Übersicht der Subpopulationen

6 Subpopulationen mit unterschiedlichem Ergebnis

  • Gering (b, d, f)
  • Ist nicht belegt (a, c, e)
Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
b)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…GeringAnhaltspunktKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitEs liegen keine Daten vorPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
c)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
d)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…GeringAnhaltspunktKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitEs liegen keine Daten vorPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
e)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
f)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung…GeringAnhaltspunktKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitEs liegen keine Daten vorPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
So lesen Sie die Symbole
  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Xigduo ist bei erwachsenen Patienten für die Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus indiziert als Ergänzung zu Diät und Bewegung: – bei Patienten, bei denen der Blutzucker mit der maximal verträglichen Dosis von Metformin allein unzureichend kontrolliert wird – in Kombination…Gesamten Text anzeigen

Xigduo ist bei erwachsenen Patienten für die Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus indiziert als Ergänzung zu Diät und Bewegung: – bei Patienten, bei denen der Blutzucker mit der maximal verträglichen Dosis von Metformin allein unzureichend kontrolliert wird – in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung des Diabetes bei Patienten, die mit Metformin und diesen Arzneimitteln unzureichend kontrolliert sind

Subpopulation a)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel (außer Insulin, hier Metformin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohem kardiovaskulärem Risiko

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin/Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Dapagliflozin/Metformin

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) oder Metformin + Empagliflozin

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 26 Diagnosen anzeigen
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Xigduo mit der fixen Wirkstoffkombination Dapagliflozin/Metformin zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2.

Es wurden 3 Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe a1)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel (außer Insulin, hier Metformin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohem kardiovaskulärem Risiko


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:
  • Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) oder
  • Metformin + Empagliflozin
Es liegt keine Studie vor. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen für die Fixkombination Dapagliflozin/Metformin für Patienten, die mit Metformin allein in der maximal verträglichen Dosis bzw. mit Metformin in Kombination mit anderen Antidiabetika unzureichend eingestellt sind, gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation b)

GeringAnhaltspunkt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel (außer Insulin, hier Metformin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin/Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen.
  • Beleg
  • Hinweis
  • Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering: Bisher nicht erreichte moderate und nicht nur geringfügige Verbesserung des therapierelevanten Nutzens: Verringerung von nicht schwerwiegenden Symptomen, relevante Vermeidung von Nebenwirkungen
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbiditätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil in „Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz“, „schwere Herzinsuffizienz", im kombinierten Endpunkt „Nierenerkrankung" sowie in der Einzelkomponente „bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR“.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil in der Gesamtrate der SUE, sowie im Detail bei den spezifischen UEs „Blasenkarzinom“, „Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums“ und „Leber- und Gallenerkrankungen“.

Aktiver Wirkstoff

Dapagliflozin/Metformin

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) oder Metformin + Empagliflozin oder Metformin + Liraglutid Hinweis: Empagliflozin ​und Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.​

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 26 Diagnosen anzeigen
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Xigduo mit der fixen Wirkstoffkombination Dapagliflozin/Metformin zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2.

Es wurden 3 Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe a2)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel (außer Insulin, hier Metformin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:
  • Metformin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid) oder
  • Metformin + Empagliflozin oder
  • Metformin + Liraglutid
Hinweis: Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.

Es wurde die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, zweiarmige Studie DECLARE-TIMI 58 vorgelegt. In dieser Studie wurden Patienten mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ 2 sowie mit einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung bzw. mit mindestens einem Risikofaktor für eine kardiovaskuläre Erkrankung untersucht. Verglichen wurde die Gabe von Dapagliflozin gegenüber Placebo, jeweils zusätzlich zu einer sogenannten Standardtherapie des Diabetes mellitus Typ 2 und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren und Komorbiditäten.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Patienten überwiegend entsprechend den Empfehlungen der geltenden Leitlinien bzw. der regionalen klinischen Praxis behandelt wurden. Daher wird die Studie für diese Patientengruppe für die frühe Nutzenbewertung herangezogen.

Für die vorliegende Bewertung wurde nur eine Teilpopulation der Patienten vorgelegt, die im Rahmen der Hintergrundtherapie zu Studienbeginn mindestens 1700 mg Metformin erhielten und mit einer losen Kombination aus Dapagliflozin und Metformin behandelt wurden. Insgesamt ist von einer zumindest hinreichenden Annäherung an die Zielpopulation der Patienten auszugehen, für die die Fixkombination Dapagliflozin/Metformin (Xigduo) indiziert ist.

In der Kategorie Morbidität in den Endpunkten Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz und schwere Herzinsuffizienz sowie im kombinierten Endpunkt bezüglich einer Nierenerkrankung und in den Einzelkomponenten bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR zeigen sich jeweils statistisch signifikante Unterschiede zugunsten von Dapagliflozin. Bei den Nebenwirkungen zeigt sich für die Gesamtrate der SUE ein statistisch signifikanter Vorteil für Dapagliflozin im Vergleich zum Vergleichsarm. Auch bei den spezifischen UE ergeben sich statistisch signifikante Effekte zugunsten von Dapagliflozin in den folgenden Endpunkten: Blasenkarzinom, Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums und Leber- und Gallenerkrankungen. Bei den übrigen Endpunkten lassen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen feststellen. Lebensqualität wurde in der Studie nicht erhoben.

In der Gesamtschau wird ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen für Dapagliflozin/Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientengruppe abgeleitet.

Subpopulation c)

Ist nicht belegt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (darunter Metformin, außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohem kardiovaskulärem Risiko

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin/Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Dapagliflozin/Metformin

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Humaninsulin + Metformin

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 26 Diagnosen anzeigen
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Xigduo mit der fixen Wirkstoffkombination Dapagliflozin/Metformin zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2.

Es wurden 3 Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe b1)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (darunter Metformin, außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohem kardiovaskulärem Risiko


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:
Humaninsulin + Metformin.

Es liegt keine Studie vor. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen für die Fixkombination Dapagliflozin/Metformin für Patienten, die mit Metformin allein in der maximal verträglichen Dosis bzw. mit Metformin in Kombination mit anderen Antidiabetika unzureichend eingestellt sind, gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation d)

GeringAnhaltspunkt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (darunter Metformin, außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin/Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen.
  • Beleg
  • Hinweis
  • Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering: Bisher nicht erreichte moderate und nicht nur geringfügige Verbesserung des therapierelevanten Nutzens: Verringerung von nicht schwerwiegenden Symptomen, relevante Vermeidung von Nebenwirkungen
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbiditätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil in „Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz“, „schwere Herzinsuffizienz", im kombinierten Endpunkt „Nierenerkrankung" sowie in der Einzelkomponente „bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR“.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil in der Gesamtrate der SUE, sowie im Detail bei den spezifischen UEs „Blasenkarzinom“, „Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums“ und „Leber- und Gallenerkrankungen“.

Aktiver Wirkstoff

Dapagliflozin/Metformin

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Humaninsulin + Metformin oder Humaninsulin + Empagliflozin oder Humaninsulin + Liraglutid oder Humaninsulin, wenn die bestimmten Kombinationspartner gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam sind. Hinweis: Empagliflozin ​und Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.​

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 26 Diagnosen anzeigen
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Xigduo mit der fixen Wirkstoffkombination Dapagliflozin/Metformin zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2.

Es wurden 3 Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe b2)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (darunter Metformin, außer Insulin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:
  • Humaninsulin + Metformin oder
  • Humaninsulin + Empagliflozin oder
  • Humaninsulin + Liraglutid oder
  • Humaninsulin, wenn die bestimmten Kombinationspartner gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam sind
Hinweis: Empagliflozin und Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.

Es wurde die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, zweiarmige Studie DECLARE-TIMI 58 vorgelegt. In dieser Studie wurden Patienten mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ 2 sowie mit einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung bzw. mit mindestens einem Risikofaktor für eine kardiovaskuläre Erkrankung untersucht. Verglichen wurde die Gabe von Dapagliflozin gegenüber Placebo, jeweils zusätzlich zu einer sogenannten Standardtherapie des Diabetes mellitus Typ 2 und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren und Komorbiditäten.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Patienten überwiegend entsprechend den Empfehlungen der geltenden Leitlinien bzw. der regionalen klinischen Praxis behandelt wurden. Daher wird die Studie für diese Patientengruppe für die frühe Nutzenbewertung herangezogen.

Für die vorliegende Bewertung wurde nur eine Teilpopulation der Patienten vorgelegt, die im Rahmen der Hintergrundtherapie zu Studienbeginn mindestens 1700 mg Metformin erhielten und mit einer losen Kombination aus Dapagliflozin und Metformin behandelt wurden. Insgesamt ist von einer zumindest hinreichenden Annäherung an die Zielpopulation der Patienten auszugehen, für die die Fixkombination Dapagliflozin/Metformin (Xigduo) indiziert ist.

In der Kategorie Morbidität in den Endpunkten Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz und schwere Herzinsuffizienz sowie im kombinierten Endpunkt bezüglich einer Nierenerkrankung und in den Einzelkomponenten bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR zeigen sich jeweils statistisch signifikante Unterschiede zugunsten von Dapagliflozin. Bei den Nebenwirkungen zeigt sich für die Gesamtrate der SUE ein statistisch signifikanter Vorteil für Dapagliflozin im Vergleich zum Vergleichsarm. Auch bei den spezifischen UE ergeben sich statistisch signifikante Effekte zugunsten von Dapagliflozin in den folgenden Endpunkten: Blasenkarzinom, Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums und Leber- und Gallenerkrankungen. Bei den übrigen Endpunkten lassen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen feststellen.

Lebensqualität wurde in der Studie nicht erhoben.

In der Gesamtschau wird ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen für Dapagliflozin/Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientengruppe abgeleitet.

Subpopulation e)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit Insulin (mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel, hier Metformin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohem kardiovaskulärem Risiko

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin/Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Dapagliflozin/Metformin

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin)

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 26 Diagnosen anzeigen
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Xigduo mit der fixen Wirkstoffkombination Dapagliflozin/Metformin zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2.

Es wurden 3 Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe c1)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit Insulin (mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel, hier Metformin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten ohne hohem kardiovaskulärem Risiko


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:
Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin).

Es liegt keine Studie vor. In der Gesamtschau ist der Zusatznutzen für die Fixkombination Dapagliflozin/Metformin für Patienten, die mit Metformin allein in der maximal verträglichen Dosis bzw. mit Metformin in Kombination mit anderen Antidiabetika unzureichend eingestellt sind, gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für diese Patientengruppe nicht belegt.

Subpopulation f)

GeringAnhaltspunkt
↑ Zurück zur Übersicht
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit Insulin (mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel, hier Metformin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Dapagliflozin/Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen.
  • Beleg
  • Hinweis
  • Anhaltspunkt: Eine kleine Studie, Studie mit relevanten Unsicherheiten, indirekte Vergleiche, historische Kontrollen etc. liegt vor
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering: Bisher nicht erreichte moderate und nicht nur geringfügige Verbesserung des therapierelevanten Nutzens: Verringerung von nicht schwerwiegenden Symptomen, relevante Vermeidung von Nebenwirkungen
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbiditätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil in „Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz“, „schwere Herzinsuffizienz", im kombinierten Endpunkt „Nierenerkrankung" sowie in der Einzelkomponente „bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR“.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil in der Gesamtrate der SUE, sowie im Detail bei den spezifischen UEs „Blasenkarzinom“, „Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums“ und „Leber- und Gallenerkrankungen“.

Aktiver Wirkstoff

Dapagliflozin/Metformin

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin oder Empagliflozin oder Liraglutid) Hinweis: Empagliflozin ​und Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.​

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 26 Diagnosen anzeigen
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Wolfram-Syndrom
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Arzneimittels Xigduo mit der fixen Wirkstoffkombination Dapagliflozin/Metformin zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2.

Es wurden 3 Patientengruppen unterschieden, die wiederum je in zwei weitere Subgruppen unterschieden wurden.

Patientengruppe c2)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung und die Behandlung mit Insulin (mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel, hier Metformin) den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren, bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten


Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA bestimmt:
  • Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin oder Empagliflozin oder Liraglutid)
Hinweis: Empagliflozin und Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.

Es wurde die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, zweiarmige Studie DECLARE-TIMI 58 vorgelegt. In dieser Studie wurden Patienten mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ 2 sowie mit einer manifesten kardiovaskulären Erkrankung bzw. mit mindestens einem Risikofaktor für eine kardiovaskuläre Erkrankung untersucht. Verglichen wurde die Gabe von Dapagliflozin gegenüber Placebo, jeweils zusätzlich zu einer sogenannten Standardtherapie des Diabetes mellitus Typ 2 und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren und Komorbiditäten.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Patienten überwiegend entsprechend den Empfehlungen der geltenden Leitlinien bzw. der regionalen klinischen Praxis behandelt wurden. Daher wird die Studie für diese Patientengruppe für die frühe Nutzenbewertung herangezogen.

Für die vorliegende Bewertung wurde nur eine Teilpopulation der Patienten vorgelegt, die im Rahmen der Hintergrundtherapie zu Studienbeginn mindestens 1700 mg Metformin erhielten und mit einer losen Kombination aus Dapagliflozin und Metformin behandelt wurden. Insgesamt ist von einer zumindest hinreichenden Annäherung an die Zielpopulation der Patienten auszugehen, für die die Fixkombination Dapagliflozin/Metformin (Xigduo) indiziert ist.

In der Kategorie Morbidität in den Endpunkten Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz und schwere Herzinsuffizienz sowie im kombinierten Endpunkt bezüglich einer Nierenerkrankung und in den Einzelkomponenten bestätigte anhaltende ≥ 40 % Reduktion der eGFR zeigen sich jeweils statistisch signifikante Unterschiede zugunsten von Dapagliflozin. Bei den Nebenwirkungen zeigt sich für die Gesamtrate der SUE ein statistisch signifikanter Vorteil für Dapagliflozin im Vergleich zum Vergleichsarm. Auch bei den spezifischen UE ergeben sich statistisch signifikante Effekte zugunsten von Dapagliflozin in den folgenden Endpunkten: Blasenkarzinom, Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums und Leber- und Gallenerkrankungen. Bei den übrigen Endpunkten lassen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen feststellen. Lebensqualität wurde in der Studie nicht erhoben.

In der Gesamtschau wird ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen für Dapagliflozin/Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dieser Patientengruppe abgeleitet.

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026