Übersicht der Subpopulationen

2 Subpopulationen, alle: Ist nicht belegt

Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Patientinnen mit moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen assoziiert mit der Menopause,…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
b)Patientinnen mit moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen assoziiert mit der Menopause,…Ist nicht belegt–Kein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
So lesen Sie die Symbole
  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Lynkuet wird angewendet für die Behandlung von moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen (VMS): - die mit der Menopause assoziiert sind.

Subpopulation a)

Ist nicht belegt
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Patientinnen mit moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen assoziiert mit der Menopause, die für eine Hormonersatztherapie in Frage kommen und sich nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung für eine Hormonersatztherapie entschieden haben

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Elinzanetant gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Elinzanetant

Zweckmäßige Vergleichstherapie

- Individualisierte Therapie unter Auswahl von o Estrogenen o Estrogen/Gestagen-Kombinationen

ICD-Codes

Diagnosen

  • Menopause
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels „Lynkuet“ mit dem Wirkstoff Elinzanetant. Elinzanetant ist zugelassen zur Behandlung von moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen (VMS), die mit der Menopause assoziiert sind.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientengruppen nach dem Infragekommen für eine Hormonersatztherapie unterschieden.

a) Patientinnen mit moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen assoziiert mit der Menopause, die für eine Hormonersatztherapie in Frage kommen und sich nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung für eine Hormonersatztherapie entschieden haben

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom GBA eine individualisierte Therapie unter Auswahl von Estrogenen und Estrogen/Gestagen-Kombinationen bestimmt.

Für Patientinnen mit moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen assoziiert mit der Menopause, die für eine Hormonersatztherapie in Frage kommen und sich nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung für eine Hormonersatztherapie entschieden haben, liegen keine Daten zur Bewertung des Zusatznutzens von Elinzanetant gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie vor. Ein Zusatznutzen ist somit nicht belegt.

Subpopulation b)

Ist nicht belegt
↑ Zurück zur Übersicht
Patientinnen mit moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen assoziiert mit der Menopause, die für eine Hormonersatztherapie nicht in Frage kommen oder die sich nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung gegen eine Hormonersatztherapie entschieden haben

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Elinzanetant gegenüber beobachtendem Abwarten:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedEs traten keine Todesfälle auf.
MorbiditätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil in der Reduktion moderater und schwerer vasomotorischer Symptome.
LebensqualitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
NebenwirkungenNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitNachteil bei Abbrüchen wegen unerwünschten Ereignissen.

Aktiver Wirkstoff

Elinzanetant

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Beobachtendes Abwarten

ICD-Codes

Diagnosen

  • Menopause
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels „Lynkuet“ mit dem Wirkstoff Elinzanetant. Elinzanetant ist zugelassen zur Behandlung von moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen (VMS), die mit der Menopause assoziiert sind.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientengruppen nach dem Infragekommen für eine Hormonersatztherapie unterschieden.

b) Patientinnen mit moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen assoziiert mit der Menopause, die für eine Hormonersatztherapie nicht in Frage kommen oder die sich nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung gegen eine Hormonersatztherapie entschieden haben

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom GBA beobachtendes Abwarten bestimmt.

Für die Nutzenbewertung werden die Daten der 52-wöchigen, randomisiert kontrollierten Studie OASIS-3 für die Teilpopulation der Studienteilnehmenden herangezogen, die nicht für eine Hormonersatztherapie in Frage kommen (modifizierte Intention-to-Treat-Population).

Im Rahmen der Studie traten keine Todesfälle auf. In der Kategorie Morbidität zeigt sich für den Endpunkt „vasomotorische Symptome“, operationalisiert als Änderung der täglichen Anzahl moderater oder schwerer vasomotorischer Symptome, ein statistisch signifikanter Vorteil von Elinzanetant gegenüber Placebo. Für den Endpunkt „Schlafqualität“ sowie für die Domäne „vasomotorische Symptome“ des Menopause-spezifischen Lebensqualitätsfragebogens MENQOL in der Kategorie gesundheitsbezogene Lebensqualität zeigt sich jeweils ein statistisch signifikanter Unterschied zugunsten von Elinzanetant, wobei sich nicht ableiten lässt, dass der Effekt klinisch relevant ist. Für die weiteren Domänen des MENQOL ergaben sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen.

In der Kategorie Nebenwirkungen zeigt sich im Endpunkt „schwerwiegende unerwünschte Ereignisse“ kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsarmen. Für den Endpunkt „Abbruch wegen unerwünschter Ereignisse“ liegt ein statistisch signifikanter Nachteil von Elinzanetant gegenüber Placebo vor.

Insgesamt ergibt sich für Elinzanetant ein Vorteil im Endpunkt „vasomotorische Symptome“. Diesem steht ein Nachteil im Endpunkt „Therapieabbrüche wegen unerwünschter Ereignisse“ gegenüber. Des Weiteren spiegelt sich der Vorteil in der Symptomatik nicht in der Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität wider. In der Gesamtabwägung stellt der GBA daher keinen Zusatznutzen gegenüber beobachtendem Abwarten fest.

Ein Zusatznutzen von Elinzanetant ist somit nicht belegt.

Beschlüsse zu Lynkuet (2)

  1. Dieser Beschluss

    • N95 Klimakterische Störungen
    Ist nicht belegt
    • N95 Klimakterische Störungen
    Ist nicht belegt

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026