Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer chronischen Plaque-Psoriasis, die auf eine andere…
Ist nicht belegt
–
n.b.Nicht bewertbar
n.b.Nicht bewertbar
n.b.Nicht bewertbar
n.b.Nicht bewertbar
So lesen Sie die Symbole
↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
n.b.: nicht bewertbar
Ø Es liegen keine Daten vor
Anwendungsgebiet
Psoriasis-Arthritis: Otezla allein oder in Kombination mit krankheitsmodifizierenden antirheumatischen Arzneimitteln (DMARDs) ist indiziert zur Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis (PsA) bei erwachsenen Patienten, die auf eine vorangegangene DMARD-Therapie unzureichend…Gesamten Text anzeigen
Psoriasis-Arthritis:
Otezla allein oder in Kombination mit krankheitsmodifizierenden antirheumatischen Arzneimitteln (DMARDs) ist indiziert zur Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis (PsA) bei erwachsenen Patienten, die auf eine vorangegangene DMARD-Therapie unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben.
Psoriasis:
Otezla ist indiziert zur Behandlung der mittelschweren bis schweren chronischen Plaque-Psoriasis bei erwachsenen Patienten, die auf eine andere systemische Therapie, wie
Ciclosporin oder Methotrexat oder Psoralen in Kombination mit UVA-Licht (PUVA), nicht angesprochen haben oder bei denen eine solche Therapie kontraindiziert ist oder die diese nicht vertragen haben.
Erwachsene mit aktiver Psoriasis-Arthritis (PsA), die auf eine vorangegangene DMARD-Therapie unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben
Zusatznutzen
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
Erheblich
Beträchtlich
Gering
Nicht quantifizierbar
Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
Geringerer Nutzen
Endpunktübersicht
Mortalität
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Morbidität
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Lebensqualität
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Nebenwirkungen
n.b.Nicht bewertbar
Es liegen keine bewertbaren Daten vor.
Aktiver Wirkstoff
Apremilast
Zweckmäßige Vergleichstherapie
TNF-alpha-Hemmer (Etanercept oder Adalimumab oder Infliximab oder Golimumab) ggf. in Kombination mit Methotrexat.
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels „Otezla“ mit dem Wirkstoff Apremilast.
Apremilast ist zugelassen zur Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis (allein oder in Kombination mit krankheitsmodifizierenden antirheumatischen Arzneimitteln (DMARDs bei Erwachsenen, die auf eine vorangegangene DMARD-Therapie unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben) und der mittelschweren bis schweren chronischen Plaque-Psoriasis (bei Erwachsenen, die auf eine andere systemische Therapie, wie Ciclosporin oder Methotrexat oder Psoralen in Kombination mit UVA-Licht (PUVA), nicht angesprochen haben oder bei denen eine solche Therapie kontraindiziert ist oder die diese nicht vertragen haben).
Es wurden zwei Patientengruppen unterschieden:
Erwachsene mit aktiver Psoriasis-Arthritis, die auf eine vorangegangene DMARD-Therapie unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben
Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer chronischen Plaque-Psoriasis, die auf eine andere systemische Therapie, wie Ciclosporin oder Methotrexat oder PUVA, nicht angesprochen haben oder bei denen eine solche Therapie kontraindiziert ist oder die diese nicht vertragen haben
Zu Patientengruppe a) Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde ein TNF-alpha-Hemmer (Etanercept oder Adalimumab oder Infliximab oder Golimumab), ggf. in Kombination mit Methotrexat, bestimmt.
Um Studien zum Nachweis des Zusatznutzens von Apremilast zur Behandlung der Psoriasis-Arthritis gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie zu identifizieren, führte der pharmazeutische Unternehmer eine bibliographische Literaturrecherche als auch eine Recherche in Studienregistern durch. Dabei wurden ausschließlich placebokontrollierte Studien gefunden. Es liegen folglich keine direkt vergleichenden Studien von Apremilast gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie (Etanercept oder Adalimumab oder Infliximab oder Golimumab, ggf. in Kombination mit MTX) vor. Der pharmazeutische Unternehmer unternimmt auch keine Anstrengungen, Studien zu identifizieren, mit denen gegebenenfalls ein indirekter Vergleich von Apremilast gegenüber einer der Vergleichstherapien möglich gewesen wäre.
In Ermangelung direkt vergleichender Studien stellt der pharmazeutische Unternehmer in seinem Dossier zur Nutzenbewertung die (gepoolten) Ergebnisse der placebokontrollierten Studien PSA-002, PSA-003, PSA-004 dar. Da diese Placebo-Vergleiche jedoch keinen Vergleich gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie zulassen, sind aus den dargestellten Analysen keine Aussagen zum Zusatznutzen ableitbar. Folglich ist der Zusatznutzen von Apremilast zur Behandlung der Psoriasis-Arthritis nicht belegt.
Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer chronischen Plaque-Psoriasis, die auf eine andere systemische Therapie, wie Ciclosporin oder Methotrexat oder Psoralen in Kombination mit UVA-Licht (PUVA), nicht angesprochen haben oder bei denen eine solche Therapie kontraindiziert ist oder die diese nicht vertragen haben
Zusatznutzen
Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels „Otezla“ mit dem Wirkstoff Apremilast.
Apremilast ist zugelassen zur Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis (allein oder in Kombination mit krankheitsmodifizierenden antirheumatischen Arzneimitteln (DMARDs bei Erwachsenen, die auf eine vorangegangene DMARD-Therapie unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben) und der mittelschweren bis schweren chronischen Plaque-Psoriasis (bei Erwachsenen, die auf eine andere systemische Therapie, wie Ciclosporin oder Methotrexat oder Psoralen in Kombination mit UVA-Licht (PUVA), nicht angesprochen haben oder bei denen eine solche Therapie kontraindiziert ist oder die diese nicht vertragen haben).
Es wurden zwei Patientengruppen unterschieden:
Erwachsene mit aktiver Psoriasis-Arthritis, die auf eine vorangegangene DMARD-Therapie unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben
Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer chronischen Plaque-Psoriasis, die auf eine andere systemische Therapie, wie Ciclosporin oder Methotrexat oder PUVA, nicht angesprochen haben oder bei denen eine solche Therapie kontraindiziert ist oder die diese nicht vertragen haben
Zu Patientengruppe b) Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde Adalimumab oder Infliximab oder Ustekinumab bestimmt.
Um Studien zum Nachweis des Zusatznutzens von Apremilast gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie zu identifizieren, führte der pharmazeutische Unternehmer eine bibliographische Literaturrecherche als auch eine Recherche in Studienregistern durch. Dabei wurden ausschließlich placebokontrollierte Studien sowie eine dreiarmige Studie gegenüber Etanercept und Placebo gefunden. Es liegen folglich keine direkt vergleichenden Studien von Apremilast gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie vor. Der pharmazeutische Unternehmer unternimmt auch keine Anstrengungen Studien zu identifizieren, mit denen gegebenenfalls ein indirekter Vergleich von Apremilast gegenüber einer der Vergleichstherapien möglich gewesen wäre.
In Ermangelung eines direkten Vergleiches stellt der pharmazeutische Unternehmer in seinem Dossier zur Nutzenbewertung die (gepoolten) Ergebnisse der Studien PSOR-008, PSOR-009 und PSOR-010 dar, jeweils die Studienarme mit Placebo bzw. Apremilast. Jedoch ist Placebo nicht Teil der zweckmäßigen Vergleichstherapie, weshalb aus den dargestellten Analysen keine Aussagen zum Zusatznutzen ableitbar sind. Folglich ist der Zusatznutzen von Apremilast zur Behandlung der Plaque-Psoriasis nicht belegt.