Übersicht der Subpopulationen

2 Subpopulationen, alle: Ist nicht belegt

Übersicht der Subpopulationen
Übersicht der SubpopulationenPatientengruppenZusatznutzenAussagesicherheitMortalitätMorbiditätLebensqualitätNebenwirkungen
a)Erwachsene mit moderater oder schwerer Anämie mit primärer Myelofibrose,…Ist nicht belegt–Kein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer Aussagesicherheit
b)Erwachsene mit moderater oder schwerer Anämie mit primärer Myelofibrose,…Ist nicht belegt–Es liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor
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  • ↑↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • ↑ positiver statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↔ kein statistisch signifikanter bzw. relevanter Unterschied
  • ↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei niedriger/unklarer Aussagesicherheit
  • ↓↓ negativer statistisch signifikanter und relevanter Effekt bei hoher Aussagesicherheit
  • n.b.: nicht bewertbar
  • Ø Es liegen keine Daten vor

Anwendungsgebiet

Omjjara wird angewendet zur Behandlung von krankheitsbedingter Splenomegalie oder Symptomen bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer Anämie, die an primärer Myelofibrose, Post-Polycythaemia Vera-Myelofibrose oder Post-Essentieller Thrombozythämie-Myelofibrose…Gesamten Text anzeigen

Omjjara wird angewendet zur Behandlung von krankheitsbedingter Splenomegalie oder Symptomen bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer Anämie, die an primärer Myelofibrose, Post-Polycythaemia Vera-Myelofibrose oder Post-Essentieller Thrombozythämie-Myelofibrose erkrankt sind, und die nicht mit einem Januskinase (JAK)-Inhibitor vorbehandelt sind oder die mit Ruxolitinib behandelt wurden.

Subpopulation a)

Ist nicht belegt
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Erwachsene mit moderater oder schwerer Anämie mit primärer Myelofibrose, Post-Polycythaemia-Vera-Myelofibrose oder Post-Essentielle-Thrombozythämie-Myelofibrose, die nicht mit Janus-Associated-Kinase-Inhibitoren (JAK-Inhibitoren) therapiert wurden; zur Behandlung krankheitsbedingter Splenomegalie oder Symptome

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Momelotinib gegenüber Ruxolitinib:
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein für die Nutzenbewertung relevanter Unterschied.
MorbiditätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein für die Nutzenbewertung relevanter Unterschied.
LebensqualitätKein statistisch signifikanter oder relevanter UnterschiedKein für die Nutzenbewertung relevanter Unterschied.
NebenwirkungenNegativer Effekt bei niedriger oder unklarer AussagesicherheitNachteil im Endpunkt Therapieabbrüche aufgrund von unerwünschten Ereignissen.

Aktiver Wirkstoff

Momelotinib

Zweckmäßige Vergleichstherapie

− Ruxolitinib oder − Fedratinib

ICD-Codes

Diagnosen

  • Akute Myelofibrose
  • Akute Myelofibrose in kompletter Remission
  • Nicht klassifizierbare myelodysplastische Krankheit
  • Nicht klassifizierbare myelodysplastische Krankheit in kompletter Remission
  • Chronische myeloproliferative Krankheit
  • Myelofibrose
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung des Wirkstoffes Momelotinib aufgrund der Überschreitung der 30 Mio. Euro Umsatzgrenze.
Momelotinib wurde als Orphan Drug zur Behandlung von krankheitsbedingter Splenomegalie oder Symptomen bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer Anämie, die an primärer Myelofibrose, Post-Polycythaemia Vera-Myelofibrose oder Post-Essentieller Thrombozythämie-Myelofibrose erkrankt sind, und die nicht mit einem Januskinase (JAK)-Inhibitor vorbehandelt sind oder die mit Ruxolitinib behandelt wurden, zugelassen.
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientengruppen in Abhängigkeit von der Vortherapie unterschieden:
a) Erwachsene mit moderater oder schwerer Anämie mit primärer Myelofibrose, Post-Polycythaemia-Vera-Myelofibrose oder Post-Essentielle-Thrombozythämie-Myelofibrose, die nicht mit Janus-Associated-Kinase-Inhibitoren (JAK-Inhibitoren) therapiert wurden; zur Behandlung krankheitsbedingter Splenomegalie oder Symptome
und
b) Erwachsene mit moderater oder schwerer Anämie mit primärer Myelofibrose, Post-Polycythaemia-Vera-Myelofibrose oder Post-Essentielle-Thrombozythämie-Myelofibrose, die mit Ruxolitinib behandelt wurden; zur Behandlung krankheitsbedingter Splenomegalie oder Symptome
Patientengruppe a)
Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA eine Behandlung mit Ruxolitinib oder Fedratinib bestimmt.
Für diese Patientengruppe legt der pharmazeutische Unternehmer die multizentrische, randomisierte, kontrollierte, doppelblinde, Phase-III-Studie SIMPLIFY-1 vor, in der Momelotinib gegenüber Ruxolitinib verglichen wurde. Die Vergleichstherapie in der Studie entspricht der zweckmäßigen Vergleichstherapie für das vorliegende Anwendungsgebiet.
Für den Endpunkt Gesamtüberleben zeigt sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen.
In der Endpunktkategorie Morbidität zeigen sich hinsichtlich einer leukämischen Transformation keine relevanten Unterschiede bei insgesamt nur einem beobachteten Ereignis. In den Endpunkten zur Symptomatik (MPN-SAF, BFI, PGIC) sowie zum Gesundheitszustand (EQ-5D VAS) zeigen sich ebenfalls keine relevanten Unterschiede.
Hinsichtlich der Lebensqualität, die anhand des SF-36v2 erhoben wurde, lässt sich kein relevanter Unterschied feststellen.
Bezüglich der Endpunktkategorie Nebenwirkungen zeigen sich für die Gesamtrate der SUE und schweren UE keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen. Für „Therapieabbrüche aufgrund von UE“ liegt ein Nachteil von Momelotinib vor. Aufgrund des Nachteils bei „Therapieabbrüche aufgrund von UEs“ wird insgesamt ein Nachteil in der Endpunktkategorie Nebenwirkungen abgeleitet.
In der Gesamtschau wird für Momelotinib im Vergleich zu Ruxolitinib für Patientinnen und Patienten, die nicht mit JAK-Inhibitoren therapiert wurden, festgestellt, dass ein Zusatznutzen nicht belegt ist.

Subpopulation b)

Ist nicht belegt
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Erwachsene mit moderater oder schwerer Anämie mit primärer Myelofibrose, Post-Polycythaemia-Vera-Myelofibrose oder Post-Essentielle-Thrombozythämie-Myelofibrose, die mit Ruxolitinib behandelt wurden; zur Behandlung krankheitsbedingter Splenomegalie oder Symptome

Zusatznutzen

Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens von Momelotinib gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie:
Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Erheblich
  • Beträchtlich
  • Gering
  • Nicht quantifizierbar
  • Ist nicht belegt: Es ist kein Zusatznutzen belegt
  • Geringerer Nutzen

Endpunktübersicht

MortalitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
MorbiditätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
LebensqualitätEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.
NebenwirkungenEs liegen keine Daten vorEs liegen keine Daten vor.

Aktiver Wirkstoff

Momelotinib

Zweckmäßige Vergleichstherapie

Fedratinib

ICD-Codes

Diagnosen

  • Akute Myelofibrose
  • Akute Myelofibrose in kompletter Remission
  • Nicht klassifizierbare myelodysplastische Krankheit
  • Nicht klassifizierbare myelodysplastische Krankheit in kompletter Remission
  • Chronische myeloproliferative Krankheit
  • Myelofibrose
Zusammenfassung der tragenden Gründe des G-BAs
Bei der vorliegenden Bewertung handelt es sich um die erneute Nutzenbewertung des Wirkstoffes Momelotinib aufgrund der Überschreitung der 30 Mio. Euro Umsatzgrenze.
Momelotinib wurde als Orphan Drug zur Behandlung von krankheitsbedingter Splenomegalie oder Symptomen bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer Anämie, die an primärer Myelofibrose, Post-Polycythaemia Vera-Myelofibrose oder Post-Essentieller Thrombozythämie-Myelofibrose erkrankt sind, und die nicht mit einem Januskinase (JAK)-Inhibitor vorbehandelt sind oder die mit Ruxolitinib behandelt wurden, zugelassen.
In dem zu betrachtenden Anwendungsgebiet wurden zwei Patientengruppen in Abhängigkeit von der Vortherapie unterschieden:
a) Erwachsene mit moderater oder schwerer Anämie mit primärer Myelofibrose, Post-Polycythaemia-Vera-Myelofibrose oder Post-Essentielle-Thrombozythämie-Myelofibrose, die nicht mit Janus-Associated-Kinase-Inhibitoren (JAK-Inhibitoren) therapiert wurden; zur Behandlung krankheitsbedingter Splenomegalie oder Symptome
und
b) Erwachsene mit moderater oder schwerer Anämie mit primärer Myelofibrose, Post-Polycythaemia-Vera-Myelofibrose oder Post-Essentielle-Thrombozythämie-Myelofibrose, die mit Ruxolitinib behandelt wurden; zur Behandlung krankheitsbedingter Splenomegalie oder Symptome
Patientengruppe b)
Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA eine Behandlung mit Fedratinib bestimmt.
Für diese Patientengruppe legt der pharmazeutische Unternehmer die randomisierte, kontrollierte, offene Phase-III-Studie SIMPLIFY- 2, sowie ergänzend die randomisierte, kontrollierte, doppelblinde Phase-III-Studie MOMENTUM vor. In der Studie SIMPLIFY-2 wurde Momelotinib mit Best available therapy (BAT) verglichen. Häufige im Rahmen der BAT eingesetzte Wirkstoffe waren Ruxolitinib, Hydroxyurea und Prednisolon; Fedratinib wurde nicht eingesetzt. In der Studie MOMENTUM wurde Momelotinib mit Danazol verglichen.
Die in den Vergleichsarmen der Studien SIMPLIFY-2 und MOMENTUM eingesetzten Therapieoptionen entsprechen somit nicht der zweckmäßigen Vergleichstherapie.
Somit liegen keine für die Nutzenbewertung von Momelotinib geeigneten Daten vor.
Ein Zusatznutzen ist somit nicht belegt.

Die Bezeichnungen der ATC-Gruppen sind die amtlichen Titel der ATC-GM, Version 2026.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ist Urheber der ATC-GM mit DDD, die auf dem vom WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology herausgegebenen Werk mit dem Titel „ATC Index with DDDs and Guidelines for ATC Classification and DDD Assignment“ beruht. Die amtliche Veröffentlichung erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Datenstand: 29.10.2026