Übersicht der Subpopulationen

8 Subpopulationen mit unterschiedlichem Ergebnis

  • Gering (d, f, h)
  • Ist nicht belegt (a, b, c, e, g)
Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung allein den…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
b)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung allein den…Ist nicht belegt–Nicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbar
c)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
d)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…GeringAnhaltspunktKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
e)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
f)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…GeringAnhaltspunktKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
g)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
h)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…GeringAnhaltspunktKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
So lesen Sie die Symbole
  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Ozempic wird zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen als Zusatz zu Diät und körperlicher Aktivität angewendet als Monotherapie, wenn die Anwendung von Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit oder Kontraindikationen ungeeignet…Gesamten Text anzeigen

Ozempic wird zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen als Zusatz zu Diät und körperlicher Aktivität angewendet als Monotherapie, wenn die Anwendung von Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit oder Kontraindikationen ungeeignet ist zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des Diabetes mellitus.

Subpopulation a)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung allein den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, und für die die Anwendung von Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit nicht geeignet ist
bei Patienten ohne manifeste kardiovaskuläre Erkrankung

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Semaglutid gegenüber einem Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid):

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Semaglutid

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid)

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 34 Diagnosen anzeigen
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit peripherer vaskulärer Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit multiplen Komplikationen, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit diabetischem Fußsyndrom, entgleist
  • Komplikation bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit Komplikation, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] ohne Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A, entgleist
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B, entgleist
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Rabson-Mendenhall-Syndrom, entgleist
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetische Entgleisung
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs

Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Ozempic® mit dem Wirkstoff Semaglutid, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ2 bei Erwachsenen als Zusatz zu Diät und körperlicher Aktivität angezeigt ist.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden vier Patientengruppen mit je zwei Subgruppen unterschieden:

Patientengruppe a1)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) bestimmt.

Für diese Patientengruppe liegen keine Studien vor. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation b)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung allein den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, und für die die Anwendung von Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit nicht geeignet ist
bei Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
MorbiditätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
LebensqualitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
NebenwirkungenNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Semaglutid

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid)

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 34 Diagnosen anzeigen
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit peripherer vaskulärer Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit multiplen Komplikationen, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit diabetischem Fußsyndrom, entgleist
  • Komplikation bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit Komplikation, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] ohne Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A, entgleist
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B, entgleist
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Rabson-Mendenhall-Syndrom, entgleist
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetische Entgleisung
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs

Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Ozempic® mit dem Wirkstoff Semaglutid, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ2 bei Erwachsenen als Zusatz zu Diät und körperlicher Aktivität angezeigt ist.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden vier Patientengruppen mit je zwei Subgruppen unterschieden:

Patientengruppe a2)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) bestimmt.

Es liegt keine Studie vor, die für die Bewertung des Zusatznutzens von Semaglutid als Monotherapie bei dieser Patientengruppe geeignet gewesen wäre. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation c)

Ist nicht belegt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit einem blutzuckersenkenden Arzneimittel (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren
bei Patienten ohne manifeste kardiovaskuläre Erkrankung

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Semaglutid

Zweckmäßige Vergleichstherapie

• Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) oder • Metformin + Empagliflozin oder • Humaninsulin, wenn Metformin gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert ist

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 34 Diagnosen anzeigen
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit peripherer vaskulärer Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit multiplen Komplikationen, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit diabetischem Fußsyndrom, entgleist
  • Komplikation bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit Komplikation, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] ohne Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A, entgleist
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B, entgleist
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Rabson-Mendenhall-Syndrom, entgleist
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetische Entgleisung
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs

Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Ozempic® mit dem Wirkstoff Semaglutid, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ2 bei Erwachsenen als Zusatz zu Diät und körperlicher Aktivität angezeigt ist.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden vier Patientengruppen mit je zwei Subgruppen unterschieden:

Patientengruppe b1)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:

- Metformin und Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid), oder

- Metformin und Empagliflozin, oder

- Humaninsulin, wenn Metformin gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert ist.

Für diese Patientengruppe liegen keine Studien vor. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation d)

GeringAnhaltspunkt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit einem blutzuckersenkenden Arzneimittel (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren bei Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen.
  • Beleg
  • Hinweis
  • Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering: Bisher nicht erreichte moderate und nicht nur geringfügige Verbesserung des therapierelevanten Nutzens: Verringerung von nicht schwerwiegenden Symptomen, relevante Vermeidung von Nebenwirkungen
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbiditätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil im kombinierten Endpunkt Major adverse cardiovascular events (MACE), der durch die Einzelkomponente „nicht tödlicher Schlaganfall“ bedingt ist. Nachteil beim Endpunkt retinale Photokoagulation
LebensqualitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
NebenwirkungenNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitNachteil beim Endpunkt „Therapieabbruch wegen UE“. Nachteil im Detail bei spezifischen UE „Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts“.

Aktiver Wirkstoff

Semaglutid

Zweckmäßige Vergleichstherapie

• Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) oder • Metformin + Empagliflozin oder • Metformin + Liraglutid • Humaninsulin, wenn Metformin gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert ist

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 34 Diagnosen anzeigen
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit peripherer vaskulärer Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit multiplen Komplikationen, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit diabetischem Fußsyndrom, entgleist
  • Komplikation bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit Komplikation, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] ohne Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A, entgleist
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B, entgleist
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Rabson-Mendenhall-Syndrom, entgleist
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetische Entgleisung
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs

Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Ozempic® mit dem Wirkstoff Semaglutid, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ2 bei Erwachsenen als Zusatz zu Diät und körperlicher Aktivität angezeigt ist.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden vier Patientengruppen mit je zwei Subgruppen unterschieden:

Patientengruppe b2)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:

- Metformin und Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) oder

- Metformin und Empagliflozin, oder

- Metformin und Liraglutid, oder

- Humaninsulin, wenn Metformin gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert ist.

Es wurde die randomisierte, placebokontrollierte und doppelblinde Studie SUSTAIN6 vorgelegt. In dieser Studie wurden Patienten mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ2 sowie mit einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung und Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen untersucht. Verglichen wurde die Gabe von Semaglutid gegenüber Placebo, jeweils zusätzlich zu einer sogenannten Standardtherapie des Diabetes mellitus Typ2 und weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Patienten gemäß den Empfehlungen der geltenden Leitlinien bzw. der regionalen klinischen Praxis behandelt wurden, und dementsprechend eine patientenindividuelle optimale glykämische Kontrolle sichergestellt wurde. Daher wird die Studie für diese Patientengruppe für die Nutzenbewertung herangezogen.

In der Kategorie Morbidität zeigt sich im kombinierten kardiovaskulären Endpunkt „MACE“ ein statistisch signifikanter Vorteil von Semaglutid im Vergleich zur Kontrolle, der durch die Einzelkomponente „nicht tödliche Schlaganfälle“ bedingt ist.

Bei den Endpunkten „retinale Photokoagulation“, „Therapieabbruch wegen UE“ und „Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts“ hingegen ergibt sich ein statistisch signifikanter Unterschied zum Nachteil von Semaglutid gegenüber der Kontrolle.

Bei den übrigen Endpunkten in den Kategorien Mortalität, Morbidität, Lebensqualität und Nebenwirkungen wurden keine statistischen Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen festgestellt.

Vor dem Hintergrund, dass die durchgeführte Therapieintensivierung insbesondere im Vergleichsarm hätte weiter optimiert werden können, ist die Studie insgesamt mit Unsicherheiten behaftet.

In der Gesamtschau wird ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientengruppe abgeleitet.

Subpopulation e)

Ist nicht belegt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren bei Patienten ohne manifeste kardiovaskuläre Erkrankung

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Semaglutid

Zweckmäßige Vergleichstherapie

• Humaninsulin + Metformin oder • nur Humaninsulin, wenn Metformin gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam ist

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 34 Diagnosen anzeigen
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit peripherer vaskulärer Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit multiplen Komplikationen, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit diabetischem Fußsyndrom, entgleist
  • Komplikation bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit Komplikation, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] ohne Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A, entgleist
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B, entgleist
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Rabson-Mendenhall-Syndrom, entgleist
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetische Entgleisung
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs

Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Ozempic® mit dem Wirkstoff Semaglutid, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ2 bei Erwachsenen als Zusatz zu Diät und körperlicher Aktivität angezeigt ist.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden vier Patientengruppen mit je zwei Subgruppen unterschieden:

Patientengruppe c1)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:

- Humaninsulin und Metformin, oder

- nur Humaninsulin, wenn Metformin gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam ist.

Für diese Patientengruppe liegen keine Studien vor. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation f)

GeringAnhaltspunkt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren bei Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen.
  • Beleg
  • Hinweis
  • Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering: Bisher nicht erreichte moderate und nicht nur geringfügige Verbesserung des therapierelevanten Nutzens: Verringerung von nicht schwerwiegenden Symptomen, relevante Vermeidung von Nebenwirkungen
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbiditätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil im kombinierten Endpunkt Major adverse cardiovascular events (MACE), der durch die Einzelkomponente „nicht tödlicher Schlaganfall“ bedingt ist. Nachteil beim Endpunkt retinale Photokoagulation
LebensqualitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
NebenwirkungenNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitNachteil beim Endpunkt „Therapieabbruch wegen UE“. Nachteil im Detail bei spezifischen UE „Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts“.

Aktiver Wirkstoff

Semaglutid

Zweckmäßige Vergleichstherapie

• Humaninsulin + Metformin oder • Humaninsulin + Empagliflozin oder • Humaninsulin + Liraglutid oder • Humaninsulin, wenn die bestimmten Kombinationspartner gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam sind

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 34 Diagnosen anzeigen
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit peripherer vaskulärer Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit multiplen Komplikationen, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit diabetischem Fußsyndrom, entgleist
  • Komplikation bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit Komplikation, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] ohne Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A, entgleist
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B, entgleist
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Rabson-Mendenhall-Syndrom, entgleist
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetische Entgleisung
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs

Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Ozempic® mit dem Wirkstoff Semaglutid, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ2 bei Erwachsenen als Zusatz zu Diät und körperlicher Aktivität angezeigt ist.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden vier Patientengruppen mit je zwei Subgruppen unterschieden:

Patientengruppe c2)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:

- Humaninsulin und Metformin, oder

- Humaninsulin und Empafliglozin2, oder

- Humaninsulin und Liraglutid2, oder

- Humaninsulin, wenn die bestimmten Kombinationspartner gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam sind.

Es wurde die randomisierte, placebokontrollierte und doppelblinde Studie SUSTAIN6 vorgelegt. In dieser Studie wurden Patienten mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ2 sowie mit einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung und Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen untersucht. Verglichen wurde die Gabe von Semaglutid gegenüber Placebo, jeweils zusätzlich zu einer sogenannten Standardtherapie des Diabetes mellitus Typ2 und weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Patienten gemäß den Empfehlungen der geltenden Leitlinien bzw. der regionalen klinischen Praxis behandelt wurden, und dementsprechend eine patientenindividuelle optimale glykämische Kontrolle sichergestellt wurde. Daher wird die Studie für diese Patientengruppe für die Nutzenbewertung herangezogen.

In der Kategorie Morbidität zeigt sich im kombinierten kardiovaskulären Endpunkt „MACE“ ein statistisch signifikanter Vorteil von Semaglutid im Vergleich zur Kontrolle, der durch die Einzelkomponente „nicht tödliche Schlaganfälle“ bedingt ist.

Bei den Endpunkten „retinale Photokoagulation“, „Therapieabbruch wegen UE“ und „Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts“ hingegen ergibt sich ein statistisch signifikanter Unterschied zum Nachteil von Semaglutid gegenüber der Kontrolle.

Bei den übrigen Endpunkten in den Kategorien Mortalität, Morbidität, Lebensqualität und Nebenwirkungen wurden keine statistischen Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen festgestellt.

Vor dem Hintergrund, dass die durchgeführte Therapieintensivierung insbesondere im Vergleichsarm hätte weiter optimiert werden können, ist die Studie insgesamt mit Unsicherheiten behaftet.

In der Gesamtschau wird ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientengruppe abgeleitet.

Subpopulation g)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit Insulin (mit oder ohne einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren
bei Patienten ohne manifeste kardiovaskuläre Erkrankung

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Semaglutid

Zweckmäßige Vergleichstherapie

• Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin)

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 34 Diagnosen anzeigen
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit peripherer vaskulärer Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit multiplen Komplikationen, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit diabetischem Fußsyndrom, entgleist
  • Komplikation bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit Komplikation, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] ohne Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A, entgleist
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B, entgleist
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Rabson-Mendenhall-Syndrom, entgleist
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetische Entgleisung
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs

Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Ozempic® mit dem Wirkstoff Semaglutid, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ2 bei Erwachsenen als Zusatz zu Diät und körperlicher Aktivität angezeigt ist.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden vier Patientengruppen mit je zwei Subgruppen unterschieden:

Patientengruppe d1)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:

- Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin)

Für diese Patientengruppe liegen keine Studien vor. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation h)

GeringAnhaltspunkt
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit Insulin (mit oder ohne einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren bei Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen.
  • Beleg
  • Hinweis
  • Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering: Bisher nicht erreichte moderate und nicht nur geringfügige Verbesserung des therapierelevanten Nutzens: Verringerung von nicht schwerwiegenden Symptomen, relevante Vermeidung von Nebenwirkungen
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbiditätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil im kombinierten Endpunkt Major adverse cardiovascular events (MACE), der durch die Einzelkomponente „nicht tödlicher Schlaganfall“ bedingt ist. Nachteil beim Endpunkt retinale Photokoagulation
LebensqualitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
NebenwirkungenNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitNachteil beim Endpunkt „Therapieabbruch wegen UE“. Nachteil im Detail bei spezifischen UE „Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts“.

Aktiver Wirkstoff

Semaglutid

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin oder Empagliflozin oder Liraglutid)

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 34 Diagnosen anzeigen
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit peripherer vaskulärer Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit multiplen Komplikationen, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit diabetischem Fußsyndrom, entgleist
  • Komplikation bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit Komplikation, entgleist
  • Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • MODY [Maturity onset diabetes of young people] ohne Komplikation, entgleist
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A, entgleist
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B, entgleist
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Rabson-Mendenhall-Syndrom, entgleist
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Insulinkoma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetische Entgleisung
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs

Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Ozempic® mit dem Wirkstoff Semaglutid, der als Monotherapie oder zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Diabetes mellitus Typ2 bei Erwachsenen als Zusatz zu Diät und körperlicher Aktivität angezeigt ist.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden vier Patientengruppen mit je zwei Subgruppen unterschieden:

Patientengruppe d2)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:

- Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin oder Empagliflozin2 oder Liraglutid2)

Es wurde die randomisierte, placebokontrollierte und doppelblinde Studie SUSTAIN6 vorgelegt. In dieser Studie wurden Patienten mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ2 sowie mit einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung und Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen untersucht. Verglichen wurde die Gabe von Semaglutid gegenüber Placebo, jeweils zusätzlich zu einer sogenannten Standardtherapie des Diabetes mellitus Typ2 und weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Patienten gemäß den Empfehlungen der geltenden Leitlinien bzw. der regionalen klinischen Praxis behandelt wurden, und dementsprechend eine patientenindividuelle optimale glykämische Kontrolle sichergestellt wurde. Daher wird die Studie für diese Patientengruppe für die Nutzenbewertung herangezogen.

In der Kategorie Morbidität zeigt sich im kombinierten kardiovaskulären Endpunkt „MACE“ ein statistisch signifikanter Vorteil von Semaglutid im Vergleich zur Kontrolle, der durch die Einzelkomponente „nicht tödliche Schlaganfälle“ bedingt ist.

Bei den Endpunkten „retinale Photokoagulation“, „Therapieabbruch wegen UE“ und „Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts“ hingegen ergibt sich ein statistisch signifikanter Unterschied zum Nachteil von Semaglutid gegenüber der Kontrolle.

Bei den übrigen Endpunkten in den Kategorien Mortalität, Morbidität, Lebensqualität und Nebenwirkungen wurden keine statistischen Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen festgestellt.

Vor dem Hintergrund, dass die durchgeführte Therapieintensivierung insbesondere im Vergleichsarm hätte weiter optimiert werden können, ist die Studie insgesamt mit Unsicherheiten behaftet.

In der Gesamtschau wird ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen von Semaglutid gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientengruppe abgeleitet.

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026