begleitend zu einer Diät, angezeigt zur Behandlung bei Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygote familiäre und nicht familiäre) oder gemischter Dyslipidämie: • in Kombination mit einem Statin oder mit einem Statin und anderen lipidsenkenden Therapieprinzipien bei Patienten, die mit einer maximal verträglichen Statintherapie die LDL-C-Zielwerte nicht erreichen, oder • als Monotherapie oder in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapieprinzipien bei Patienten mit einer Statin- Unverträglichkeit oder wenn Statine kontraindiziert sind.

Subpopulation a)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten ohne bekannte atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht familiärer) Hypercholesterinämie oder gemischter Dyslipidämie, die mit der maximal tolerierbaren Statin-Dosis die LDL-C-Ziele nicht erreichen und für die Statine infrage kommen

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Alirocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
MorbiditätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
LebensqualitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
NebenwirkungenNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Alirocumab

Zweckmäßige Vergleichstherapie

maximal tolerierte medikamentöse und diätetische Therapie zur Lipidsenkung

ICD-Codes

Diagnosen

  • Hyperlipidämie
  • Dyslipidämie
  • Hyperlipoproteinurie
  • Familiäre Hyperlipidämie
  • Gemischte Hyperlipidämie
  • Primäre Hypercholesterinämie
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung des Wirkstoffes Alirocumab (Praluent) aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Alirocumab ist, begleitend zu einer Diät, zugelassen zur Behandlung bei Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygote familiäre und nicht familiäre) oder gemischter Dyslipidämie entweder in Kombination mit einem Statin oder mit einem Statin und anderen lipidsenkenden Therapieprinzipien bei Patienten, die mit einer maximal verträglichen Statintherapie die LDL-C-Zielwerte nicht erreichen, oder als Monotherapie bzw. in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapieprinzipien bei Patienten mit einer Statin-Unverträglichkeit oder wenn Statine kontraindiziert sind.

Die Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Patientenpopulation a), diese wurde nochmals nach dem Merkmal „bekannte atherosklerotischere kardiovaskuläre Erkrankung“ wie folgt unterschieden:
    1. Erwachsene Patienten ohne bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygot familiär und nicht-familiär) oder gemischter Dyslipidämie, die mit der maximal tolerierbaren Statin-Dosis die LDL-C-Ziele nicht erreichen und für die Statine infrage kommen;
    2. Erwachsene Patienten mit bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygot familiär und nicht-familiär) oder gemischter Dyslipidämie, die mit der maximal tolerierbaren Statin-Dosis die LDL-C-Ziele nicht erreichen und für die Statine infrage kommen.
zu Patientenpopulation a1)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde eine maximal tolerierte medikamentöse und diätetische Therapie zur Lipidsenkung vom G-BA bestimmt.

Für die erneute Nutzenbewertung legte der pharmazeutische Unternehmer für diese Patientenpopulation die Daten einer relevanten Teilpopulation der zwei Studien COMBO II und ODYSSEY OUTCOMES vor. Diese Studien schlossen Patienten mit Hypercholesterinämie und einem hohen kardiovaskulären Risiko aufgrund einer bekannten atherosklerotischen kardiovaskulären Vorerkrankung ein, und untersuchten entweder die Gabe von Alirocumab im Vergleich zu Ezetimib (Studie COMBO II) oder im Vergleich zu Placebo (Studie ODYSSEY OUTCOMES), jeweils zusätzlich zu einer lipidsenkenden Hintergrundtherapie. Da in diesen Studien jedoch Patienten ohne bekannte atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen nicht untersucht wurden, kann auf Basis dieser Studien keine Bewertung der Teilpopulation a1) vorgenommen werden.

Es liegen somit keine Daten für die Ableitung eines Zusatznutzens von Alirocumab für diese Teilpopulation vor. Ein Zusatznutzen von Alirocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie ist damit nicht belegt.

Subpopulation b)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht familiärer) Hypercholesterinämie oder gemischter Dyslipidämie, die mit der maximal tolerierbaren Statin-Dosis die LDL-C-Ziele nicht erreichen und für die Statine infrage kommen

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Alirocumab gegenüber der maximal tolerierten medikamentösen und diätetischen Therapie zur Lipidsenkung:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbiditätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
LebensqualitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
NebenwirkungenKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.

Aktiver Wirkstoff

Alirocumab

Zweckmäßige Vergleichstherapie

maximal tolerierte medikamentöse und diätetische Therapie zur Lipidsenkung

ICD-Codes

Diagnosen

  • Hyperlipidämie
  • Dyslipidämie
  • Hyperlipoproteinurie
  • Familiäre Hyperlipidämie
  • Gemischte Hyperlipidämie
  • Primäre Hypercholesterinämie
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung des Wirkstoffes Alirocumab (Praluent) aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Alirocumab ist, begleitend zu einer Diät, zugelassen zur Behandlung bei Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygote familiäre und nicht familiäre) oder gemischter Dyslipidämie entweder in Kombination mit einem Statin oder mit einem Statin und anderen lipidsenkenden Therapieprinzipien bei Patienten, die mit einer maximal verträglichen Statintherapie die LDL-C-Zielwerte nicht erreichen, oder als Monotherapie bzw. in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapieprinzipien bei Patienten mit einer Statin-Unverträglichkeit oder wenn Statine kontraindiziert sind.

Die Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Patientenpopulation a), diese wurde nochmals nach dem Merkmal „bekannte atherosklerotischere kardiovaskuläre Erkrankung“ wie folgt unterschieden:
    1. Erwachsene Patienten ohne bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygot familiär und nicht-familiär) oder gemischter Dyslipidämie, die mit der maximal tolerierbaren Statin-Dosis die LDL-C-Ziele nicht erreichen und für die Statine infrage kommen;
    2. Erwachsene Patienten mit bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygot familiär und nicht-familiär) oder gemischter Dyslipidämie, die mit der maximal tolerierbaren Statin-Dosis die LDL-C-Ziele nicht erreichen und für die Statine infrage kommen.
zu Patientenpopulation a2)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde eine maximal tolerierte medikamentöse und diätetische Therapie zur Lipidsenkung vom G-BA bestimmt.

Für die erneute Nutzenbewertung legte der pharmazeutische Unternehmer für diese Patientenpopulation die Daten einer relevanten Teilpopulation der zwei Studien COMBO II und ODYSSEY OUTCOMES vor. Diese Studien schlossen Patienten mit Hypercholesterinämie und einem hohen kardiovaskulären Risiko aufgrund einer bekannten atherosklerotischen kardiovaskulären Vorerkrankung ein, und untersuchten entweder die Gabe von Alirocumab im Vergleich zu Ezetimib (Studie COMBO II) oder im Vergleich zu Placebo (Studie ODYSSEY OUTCOMES), jeweils zusätzlich zu einer lipidsenkenden Hintergrundtherapie.

In der Studie ODYSSEY OUTCOMES wurde ausschließlich im Interventionsarm eine weitere Therapieeskalation zusätzlich zur Hintergrundtherapie, bestehend aus der maximal tolerierten Statindosis, vorgenommen. Eine Therapieeskalation im Kontrollarm war nicht vorgesehen. Der Verzicht auf weitere Lipidsenker im Kontrollarm ist kritisch zu sehen und erscheint insbesondere vor dem Hintergrund der eingeschlossenen Patientenpopulation nicht angemessen. Insgesamt können aus diesem Grund keine Aussagen hinsichtlich eines Zusatznutzens von Alirocumab aus der Studie ODYSSEY OUTCOMES getroffen werden. Die Daten der relevanten Teilpopulation der Studie COMBO II sind für die erneute Nutzenbewertung von Alirocumab relevant. Nach einer Behandlungszeit von 104 Wochen zeigten sich dabei bei den Endpunkten Mortalität, Morbidität und Nebenwirkungen keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen. Lebensqualität wurde in der Studie nicht erhoben.

In der Gesamtschau der Ergebnisse der Studie COMBO II wird festgestellt, dass ein Zusatznutzen von Alirocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bei der Patientengruppe a2) nicht belegt ist.

Subpopulation c)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten ohne bekannte atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht familiärer) Hypercholesterinämie oder gemischter Dyslipidämie, für die eine Statintherapie aufgrund von Kontraindikationen oder therapielimitierenden Nebenwirkungen nicht infrage kommt

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Alirocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
MorbiditätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
LebensqualitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
NebenwirkungenNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Alirocumab

Zweckmäßige Vergleichstherapie

andere (als Statine) Lipidsenker (Fibrate oder Anionenaustauscher oder Cholesterinresorptionshemmer) als Monotherapie und diätetische Therapie zur Lipidsenkung

ICD-Codes

Diagnosen

  • Hyperlipidämie
  • Dyslipidämie
  • Hyperlipoproteinurie
  • Familiäre Hyperlipidämie
  • Gemischte Hyperlipidämie
  • Primäre Hypercholesterinämie
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung des Wirkstoffes Alirocumab (Praluent) aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Alirocumab ist, begleitend zu einer Diät, zugelassen zur Behandlung bei Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygote familiäre und nicht familiäre) oder gemischter Dyslipidämie entweder in Kombination mit einem Statin oder mit einem Statin und anderen lipidsenkenden Therapieprinzipien bei Patienten, die mit einer maximal verträglichen Statintherapie die LDL-C-Zielwerte nicht erreichen, oder als Monotherapie bzw. in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapieprinzipien bei Patienten mit einer Statin-Unverträglichkeit oder wenn Statine kontraindiziert sind.

Die Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Patientenpopulation b), diese wurde nochmals nach dem Merkmal „bekannte atherosklerotischere kardiovaskuläre Erkrankung“ wie folgt unterschieden:
    1. Erwachsene Patienten ohne bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht familiärer) Hypercholesterinämie oder gemischter Dyslipidämie, für die eine Statintherapie aufgrund von Kontraindikationen oder therapielimitierenden Nebenwirkungen nicht infrage kommt.
    2. Erwachsene Patienten mit bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht familiärer) Hypercholesterinämie oder gemischter Dyslipidämie, für die eine Statintherapie aufgrund von Kontraindikationen oder therapielimitierenden Nebenwirkungen nicht infrage kommt.
zu Patientenpopulation b1)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurden andere (als Statine) Lipidsenker (Fibrate oder Anionenaustauscher oder Cholesterinresorptionshemmer) als Monotherapie und diätetische Therapie zur Lipidsenkung vom G-BA bestimmt.

Für die erneute Nutzenbewertung legte der pharmazeutische Unternehmer für diese Patientenpopulation die Daten der Patienten mit Statin-Intoleranz der Studie ODYSSEY OUTCOMES vor. Diese Studie schloss Patienten mit Hypercholesterinämie und einem hohen kardiovaskulären Risiko aufgrund eines akuten Koronarsyndroms ein, und untersuchte die Gabe von Alirocumab im Vergleich zu Placebo, jeweils zusätzlich zu einer lipidsenkenden Hintergrundtherapie. Die relevante Teilpopulation erhielt als Hintergrundtherapie entsprechend andere lipidsenkenden Therapien (außer Statine). Da in dieser Studie jedoch Patienten ohne bekannte atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen nicht untersucht wurden, kann auf Basis dieser Studie keine Bewertung der Teilpopulation b1) vorgenommen werden. Es liegen somit keine Daten für die Ableitung eines Zusatznutzens von Alirocumab für diese Teilpopulation vor. Ein Zusatznutzenvon Alirocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie ist damit nicht belegt.

Subpopulation d)

Ist nicht belegt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit)mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht familiärer) Hypercholesterinämie oder gemischter Dyslipidämie, für die eine Statintherapie aufgrund von Kontraindikationen oder therapielimitierenden Nebenwirkungen nicht infrage kommt

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Alirocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
MorbiditätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
LebensqualitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
NebenwirkungenNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Alirocumab

Zweckmäßige Vergleichstherapie

andere (als Statine) Lipidsenker (Fibrate oder Anionenaustauscher oder Cholesterinresorptionshemmer) als Monotherapie und diätetische Therapie zur Lipidsenkung

ICD-Codes

Diagnosen

  • Hyperlipidämie
  • Dyslipidämie
  • Hyperlipoproteinurie
  • Familiäre Hyperlipidämie
  • Gemischte Hyperlipidämie
  • Primäre Hypercholesterinämie
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung des Wirkstoffes Alirocumab (Praluent) aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Alirocumab ist, begleitend zu einer Diät, zugelassen zur Behandlung bei Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygote familiäre und nicht familiäre) oder gemischter Dyslipidämie entweder in Kombination mit einem Statin oder mit einem Statin und anderen lipidsenkenden Therapieprinzipien bei Patienten, die mit einer maximal verträglichen Statintherapie die LDL-C-Zielwerte nicht erreichen, oder als Monotherapie bzw. in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapieprinzipien bei Patienten mit einer Statin-Unverträglichkeit oder wenn Statine kontraindiziert sind.

Die Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Patientenpopulation b), diese wurde nochmals nach dem Merkmal „bekannte atherosklerotischere kardiovaskuläre Erkrankung“ wie folgt unterschieden:
    1. Erwachsene Patienten ohne bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht familiärer) Hypercholesterinämie oder gemischter Dyslipidämie, für die eine Statintherapie aufgrund von Kontraindikationen oder therapielimitierenden Nebenwirkungen nicht infrage kommt.
    2. Erwachsene Patienten mit bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) mit primärer (heterozygoter familiärer und nicht familiärer) Hypercholesterinämie oder gemischter Dyslipidämie, für die eine Statintherapie aufgrund von Kontraindikationen oder therapielimitierenden Nebenwirkungen nicht infrage kommt.
zu Patientenpopulation b2)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurden andere (als Statine) Lipidsenker (Fibrate oder Anionenaustauscher oder Cholesterinresorptionshemmer) als Monotherapie und diätetische Therapie zur Lipidsenkung vom G-BA bestimmt.

Für die erneute Nutzenbewertung legte der pharmazeutische Unternehmer für diese Patientenpopulation die Daten der Patienten mit Statin-Intoleranz der Studie ODYSSEY OUTCOMES vor. Diese Studie schloss Patienten mit Hypercholesterinämie und einem hohen kardiovaskulären Risiko aufgrund eines akuten Koronarsyndroms ein, und untersuchte die Gabe von Alirocumab im Vergleich zu Placebo, jeweils zusätzlich zu einer lipidsenkenden Hintergrundtherapie. Die relevante Teilpopulation erhielt als Hintergrundtherapie entsprechend andere lipidsenkenden Therapien (außer Statine). In dieser Studie wurde jedoch ausschließlich im Interventionsarm eine weitere Therapieeskalation zusätzlich zur Hintergrundtherapie vorgenommen. Eine Therapieeskalation im Kontrollarm war nicht vorgesehen. Der Verzicht auf weitere Lipidsenker im Kontrollarm ist kritisch zu sehen und erscheint insbesondere vor dem Hintergrund der eingeschlossenen Patientenpopulation nicht angemessen. Insgesamt können aus diesem Grund keine Aussagen hinsichtlich eines Zusatznutzens von Alirocumab aus der Studie ODYSSEY OUTCOMES getroffen werden.

Ein Zusatznutzen von Alirocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie ist damit nicht belegt.

Beschlüsse zu Praluent (3)

    • E78 Störungen des Lipoproteinstoffwechsels und sonstige Lipidämien
    Ist nicht belegt
  1. Dieser Beschluss

    • E78 Störungen des Lipoproteinstoffwechsels und sonstige Lipidämien
    Ist nicht belegt
    • E78 Störungen des Lipoproteinstoffwechsels und sonstige Lipidämien
    Ist nicht belegt

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026