Übersicht der Subpopulationen

3 Subpopulationen mit unterschiedlichem Ergebnis

  • Nicht quantifizierbar (a)
  • Ist nicht belegt (b, c)
Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Kleinkinder (≤ 5 Jahre) mit perinataler oder infantiler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn bis 6.…Nicht quantifizierbarAnhaltspunktPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitNicht bewertbarEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
b)Kleinkinder (≤ 5 Jahre) mit juveniler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn ab 6. Lebensmonat)Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
c)Kinder (> 5 Jahre), Jugendliche und Erwachsene mit perinataler, infantiler oder juveniler…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
So lesen Sie die Symbole
  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Strensiq ist indiziert als Langzeit-Enzymersatztherapie bei Patienten, bei denen die Hypophosphatasie im Kindes- und Jugendalter aufgetreten ist, um die Knochenmanifestationen der Krankheit zu behandeln.

Subpopulation a)

Nicht quantifizierbarAnhaltspunkt
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Kleinkinder (≤ 5 Jahre) mit perinataler oder infantiler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn bis 6. Lebensmonat)

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Asfotase alfa gegenüber Best-Supportive-Care:

Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen
  • Beleg
  • Hinweis
  • Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar: Die wissenschaftliche Datengrundlage lässt keine Quantifizierung zu
  • Ist nicht belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil im Gesamtüberleben.
MorbiditätNicht bewertbarDie vorliegenden Daten sind für die Nutzenbewertung nicht bewertbar.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine für die Nutzenbewertung geeigneten Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Asfotase alfa

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Best Supportive Care

ICD-Codes

Diagnosen

  • Hypophosphatasie
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung des Wirkstoffes Asfotase alfa aufgrund der Überschreitung der 50 Mio. Euro Umsatzgrenze. Asfotase alfa wurde als Orphan Drug unter „exceptional circumstances“ zugelassen. Asfotase alfa wird eingesetzt zur Langzeit-Enzymersatztherapie bei Patienten, bei denen die Hypophosphatasie im Kindes- und Jugendalter aufgetreten ist, um die Knochenmanifestationen der Krankheit zu behandeln.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden 3 Patientengruppen unterschieden:
  1. Kleinkinder (≤ 5 Jahre) mit perinataler oder infantiler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn bis 6. Lebensmonat)
  2. Kleinkinder (≤ 5 Jahre) mit juveniler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn ab 6. Lebensmonat)
  3. Kinder (> 5 Jahre), Jugendliche und Erwachsene mit perinataler, infantiler oder juveniler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn bis 18 Jahre)
Zu Patientengruppe a)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA Best-Supportive-Care bestimmt. Für diese Patientengruppe legt der pharmazeutische Unternehmer einen historischen Vergleich vor, in dem zwei gepoolte einarmige Studie zur Behandlung mit Asfotase (ENB-002-08/ENB-003-08 und ENB-010-10), mit der historischen Kontrollstudie basierend auf Krankenakten zu supportiven Maßnahmen verglichen wurden (ALX-HPP-502s). Vor dem Hintergrund der Schwere und Seltenheit der Erkrankung, sowie der pädiatrischen Studienpopulation wurden die Daten für die Nutzenbewertung trotz des hohen Verzerrungspotentials eines historischen Vergleichs und Mängel durch die unterschiedliche Datenerhebung zur Nutzenbewertung herangezogen.

Für das Gesamtüberleben zeigte sich ein deutlicher Vorteil von Asfotase alfa gegenüber BSC. Es verbleiben Unsicherheiten bei der Interpretation des Ergebnisses aufgrund des hohen Verzerrungspotentials, welches sich aus dem historischen Vergleich sowie Unterschieden in der Datenerhebung ergibt. Für Lebensqualität und Nebenwirkungen wurden entweder keine Daten vorgelegt oder die Daten waren nicht bewertbar (Atemfunktion).

In der Gesamtschau wird für Patientenpopulation a) ein Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen von Asfotase alfa gegenüber Best-Supportive-Care festgestellt.

Subpopulation b)

Ist nicht belegt
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Kleinkinder (≤ 5 Jahre) mit juveniler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn ab 6. Lebensmonat)

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Asfotase alfa gegenüber Best-Supportive-Care

Zusatznutzen nicht belegt
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Asfotase alfa

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Best Supportive Care

ICD-Codes

Diagnosen

  • Hypophosphatasie
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung des Wirkstoffes Asfotase alfa aufgrund der Überschreitung der 50 Mio. Euro Umsatzgrenze. Asfotase alfa wurde als Orphan Drug unter „exceptional circumstances“ zugelassen. Asfotase alfa wird eingesetzt zur Langzeit-Enzymersatztherapie bei Patienten, bei denen die Hypophosphatasie im Kindes- und Jugendalter aufgetreten ist, um die Knochenmanifestationen der Krankheit zu behandeln.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden 3 Patientengruppen unterschieden:
  1. Kleinkinder (≤ 5 Jahre) mit perinataler oder infantiler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn bis 6. Lebensmonat
  2. Kleinkinder (≤ 5 Jahre) mit juveniler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn ab 6. Lebensmonat)
  3. Kinder (> 5 Jahre), Jugendliche und Erwachsene mit perinataler, infantiler oder juveniler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn bis 18 Jahre)
Zu Patientengruppe b)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA Best-Supportive-Care bestimmt. Für diese Patientengruppe legt der pharmazeutische Unternehmer keine Studien vor. In der Gesamtschau ist daher für Patientenpopulation b) ein Zusatznutzen nicht belegt.

Subpopulation c)

Ist nicht belegt
↑ Zurück zur Übersicht
Kinder (> 5 Jahre), Jugendliche und Erwachsene mit perinataler, infantiler oder juveniler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn bis 18 Jahre)

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Asfotase alfa gegenüber Best-Supportive-Care:

Zusatznutzen nicht belegt
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine für die Nutzenbewertung geeigneten Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine für die Nutzenbewertung geeigneten Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine für die Nutzenbewertung geeigneten Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine für die Nutzenbewertung geeigneten Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Asfotase alfa

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Best Supportive Care

ICD-Codes

Diagnosen

  • Hypophosphatasie
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung des Wirkstoffes Asfotase alfa aufgrund der Überschreitung der 50 Mio. Euro Umsatzgrenze. Asfotase alfa wurde als Orphan Drug unter „exceptional circumstances“ zugelassen. Asfotase alfa wird eingesetzt zur Langzeit-Enzymersatztherapie bei Patienten, bei denen die Hypophosphatasie im Kindes- und Jugendalter aufgetreten ist, um die Knochenmanifestationen der Krankheit zu behandeln.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden 3 Patientengruppen unterschieden:
  1. Kleinkinder (≤ 5 Jahre) mit perinataler oder infantiler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn bis 6. Lebensmonat)
  2. Kleinkinder (≤ 5 Jahre) mit juveniler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn ab 6. Lebensmonat)
  3. Kinder (> 5 Jahre), Jugendliche und Erwachsene mit perinataler, infantiler oder juveniler Hypophosphatasie (Krankheitsbeginn bis 18 Jahre)
Zu Patientengruppe c)

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA Best-Supportive-Care bestimmt. Für diese Patientengruppe legt der pharmazeutische Unternehmer die randomisierte kontrollierte Studie ENB-009-10, die EmPATHY Studie sowie die Daten zum Register ALX-HPP-501 vor. Darüber hinaus wird ein historischer Vergleich auf Basis von Krankenakten (ALX-HPP-502) mit einer einarmigen Studie zu Asfotase alfa (ENB-006-09/ENB-008-10) vorgelegt.

Die Studien sind jedoch nicht für die Nutzenbewertung geeignet, da entweder keine Vergleichsgruppe vorhanden war (EmPATHY), Asfotase alfa nicht zulassungskonform eingesetzt wurde (ENB-009-10) oder nur radiologische Endpunkte erfasst wurden (historischer Vergleich). Die Auswertungen zu patientenrelevanten Endpunkten der Studie ENB-006-09/ENB-008-10 (BOT-2, 6-Minuten-Gehtest und anthropometrische Parameter) in Bezug auf Referenzwerte der gesunden Bevölkerung waren aufgrund der hohen Ergebnisunsicherheit von Vorher-Nachher-Vergleichen nicht für die vorliegende Nutzenwertung geeignet.

Die Registerdaten konnten insbesondere aufgrund wesentlicher Unterschiede in den Patientencharakteristika, sowie der unvollständigen Datenerfassung nicht für die Nutzenbewertung berücksichtigt werden.

In der Gesamtschau ist daher für Patientenpopulation c) ein Zusatznutzen nicht belegt.

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026