Übersicht der Subpopulationen

2 Subpopulationen, alle: Ist nicht belegt

Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Erwachsene Patienten mit neu diagnostiziertem metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom…Ist nicht belegt–Kein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedNegativer Effekt bei hoher Aussagesicherheit
b)Erwachsene Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) und…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
So lesen Sie die Symbole
  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Akeega wird angewendet mit Prednison oder Prednisolon: - zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (metastatic hormone-sensitive prostate cancer, mHSPC) und BRCA1/2-Mutationen (in der Keimbahn und/oder somatisch) in…Gesamten Text anzeigen

Akeega wird angewendet mit Prednison oder Prednisolon: - zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (metastatic hormone-sensitive prostate cancer, mHSPC) und BRCA1/2-Mutationen (in der Keimbahn und/oder somatisch) in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT).

Subpopulation a)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit neu diagnostiziertem metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) mit BRCA1/2-Mutationen (Keimbahn- und/oder somatisch) und Hochrisikokonstellation

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Niraparib/Abirateronacetat in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie (ADT) gegenüber Abirateronacetat in Kombination mit Prednison und einer ADT:

a) Erwachsene Patienten mit neu diagnostiziertem metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) mit BRCA1/2-Mutationen (Keimbahn- und/oder somatisch) und Hochrisikokonstellation

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein für die Nutzenbewertung relevanter Unterschied.
MorbiditätPositiver Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitVorteil im Endpunkt „Symptomatische Progression“.
LebensqualitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKeine für die Nutzenbewertung relevanten Unterschiede.
NebenwirkungenNegativer Effekt bei hoher AussagesicherheitNachteile in den Endpunkten schwere UEs und SUE.

Aktiver Wirkstoff

Niraparib/Abirateronacetat

Zweckmäßige Vergleichstherapie

- die konventionelle Androgendeprivation in Kombination mit Apalutamid oder - die konventionelle Androgendeprivation in Kombination mit Enzalutamid oder - die konventionelle Androgendeprivation in Kombination mit Abirateronacetat und Prednison oder Prednisolon (nur für Patienten mit neu diagnostiziertem Hochrisiko- Prostatakarzinom) oder - die konventionelle Androgendeprivation in Kombination mit Darolutamid und Docetaxel

ICD-Codes

Diagnosen

  • Metastasierendes Prostatakarzinom
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung eines neuen Anwendungsgebietes des Arzneimittels „Akeega“ mit dem Wirkstoff Niraparib/Abirateron (Nira/Abi). Akeega wurde für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (metastatic hormone-sensitive prostate cancer, mHSPC) und BRCA1/2-Mutationen (Keimbahn und/oder somatisch) in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) zugelassen.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA eine Behandlung, jeweils zusammen mit einer ADT, mit Apalutamid oder Enzalutamid oder Abirateron in Kombination mit Predniso(lo)n (nur für Patienten mit neu diagnostiziertem Hochrisiko- Prostatakarzinom) oder Darolutamid in Kombination mit Docetaxel bestimmt.

Der pharmazeutische Unternehmer legt die randomisierte kontrollierte Studie AMPLITUDE vor in der Nira/Abi in Kombination mit Prednison und ADT mit der Kombination aus Abirateron, Prednison und ADT verglichen wurde.

Die Studienpopulation umfasst Patienten mit mHSPC mit BRCA1/2-Mutationen. Aufgrund des zugelassenen Anwendungsgebiets von Nira/Abi in Kombination mit Prednison und ADT und der Auswahl von Abirateron in Kombination mit Prednison und ADT als Vergleichstherapie wird vom pharmazeutischen Unternehmer eine entsprechende Teilpopulation der Studie AMPLITUDE herangezogen: Patienten mit einem neu diagnostizierten mHSPC mit BRCA1/2-Mutationen und Hochrisikokonstellation. Auf Basis dieser Teilpopulation der Studie AMPLITUDE liegen somit nur für einen Teil der gesamten Patientenpopulation, die das vorliegende Anwendungsgebiet umfasst, Daten vor.

Vom G-BA wurde daher eine getrennte Bewertung des Zusatznutzens für die folgenden zwei Patientengruppen vorgenommen:

a) Erwachsene Patienten mit neu diagnostiziertem mHSPC mit BRCA1/2-Mutationen und Hochrisikokonstellation

&

b) Erwachsene Patienten mit mHSPC und BRCA1/2‑Mutationen, die nicht neu diagnostiziert sind und/oder keine Hochrisikokonstellation aufweisen

Zu a)

In der Endpunktkategorie Mortalität zeigt sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen.

Für den Endpunkt „symptomatische Progression“ lässt sich zusammenfassend eine Verbesserung und damit ein Vorteil für Nira/Abi in Kombination mit Prednison und ADT im Vergleich zu Abirateron in Kombination mit Prednison und ADT feststellen. Es verbleiben jedoch Unsicherheiten hinsichtlich der Berücksichtigung der Teilkomponente „Tod jeglicher Ursache“. Die Ergebnisse zu dem Endpunkt symptomatische Progression werden als eine relevante, jedoch nicht mehr als eine geringe, Verbesserung gewertet.

Für die gesundheitsbezogene Lebensqualität zeigen sich weder positive noch negative Effekte einer Behandlung mit Nira/Abi in Kombination mit Prednison und ADT.

Bei den Nebenwirkungen ist ein bedeutsamer Nachteil für die Behandlung mit Nira/Abi in Kombination mit Prednison und ADT festzustellen, dem eine deutliche Zunahme von SUE und schweren UE (CTCAE-Grad ≥ 3) zugrunde liegt. Hinsichtlich der spezifischen UE zeigen sich im Detail eine deutliche Zunahme bei schweren Anämien und schweren Hypertonien.

In der Gesamtbetrachtung stehen der Verbesserung im Morbiditätsendpunkt „Sympto-matische Progression“ bedeutsame Nachteile bei den Nebenwirkungen gegenüber. In einer Abwägungsentscheidung gelangt der G-BA zu dem Ergebnis, dass für Nira/Abi in Kombination mit Predniso(lo)n und ADT im Vergleich zu Abirateron in Kombination mit Prednison oder Predniso(lo)n und ADT ein Zusatznutzen nicht belegt ist.

Subpopulation b)

Ist nicht belegt
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Erwachsene Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) und BRCA1/2‑Mutationen, die nicht neu diagnostiziert sind und/oder keine Hochrisikokonstellation aufweisen

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Niraparib/Abirateronacetat in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie (ADT) gegenüber Abirateronacetat in Kombination mit Prednison und einer ADT:

b) Erwachsene Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) und BRCA1/2‑Mutationen, die nicht neu diagnostiziert sind und/oder keine Hochrisikokonstellation aufweisen

Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Niraparib/Abirateronacetat

Zweckmäßige Vergleichstherapie

- die konventionelle Androgendeprivation in Kombination mit Apalutamid oder - die konventionelle Androgendeprivation in Kombination mit Enzalutamid oder - die konventionelle Androgendeprivation in Kombination mit Darolutamid und Docetaxel

ICD-Codes

Diagnosen

  • Metastasierendes Prostatakarzinom
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die Nutzenbewertung eines neuen Anwendungsgebietes des Arzneimittels „Akeega“ mit dem Wirkstoff Niraparib/Abirateronacetat. Akeega wurde für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (metastatic hormone-sensitive prostate cancer, mHSPC) und BRCA1/2-Mutationen (in der Keimbahn und/oder somatisch) in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) zugelassen.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA eine Behandlung – jeweils zusammen mit einer ADT – mit

- Apalutamid oder

- Enzalutamid oder

- Abirateronacetat in Kombination mit Prednison oder Prednisolon (nur für Patienten mit neu diagnostiziertem Hochrisiko- Prostatakarzinom) oder

- Darolutamid in Kombination mit Docetaxel

bestimmt.

Der pharmazeutische Unternehmer legt die randomisierte kontrollierte Studie Amplitude vor in der Niraparib/Abirateronacetat in Kombination mit Placebo, Prednison und ADT mit der Kombination aus Placebo, Abirateronacetat, Prednison und ADT verglichen wurde.

Die Studienpopulation der Studie Amplitude umfasst Patienten mit mHSPC mit BRCA1/2-Mutationen (Keimbahn- und/oder somatisch). Aufgrund des zugelassenen Anwendungsgebiets von Niraparib/Abirateronacetat in Kombination mit Prednison und ADT und der Auswahl von Abirateronacetat in Kombination mit Prednison und ADT als Vergleichstherapie wird vom pharmazeutischen Unternehmer eine entsprechende Teilpopulation der Studie Amplitude herangezogen: Patienten mit einem neu diagnostizierten mHSPC mit BRCA1/2-Mutationen (Keimbahn- und/oder somatisch) und Hochrisikokonstellation. Auf Basis dieser Teilpopulation der Studie Amplitude liegen somit nur für einen Teil der gesamten Patientenpopulation, die das vorliegende Anwendungsgebiet umfasst, Daten vor.

Vom G-BA wurde daher eine getrennte Bewertung des Zusatznutzens für Patienten mit neu diagnostiziertem mHSPC mit BRCA1/2-Mutationen (Keimbahn- und/oder somatisch) und Hochrisikokonstellation, und Patienten mit mHSPC und BRCA1/2‑Mutationen, die nicht neu diagnostiziert sind und/oder keine Hochrisikokonstellation aufweisen, vorgenommen:

Erwachsene Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) mit BRCA 1/2-Mutationen (Keimbahn- und/oder somatisch)

a) Erwachsene Patienten mit neu diagnostiziertem metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) mit BRCA1/2-Mutationen (Keimbahn- und/oder somatisch) und Hochrisikokonstellation

und

b) Erwachsene Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) und BRCA1/2-Mutationen, die nicht neu diagnostiziert sind und/oder keine Hochrisikokonstellation aufweisen

Zu b)

Für die Gruppe der Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) und BRCA1/2 Mutationen, die nicht neu diagnostiziert sind und/oder keine Hochrisikokonstellation aufweisen, liegen keine Daten vor. Somit ist ein Zusatznutzen für Niraparib/Abirateronacetat in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und ADT nicht belegt.

Beschlüsse zu Akeega (2)

    • C61 Bösartige Neubildung der Prostata
    BeträchtlichIst nicht belegt
  1. Dieser Beschluss

    • C61 Bösartige Neubildung der Prostata
    Ist nicht belegt

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026