Übersicht der Subpopulationen

2 Subpopulationen, alle: Ist nicht belegt

Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die durch die Behandlung mit mindestens zwei…Ist nicht belegt–Kein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedEs liegen keine Daten vorKein statistisch signifikanter oder relevanter Unterschied
b)Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die durch die Behandlung mit Insulin (mit einem…Ist nicht belegt–Nicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbarNicht bewertbar
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  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
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  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Suliqua wird in Kombination mit Metformin zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle angewendet, wenn Metformin in Kombination mit einem anderen oralen blutzuckersenkenden Arzneimittel oder mit Basalinsulin den…Gesamten Text anzeigen

Suliqua wird in Kombination mit Metformin zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle angewendet, wenn Metformin in Kombination mit einem anderen oralen blutzuckersenkenden Arzneimittel oder mit Basalinsulin den Blutzuckerspiegel nicht ausreichend reguliert.

Subpopulation a)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die durch die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (ausschließlich orale, inklusive Metformin) nicht ausreichend kontrolliert sind

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
MorbiditätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.

Aktiver Wirkstoff

Insulin glargin/Lixisenatid

Zweckmäßige Vergleichstherapie

− Humaninsulin + Metformin oder − Humaninsulin + Empagliflozin oder − Humaninsulin + Liraglutid oder − Humaninsulin, wenn die bestimmten Kombinationspartner gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam sind. Hinweis: Empagliflozin ​und Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.​

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 26 Diagnosen anzeigen
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Suliqua mit der Wirkstoffkombination Insulin glargin und Lixisenatid lautet das hier bewertete Anwendungsgebiet
„Suliqua wird in Kombination mit Metformin zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle angewendet, wenn Metformin allein oder Metformin in Kombination mit einem anderen oralen blutzuckersenkenden Arzneimittel oder mit Basalinsulin den Blutzuckerspiegel nicht ausreichend reguliert“.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden Patienten mit Diabetes-Typ 2 in 2 Patientengruppen nach dem Kriterium der glykämischen Kontrolle und der geeigneten Arzneimitteltherapie unterschieden.

Patientengruppe a)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die durch die Behandlung mit mindestens zwei blutzuckersenkenden Arzneimitteln (ausschließlich orale, inklusive Metformin) nicht ausreichend kontrolliert sind.


Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für die Patientengruppe a) lautet:
  • Humaninsulin + Metformin oder
  • Humaninsulin + Empagliflozin oder
  • Humaninsulin + Liraglutid oder
  • Humaninsulin, wenn die bestimmten Kombinationspartner gemäß Fachinformation unverträglich oder kontraindiziert oder aufgrund eines fortgeschrittenen Diabetes mellitus Typ 2 nicht ausreichend wirksam sind.
Hinweis: Empagliflozin bzw. Liraglutid nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker erhalten.Für die Nutzenbewertung liegen Ergebnisse zu den Endpunktkategorien Mortalität, Morbidität und Nebenwirkungen auf Basis der Studie LixiLan-O vor. In der Studie LixiLan-O wurde die Fixkombination Insulin glargin/Lixisenatid in Kombination mit Metformin u.a. mit Insulin glargin in Kombination mit Metformin verglichen.

Für die bewertungsrelevante Teilpopulation zeigen sich in den Endpunktkategorien Mortalität und Morbidität keine Vorteile für Insulin glargin/Lixisenatid in Kombination mit Metformin. Bei den Nebenwirkungen ergeben sich für die Gesamtraten der unerwünschten Ereignisse ebenfalls keine Nachteile von Insulin glargin/Lixisenatid gegenüber der Kontrolltherapie. Negative Effekte zeigen sich allerdings bei den spezifischen unerwünschten Ereignissen hinsichtlich des Auftretens von gastrointestinalen Nebenwirkungen. Vor dem Hintergrund des Krankheitsbildes und unter Berücksichtigung, dass gastrointestinale Nebenwirkungen überwiegend leicht und von vorübergehender Dauer waren, hält es der G-BA nicht für sachgerecht, eine Herabstufung in der Endpunktkategorie Nebenwirkungen vorzunehmen. Insgesamt ist die Aussagekraft der vorliegenden Ergebnisse in Bezug auf den deutschen Versorgungskontext mit großen Unsicherheiten behaftet. So wurden entgegen den Leitlinienempfehlungen die Zielwerte für die Nüchternplasmaglukose in der Studie LixiLan-O nicht patientenindividuell festgelegt. Auch lagen diese unter dem empfohlenen Zielkorridor zur Therapie des Diabetes mellitus Typ 2.

In der Gesamtbetrachtung ist ein Zusatznutzen für die Fixkombination Insulinglargin/Lixisenatid in Kombination mit Metformin gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt.

Subpopulation b)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die durch die Behandlung mit Insulin (mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel, hier Metformin) nicht ausreichend kontrolliert sind

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
MorbiditätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
LebensqualitätNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.
NebenwirkungenNicht bewertbarEs liegen keine bewertbaren Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Insulin glargin/Lixisenatid

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin oder Empagliflozin oder Liraglutid) Hinweis: Empagliflozin ​und Liraglutid in Kombination mit weiterer Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker und nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung.​

ICD-Codes

Alle 80 ICD-Codes anzeigen

Diagnosen

Alle 26 Diagnosen anzeigen
  • Hypoglykämisches Koma bei Typ-2-Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Ketoazidose
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Ketoazidose
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit peripherer vaskulärer Komplikation
  • Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
  • Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Nephropathie
  • Hypoglykämisches Koma bei Diabetes mellitus
  • Sekundärer Diabetes mellitus
  • Diabetische Entgleisung
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen
  • Diabetes mellitus mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ A
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Hypoglykämie
  • Diabetes mellitus Typ 2b mit Komplikationen
  • Diätetisch behandelter Typ-2-Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Typ-2-Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit Komplikation
  • Diabetes mellitus ohne Komplikation
  • Insulinresistenz-Syndrom, Typ B
  • Diabetes mellitus mit Koma
  • Diabetes mellitus mit vaskulärer Komplikation
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Nutzenbewertung des neuen Arzneimittels Suliqua mit der Wirkstoffkombination Insulin glargin und Lixisenatid lautet das hier bewertete Anwendungsgebiet
„Suliqua wird in Kombination mit Metformin zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle angewendet, wenn Metformin allein oder Metformin in Kombination mit einem anderen oralen blutzuckersenkenden Arzneimittel oder mit Basalinsulin den Blutzuckerspiegel nicht ausreichend reguliert“.

In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden Patienten mit Diabetes-Typ 2 in 2 Patientengruppen nach dem Kriterium der glykämischen Kontrolle und der geeigneten Arzneimitteltherapie unterschieden.

Patientengruppe b)
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die durch die Behandlung mit Insulin (mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel, hier Metformin) nicht ausreichend kontrolliert sind


Die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie für die Patientengruppe b) lautet:
Die Optimierung des Humaninsulinregimes (ggf. + Metformin oder Empagliflozin oder Liraglutid)

Hinweis: Empagliflozin bzw. Liraglutid nur für Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung, die weitere Medikation zur Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere Antihypertensiva, Antikoagulanzien und/oder Lipidsenker erhalten.

Der pharmazeutische Unternehmer legt für die Nutzenbewertung die dreiarmige Studie EFC12626 (GetGoal-Duo 2) vor. Hierbei handelt es sich um eine offene, randomisierte, aktiv kontrollierte, multizentrische Phase-III-Studie zum Nachweis der Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit einer freien Kombination aus Insulin glargin und Lixisenatid im Vergleich zu einer Therapie mit Insulin glargin in Kombination mit kurz wirksamem Insulin glulisin. Eingeschlossen wurden erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, deren Blutzuckerspiegel mit einer Vortherapie aus Basalinsulin allein oder Basalinsulin in Kombination mit 1 bis 3 oralen Antidiabetika (inklusive Metformin) nicht ausreichend kontrolliert werden konnte.

Da ein Großteil der Patienten in der Studie, bezogen auf die Therapievorgaben für die Fixkombination, eine Überdosierung von Insulin glargin erhielt und darüber hinaus das Dosisverhältnis zwischen Insulin glargin und Lixisenatid zu Studienbeginn und im Studienverlauf nicht dem Verhältnis entsprach, das für die Fixkombination vorgegeben ist, wurden die Ergebnisse der Studie GetGoal-Duo 2 nicht für die Nutzenbewertung herangezogen.

Insgesamt wurden damit keine Daten vorgelegt, die für die Bewertung des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie geeignet gewesen wären. Für erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die durch die Behandlung mit Insulin (mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel, hier Metformin) nicht ausreichend kontrolliert sind, ist ein Zusatznutzen damit nicht belegt.

Beschlüsse zu Suliqua (2)

  1. Dieser Beschluss

    • E12 Diabetes mellitus in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
    • E11 Diabetes mellitus, Typ 2
    • +2 weitere
    Ist nicht belegt
    • E11 Diabetes mellitus, Typ 2
    • E12 Diabetes mellitus in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]
    • +2 weitere
    Ist nicht belegt

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026