Patienten ab 12 Jahren mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie, bei denen medikamentöse…
Ist nicht belegt
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↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
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↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
n.b.: nicht bewertbar
Ø Es liegen keine Daten vor
Anwendungsgebiet
Hypercholesterinämie und gemischte Dyslipidämie Repatha wird bei Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygot familiär und nicht-familiär) oder gemischter Dyslipidämie zusätzlich zu diätetischer Therapie angewendet: • in Kombination mit einem Statin oder einem…Gesamten Text anzeigen
Hypercholesterinämie und gemischte Dyslipidämie
Repatha wird bei Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygot familiär und nicht-familiär) oder gemischter Dyslipidämie zusätzlich zu diätetischer Therapie angewendet:
• in Kombination mit einem Statin oder einem Statin mit anderen lipidsenkenden Therapien bei Patienten, die mit der maximal tolerierbaren Statin-Dosis die LDL-C-Ziele nicht erreichen, oder
• allein oder in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien bei Patienten mit Statinintoleranz oder für welche ein Statin kontraindiziert ist.
Die Wirkung von Repatha auf kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität wurde bisher noch nicht nachgewiesen.
Homozygote familiäre Hypercholesterinämie
Repatha wird bei Erwachsenen und Jugendlichen im Alter von 12 Jahren und älter mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien angewendet.
Die Wirkung von Repatha auf kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität wurde bisher noch nicht nachgewiesen.
Erwachsene Patienten mit Hypercholesterinämie (heterozygote familiär und nicht-familiär) oder gemischter Dyslipidämie, bei denen eine Statintherapie aufgrund von Statinintoleranz oder Kontraindikationen nicht infrage kommt
Zusatznutzen
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Evolocumab gegenüber Ezetimib:
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
Erheblich
Beträchtlich
Gering
Nicht quantifizierbar
Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
Mortalität
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Morbidität
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Lebensqualität
ØEs liegen keine Daten vor
Es liegen keine Daten vor.
Nebenwirkungen
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Aktiver Wirkstoff
Evolocumab
Zweckmäßige Vergleichstherapie
andere (als Statine) Lipidsenker (Fibrate oder Anionenaustauscher oder Cholesterinresorptionshemmer) als Monotherapie und diätetische Therapie zur Lipidsenkung
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Repatha mit dem Wirkstoff Evolocumab.
Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet: „Repatha wird bei Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygot familiär und nicht-familiär) oder gemischter Dyslipidämie zusätzlich zu diätetischer Therapie angewendet:
in Kombination mit einem Statin oder einem Statin mit anderen lipidsenkenden Therapien bei Patienten, die mit der maximal tolerierbaren Statin-Dosis die LDL-C-Ziele nicht erreichen, oder
allein oder in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien bei Patienten mit Statinintoleranz oder für welche ein Statin kontraindiziert ist.“
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet für
Patienten mit Hypercholesterinämie (heterozygote familiär und nicht-familiär) oder gemischter Dyslipidämie wurden folgende Patientengruppen unterschieden:
Patienten, bei denen eine Statintherapie infrage kommt
Patienten, bei denen eine Statintherapie aufgrund von Statinintoleranz oder Kontraindikationen nicht infrage kommt
Patienten, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft worden sind
Zu Patientengruppe a2)
Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für Evolocumab allein oder in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien, bei erwachsenen Patienten mit Hypercholesterinämie (heterozygote familiär und nicht-familiär) oder gemischter Dyslipidämie, mit Statinintoleranz oder für welche ein Statin kontraindiziert ist, lautet: andere (als Statine) Lipidsenker (Fibrate, Anionenaustauscher, Cholesterinresorptionshemmer) als Monotherapie und diätetische Therapie zur Lipidsenkung.
Für die Nutzenbewertung von Evolocumab legt der pharmazeutische Unternehmer die 12-wöchige randomisierte, aktiv kontrollierte Studie GAUSS-2 vor, in der Evolocumab gegenüber Ezetimib verglichen wird.
Aussagen zum Zusatznutzen von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie lassen sich aus der GAUSS-2 Studie nicht ableiten, da die Studiendauer von 12 Wochen für zu kurz für den Nachweis eines Zusatznutzens erachtet wird. Da Evolocumab für den Einsatz als Dauertherapie in diesem Indikationsgebiet indiziert ist, wird für die Bewertung des Zusatznutzens auf Basis patientenrelevanter Endpunkte eine längere Studiendauer als erforderlich angesehen. In Analogie zur EMA Guideline wird eine Studiendauer von mindestens 1 Jahr empfohlen.
In der Gesamtschau ist daher der Zusatznutzen von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientenpopulation nicht belegt.
Patienten ab 12 Jahren mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft worden sind und die keine LDL-Apheresebehandlung erhalten
Zusatznutzen
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
Erheblich
Beträchtlich
Gering
Nicht quantifizierbar
Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
Mortalität
ØEs liegen keine Daten vor
Es liegen keine Daten vor.
Morbidität
ØEs liegen keine Daten vor
Es liegen keine Daten vor.
Lebensqualität
ØEs liegen keine Daten vor
Es liegen keine Daten vor.
Nebenwirkungen
ØEs liegen keine Daten vor
Es liegen keine Daten vor.
Aktiver Wirkstoff
Evolocumab
Zweckmäßige Vergleichstherapie
LDL-Apherese (als „ultima ratio“ bei therapierefraktären Verläufen) ggf. mit begleitender medikamentöser lipidsenkender Therapie.
Familiäre Hypercholesterinämie bei homozygoter Mutation
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Repatha mit dem Wirkstoff Evolocumab. Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet: „Repatha wird bei Erwachsenen und Jugendlichen im Alter von 12 Jahren und älter mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien angewendet.“
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet für
Homozygote familiäre Hypercholesterinämie wurden folgende Patientengruppen unterschieden:
Patienten, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung nicht ausgeschöpft worden sind
Patienten, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft worden sind und die keine LDL-Apheresebehandlung erhalten bzw.
Patienten, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft worden sind und die zugleich eine LDL- Apheresebehandlung erhalten
zu Patientengruppe b2)
Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für Evolocumab bei Patienten mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft worden sind und die keine LDL-Apheresebehandlung erhalten, lautet: LDL-Apherese (als „ultima ratio“ bei therapierefraktären Verläufen) ggf. mit begleitender medikamentöser lipidsenkender Therapie.
Da keine direkt vergleichende Studie von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie vorliegen, hat der pharmazeutische Unternehmer zum Zwecke eines indirekten Vergleiches eine Recherche nach geeigneten Studien durchgeführt. Es konnten keine Studien identifiziert werden, die sich für einen indirekten Vergleich gegenüber der LDL-Apherese eignen. Somit liegen keine vergleichenden Daten vor, die Aussagen zum Zusatznutzen von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie ermöglichen, für die Patienten, für die dies die zweckmäßige Therapieoption ist.
In der Gesamtschau ist daher der Zusatznutzen von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientenpopulation nicht belegt.
Patienten ab 12 Jahren mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung nicht ausgeschöpft worden sind
Zusatznutzen
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
Erheblich
Beträchtlich
Gering
Nicht quantifizierbar
Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
Mortalität
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Morbidität
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Lebensqualität
ØEs liegen keine Daten vor
Es liegen keine Daten vor.
Nebenwirkungen
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Aktiver Wirkstoff
Evolocumab
Zweckmäßige Vergleichstherapie
maximal tolerierte medikamentöse und diätetische Therapie zur Lipidsenkung
Familiäre Hypercholesterinämie bei homozygoter Mutation
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Repatha mit dem Wirkstoff Evolocumab. Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet: „Repatha wird bei Erwachsenen und Jugendlichen im Alter von 12 Jahren und älter mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien angewendet.“
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet für
Homozygote familiäre Hypercholesterinämie wurden folgende Patientengruppen unterschieden:
Patienten, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung nicht ausgeschöpft worden sind
Patienten, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft worden sind und die keine LDL-Apheresebehandlung erhalten bzw.
Patienten, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft worden sind und die zugleich eine LDL- Apheresebehandlung erhalten
zu Patientengruppe b1)
Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für Evolocumab bei Patienten mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung nicht ausgeschöpft worden sind, lautet: eine maximal tolerierte medikamentöse und diätetische Therapie zur Lipidsenkung.
Zum Nachweis des Zusatznutzens legt der pharmazeutische Unternehmer in dieser Patientenpopulation die 12-wöchige randomisierte, placebokontrollierte doppelblinde Studie TESLA vor.
In der Studie gab es keine Option die lipidsenkende Basistherapie der Patienten anzupassen um der zweckmäßigen Vergleichstherapie „maximal tolerierte lipidsenkende Therapie“ zu entsprechen. Die vorliegende Fragestellung umfasst jedoch Patienten, deren medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung nicht ausgeschöpft worden sind, weshalb für die adäquate Umsetzung der zweckmäßigen Vergleichstherapie in der Studie eine Dosisanpassung der lipidsenkenden Basistherapie vorgesehen hätte sein müssen. Zudem ist aufgrund der kurzen Studiendauer von 12 Wochen die Studie TESLA für die Bewertung des Zusatznutzens von Evolocumab nicht geeignet, da die Studiendauer von 12 Wochen für zu kurz für den Nachweis eines Zusatznutzens erachtet wird. Da Evolocumab für den Einsatz als Dauertherapie in diesem Indikationsgebiet indiziert ist, wird für die Bewertung des Zusatznutzens auf Basis patientenrelevanter Endpunkte eine längere Studiendauer als erforderlich angesehen. In Analogie zur EMA Guideline wird eine Studiendauer von mindestens 1 Jahr empfohlen.
In der Gesamtschau ist daher der Zusatznutzen von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientenpopulation nicht belegt.
Patienten ab 12 Jahren mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft worden sind und die zugleich eine LDL-Apheresebehandlung erhalten
Zusatznutzen
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
Erheblich
Beträchtlich
Gering
Nicht quantifizierbar
Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
Mortalität
ØEs liegen keine Daten vor
Es liegen keine Daten vor.
Morbidität
ØEs liegen keine Daten vor
Es liegen keine Daten vor.
Lebensqualität
ØEs liegen keine Daten vor
Es liegen keine Daten vor.
Nebenwirkungen
ØEs liegen keine Daten vor
Es liegen keine Daten vor.
Aktiver Wirkstoff
Evolocumab
Zweckmäßige Vergleichstherapie
LDL-Apherese (als „ultima ratio“ bei therapierefraktären Verläufen) ggf. mit begleitender medikamentöser lipidsenkender Therapie.
Familiäre Hypercholesterinämie bei homozygoter Mutation
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Repatha mit dem Wirkstoff Evolocumab. Das hier bewertete Anwendungsgebiet lautet: „Repatha wird bei Erwachsenen und Jugendlichen im Alter von 12 Jahren und älter mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien angewendet.“
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet für Homozygote familiäre Hypercholesterinämie wurden folgende Patientengruppen unterschieden:
Patienten, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung nicht ausgeschöpft worden sind
Patienten, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft worden sind und die keine LDL-Apheresebehandlung erhalten bzw.
Patienten, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft worden sind und die zugleich eine LDL- Apheresebehandlung erhalten
zu Patientengruppe b3)
Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für Evolocumab bei Patienten mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie, bei denen medikamentöse und diätetische Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft worden sind und die zugleich eine LDL-Apheresebehandlung erhalten, lautet: LDL-Apherese (als „ultima ratio“ bei therapierefraktären Verläufen) ggf. mit begleitender medikamentöser lipidsenkender Therapie.
Da keine direkt vergleichende Studie von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie vorliegen, hat der pharmazeutische Unternehmer zum Zwecke eines indirekten Vergleiches eine Recherche nach geeigneten Studien durchgeführt. Es konnten keine Studien identifiziert werden, die sich für einen indirekten Vergleich gegenüber der LDL-Apherese eignen. Somit liegen keine vergleichenden Daten vor, die Aussagen zum Zusatznutzen von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie ermöglichen, für die Patienten, für die dies die zweckmäßige Therapieoption ist.
In der Gesamtschau ist daher der Zusatznutzen von Evolocumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientenpopulation nicht belegt.
Beschlüsse zu Repatha (3)
2016
Dieser Beschluss
E78 Störungen des Lipoproteinstoffwechsels und sonstige Lipidämien